„Islamischer Rechtsgelehrter“ Jens Spahn beruhigt deutsche Muslime: Impfen ist halal!

Pakistani bei Impfung in der Moschee (Symbolbild:Imago/PPA)

Mit allen Tricks versucht die Bundesregierung, konkret das Gesundheitsministerium unter Jens „Long Covid“ Spahn, speziell in den muslimischen Bevölkerungsteilen, die sich durch eine hartnäckige Impfverweigerung auszeichnen, Lust auf die Spritze zu machen. Weil sich diese Klientel schwer dem Feindbild-Cluster „Querdenker und Verschwörungsspinner“ zuordnen lässt und sich auch der für deutsche Impf-Zögerer gängige Vorwurf der Asozialität und Unsolidarität bei migrantischen Milieus eher weniger anbietet – er passt schlecht zu den Narrativen „…gehört zu Deutschland“ und „Integrationsbereitschaft„), wählt das BMG nun einen religiösen Ansatz.

Als Testimonial, von dem man sich wohl große Street-Credibility in den No-Go-Areas und Parallelgesellschaften der Republik erhofft, dient Spahns PR-Truppe dabei die iranischstämmige Journalistin Natalie Amiri, einst ARD-Korrespondentin in Teheran. Und da sie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ja im Prinzip auch nichts anderes tut, als Regierungspropaganda zu verbreiten, kann sie auch gleich für Spahns Ministerium die Impf-Werbetrommel rühren: Für das Format „Faktenlage“ klärt sie aktuell auf, wieso die Impfungen halal, also koran-konform sein sollen – auf Farsi, versteht sich (denn in Deutschland wird den Zuwanderern wirklich jeder Anreiz genommen, sich anzupassen und auch nur die Landessprache zu lernen, weshalb deutsche Politiker sich auch bei jedem islamischen Fest auf Türkisch, Arabisch, Farsi oder Urdu in servilen Glückwunschtweets überbieten, statt Deutsch zu schreiben).

Generell, so wenden gläubige Muslime ein, sind derartige „Halal“-Persilscheine natürlich hochgradig lachhaft – denn im Koran ist über Impfstoffe kein Wort zu lesen und wenn, dann wäre nur das wirklich für alle Muslime bindend, was im Prophetenwort niedergeschrieben ist. Auch in den Hadithen gibt es keine Anleitungen zu mRNA-Impfstoffen. Und siehe da: Anscheinend stoßen die Ausführungen zu den Halal-Impfstoffen auf Twitter nicht auf ungeteilte Zustimmung unter den Rezipienten. „Biontech ist halal, die anderen nicht!„, schimpft da einer.

Steile Thesen mit migrantischer PR-Unterstützung

Ein anderer erläutert fachmännisch: „Das kann niemals halal sein, wenn Pfizer Schweinenierenzellen für die Substraterstellung verwendet hat. Oder waren es Schweineleberzellen?„. Und ein anderer Kommentar verstärkt gar die Zweifel daran, ob der unwiederbringliche Vertrauensverlust der Regierung und insbesondere des Skandalministers Spahn nicht auch schon bei den migrationsstämmigen Einwohnern dieses Landes Spuren hinterlassen hat: „Ich informiere mich lieber mit den Verschwörungstheoretikern, denn unsere Vorhersagen sind bisher immer eingetroffen!„, schreibt er.

Übrigens betätigt sich Amiri im Regierungsauftrag auch noch als „Faktenfinderin“ – und „bespricht“, ebenfalls auf dem Youtube-Kanal des BMG, „Falschinformationen“ zur Impfung mit ihrer muslimischstämmigen Community. Hier wird also im Prinzip dieselbe „Volksaufklärung“ im Regierungssinne betrieben wie bei ARD und ZDF – mit dem Unterschied, dass diesmal nicht die Zwangsgebührenzahler, sondern die Steuerzahler für ihre eigene Gehirnwäsche blechen dürfen. Auch wenn deren Anteil unter der hier angesprochenen muslimischen Klientel, angesichts der überproportionalen Bildungsferne der Zuschauer, eher gering sein dürfte. Ob es mit derartigen „innovativen“ Formaten wirklich gelingt, die Impfquote weiter hochzutreiben, darf getrost bezweifelt werden. (DM)