„Internet-Nutzer wegen ihrer Meinung ins digitale Gefängnis zu sperren ist falsch“

Jason Miller in der "Honigwabe"

Am Sonntag, 31.10. interviewten die YouTuber Kasper (AKA Idiotenwatch) und Shlomo Finkelstein (AKA Die vulgäre Analyse) den GETTR-Chef und ex-Trump Wahlkampfmanger Jason Miller, und wollten Details zur Zensurfreiheit und Meiningsfreiheit auf GETTR wissen.

Kasper: Als CEO von GETTR sind Sie sicherlich hier, um Ihre Social Media Plattform zu bewerben. Ich habe einige Ihrer Interviews gesehen, und das Verkaufsargument von GETTR scheint zu sein, dass nur Beiträge, die gegen das Gesetz verstoßen, gelöscht werden. Das klingt vernünftig, aber ich bin mir sicher, die CEOs von Facebook und Twitter sind da anderer Meinung. Wie können wir sicher sein, dass GETTR nicht von Big Tech beseitigt wird, wie es Parler passierte?

Jason Miller: Ich denke, da gibt es zwei Punkte. Zuerst und am wichtigsten: Vom ersten Tag an hatten wir belastbare und vorausschauende Moderationsrichtlinien. Jetzt kann man Fragen: “Wie kann man Moderationsrichtlinien haben, und gleichzeitig die führende Meinungsfreiheits-Plattform sein?”

Es ist einfach: Wir stellen sicher, dass kein illegales Material auf unserer Plattform ist. Zum Beispiel erlauben wir keine IS-Enthauptungsvideos, Kinderpornografie, oder rassistische und religiöse Verunglimpfungen. Diese Dinge sind auf unserer Plattform nicht erlaubt. Wofür wir bis zum Ende kämpfen werden, und was wir mit aller Kraft verteidigen, ist, dass niemand jemals wegen seinen politischen Ansichten wegzensiert, geshadowbanned, oder über den Algorithmus vertrieben werden soll.

Wir denken es ist falsch, dass Leute die auf anderen Plattformen ihre politische Meinung äußern in ein digitales Gefängnis gesperrt werden. Bei uns wird so etwas nie passieren.

Hier das ganze Interview (ab 11:20):

 

Hier die ganze Sendung: