Auch das noch: Belarus-Flüchtlingsströme erreichen Deutschland – wann kommt der Crash der Sozialstaats?

Foto: Flüchtlinge kommen über Osteuropa zu uns (über dts Nachrichtenagentur)

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die „Belarus-Keule“ auch bei uns bemerkbar macht: Die Retourkutsche des weißrussischen Diktators Aleksander Lukaschenka gegen die EU-Sanktionen, die Gemeinschaft mit durchgeleiteten Flüchtlingen zu fluten, trifft natürlich nicht das direkte Grenzland Litauen an der verwundbarsten EU-Außengrenze, sondern letztlich wieder Deutschland – denn alle anderen EU-Länder sind aus Sicht der Migrationswilligen prinzipiell nur Transitländer, Zwischenstopp auf dem Weg ins Land, wo Milch und Honig fließen.

Kaum verwunderlich ist es da, dass die deutsche Polizei neuerdings immer mehr unerlaubte Einreisen über Osteuropa-Routen feststellt, wie die „Welt“ nüchtern protokolliert – und zwar vor allem über Weißrussland und das Baltikum, mehrheitlich von Irakern, die sich die Chance, vom EU-Belarus-Konflikt zu profitieren, natürlich nicht entgehen lassen. Fluchthelfer nutzen diese „Erfolgsstory“ bereits, um den Pull-Faktor (den es aus Sicht vertrottelter Gutmenschen und weichgespülter politischer Fluchthelfer ja nicht gibt) durch filmische, im Netz gestreute Aufrufe an weitere Fluchtwillige zu verstärken: Laut einem internen Bericht der Sicherheitsbehörden filmen die Schlepper ihre Kunden dabei, wie die erst vor wenigen Wochen in Belarus gestarteten Flüchtlinge „I am in Germany“ in ihre Smartphonehandies jubeln – und so weitere Asylsuchende anlocken. Die gut geölte Fluchtmaschine läuft.

Welche Auswirkungen diese an allen Ecken und Enden aus dem Ruder laufende Masseneinwanderung – verstärkt durch aktives Zutun und quasikriminelle Untätigkeit der Regierenden hierzulande – inzwischen für das deutsche Sozialsystem hat, war vor zwei Monaten erst Gegenstand einer Bundestagsdrucksache, in der folgende aufschlussreiche Grafik zu finden ist:

Screenshot:DeutscherBundestag)

Dass diese exponentiell steigende Migrationstendenz durch die Afghanistankrise weiter akzeleriert wird, ist dabei noch gar nicht eingepreist. Belarus, wie zuvor Erdogan, aber auch die Taliban und sonstige muslimische Regimes wissen genau, dass sie den Feind im Westen gar nicht mehr militärisch schlagen müssen: Es genügt, ihn von innen heraus zu destabilisieren. Alles was sie dafür tun müssen, ist, ihm im Vertrauen auf seine deaktivierten Abwehrkräfte gegen „Eindringlinge“, gegen selbst extrem schädliche Formen der Zuwanderung, Flüchtlinge zu schicken. Der Rest ist ein Kinderspiel: Wir krepieren an unserer eigenen „Weltoffenheit“ und falschen Barmherzigkeit. (DM)