Klimawahn für Fortgeschrittene: FFF-Sektenjüngerin Pauline schluchzt sich in Ekstase

FFF-Bundessprecherin Pauline Brünger verzweifelt am Klimawandel (Screenshot:Twitter)

Die Infantilisierung der Politik spiegelt sich den Gästelisten öffentlich-rechtlicher Talkformate wie „Hart aber fair“ wieder, wo immer wieder buchstäbliche Grünschnäbel als sogenannte „Aktivisten“ eine Bühne geboten bekommen, auf der sie mit wenig Ahnung, aber viel Meinung auftrumpfen und altklug-penetrant versuchen, der blinden Öffentlichkeit die Augen dafür zu öffnen, was ihrer limitierten Sicht alternativlos ist. Dass es vor allem Backfische der Klimabewegung sind, attraktive Frauen der Marke „jung und naiv“, ist kein Zufall. Vermutlich entschädigen sie die moderierenden Altherren und Mitdiskutanten wenigstens optisch für die alarmistischen Psalmen ihrer Weltuntergangsreligion, auf dass man ihnen länger zuhören kann, ohne die Fassung zu verlieren.

Am Montag durfte ein vergleichsweise unbekanntes FFF-Face bei Plasberg Platz nehmen: Nicht die hanseatischen Millionärsnachfahren Luisa Neubauer oder Carla Reemtsma durften diesmal auf den Putz hauen, sondern die 19-jährige Pauline Brünger, vegane Düsseldorfer Philosophiestudentin und seit September Sprecherin der „Fridays for Future“-Bundesgruppe. Erinnerungswürdiger als ihr dortiger Auftritt dürfte jedoch ein Selfie-Video Brüngers sein, in dem diese entweder bemerkenswertes schauspielerisches Talent zeigt – oder, wahrscheinlicher, den endgültigen Beweis, dass der Klimawahn ein Sektenphänomen ist, das seine Anhänger in den Zustand einer Panikekstase treibt.

Es passieren einfach so viele schlimme Dinge und ich weiß einfach nicht mehr, was man noch tun kann„, schluchzt Paulinchen in die Kamera und wischt sich immer wieder imaginäre Tränen aus dem Gesicht. „Ich glaub, die Klimakrise war einfach noch nie so nah„, wimmert sie mit gebrochenem Blick und gebrochener Stimme. „Aber es passiert trotzdem nix.“ Tja, da kann man schon mal weinen. Übrigens: Brüngers Geflenne bezog sich nicht auf die gänzliche Gleichgültigkeit der Kohle-und Atomstaaten China, Indien, Afrika und fast der gesamten übrigen Welt gegenüber deutschen Klimabefindlichkeiten – sondern natürlich auf Deutschland selbst.

Flennen fürs Klima

Das Land ist in seiner energiepolitischen Geisterfahrer zwar schon allen anderen davongefahren, doch den Radikalen ist das noch zu wenig. Denn hier in Deutschland, und nur hier, wird bekanntlich die Welt gerettet. Oder halt auch nicht; aber das schnallt die Klimajugend erst, wenn hier Nullemission dank Nullwachstum und „Zurück in die Steinzeit“ herrscht und sich das Klima trotzdem weiter ändert wie eh und je. Wenigstens ist dann Deutschland abgeschafft worden.

Doch zurück zu Pauline Brünger: Die scheint mit ihrem mangelnden Abgrenzungsvermögen überhaupt recht nah am Wasser gebaut zu sein – es ist nämlich nicht das erste Mal, dass sie angesichts weltpolitischer Ereignisse in Heulkrämpfe verfällt. Schon an Weihnachten 2020, drei Monate, nachdem in Moria die Bretterbuden brannten (übrigens abgefackelt von den Schutzsuchenden selbst), saß sie zuhause und weinte:

(Screenshot:Twitter)

Diesmal gab’s dann für die Fanbase wenigstens den Videobeweis für die postpubertären Stimmungsschwankungen einer besonders theatralischen Klima-Profilneurotikerin. Ihre Mitstreiter sollten Pauline dringend aufbauen. Oder ihr Antidepressiva spenden, bevor sie noch aus lauter Angst vorm Klimawandel aus dem Fenster springt. (DM)