Angela Merkel besucht ein Krankenhaus in der Provinz Wuhan (Foto: Imago)

Warum haben Medien und Wissenschaft die Corona-Laborursprungstheorie zensiert?

Eineinhalb Jahre lang wurden Wissenschaftler, die einen möglichen Laborursprung des SARS-CoV-2 Virus untersuchen wollten, zensiert und diffamiert. Eine der ersten mutigen Stimmen weltweit, die sich nicht zum Schweigen bringen ließen, war Prof. Dr. Roland Wiesendanger der Universität Hamburg.

Im Februar 2021 veröffentlichte der Nanotechnologe Prof. Dr. Roland Wiesendanger der Universität Hamburg eine der weltweit ersten wissenschaftlichen Arbeiten, die einen Laborursprung des SARS-CoV-2 Virus im Wuhan Institut für Virologie nahelegten. Wiesendanger wurde daraufhin ohne Belege von den Mainstream-Medien, u.a. in einem »Faktencheck« des ZDF und vom T-Online-Doxxer Lars Wienand, wie auch vielen Wissenschaftlern und Kollegen als »Verschwörungstheoretiker« diffamiert.

Heute nennt selbst der WHO-Coronabeauftragte Peter Ben Embarek den Laborursprung der Corona-Pandemie eine »wahrscheinliche Hypothese«, und räumt ein, dass die kommunistische Volksrepublik China Druck auf die WHO ausgeübt habe, die Laborursprungshypothese nicht weiter zu untersuchen.

Im Gespräch mit dem Regisseur Felix Adlon für die Initiative zur freien Corona-Debatte #allesaufdentisch erklärt Wiesendanger nun, »Mittlerweile haben sich viele weitere Hinweise ergeben, durch öffentlich gewordene Dokumente, die den Ursprung der gegenwärtigen Pandemie ganz klar in Richtung Laborunfall gewendet haben.«

Ursprünglich habe man geglaubt, oder sogar »propagiert«, so Wiesendanger, »dass es eine Zoonose wäre, eine Übertragung von Coronaviren von Fledermäusen über ein Zwischenwirtstier auf den Menschen, gegebenenfalls unter Mitwirkung dieses Huanan-Fischmarktes in Wuhan.« Selbst die chinesische Regierung habe bereits im Mai 2020 ausgeschlossen, dass SARS-CoV-2 auf dem Fischmarkt in Wuhan begonnen habe, wie vielfach immer noch geglaubt wird.

Wiesendanger ist Mitglied der Leopoldina, der Akademie der Wissenschaften Hamburg und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Im Jahr 2012 erhielt er eine Ehrenprofessur des Harbin Institute of Technology in China. Das Dekanat der MIN-Fakultät der Universität Hamburg distanzierte sich jedoch von seiner Arbeit, da es sich »nicht um eine wissenschaftliche Studie samt Peer-Review« handle. Das Papier sei »eher als nichtwissenschaftlicher Aufsatz oder Meinungsäußerung zu bezeichnen«.

»Die meisten Studien und Stellungnahmen zur Corona-Pandemie, die veröffentlicht wurden (u.a. auch von der Leopoldina), sind nicht durch ein Peer-Review-Verfahren gelaufen«, so Wiesendanger gegenüber der Freien Welt. »Die Form meiner Studie war für die breite Öffentlichkeit und nicht für eine Fachzeitschrift ausgelegt – dies wurde auch klar und eindeutig in der PM der Uni Hamburg kommuniziert.«

Der australische Virologe Nikolai Petrovsky habe als Erster dargelegt, dass das SARS-CoV-2 Virus »ideal an den Menschen angepasst ist, viel besser als an irgendein Tier«, so Wiesendanger bei #allesaufdentisch. »Deshalb ist die Zoonose-Theorie unsinnig, weil es bis heute kein Zwischenwirtstier gibt.« Bereits Anfang des Jahres seien 80.000 Tierproben in China untersucht worden, ohne dabei fündig zu werden, so Wiesendanger. »SARS-CoV-2 ist besser an den Menschen angepasst als an Fledermäuse.«

»Corona-Papst« Dr. Christian Drosten bezeichnet dagegen die Zoonose-Hypothese in deutschen Medien immer noch ohne Beweise als die »plausibelste Quelle« für SARS-CoV-2, wie das »Ärzteblatt« schreibt, und ist damit voll auf Linie der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh).

Im Februar 2020  unterschrieb Drosten zusammen mit Wuhan-Laborpartner Dr. Peter Daszak einen »offenen Brief«, in dem die Laborursprungstheorie ohne Belege als »Verschwörungstheorie« diffamiert wurde. Dieser Brief diente Internetriesen und Mainstream-Medien über ein Jahr lang als Begründung, legitime Fragen über einen möglichen Laborursprung aus der öffentlichen Debatte zu verbannen.

Im September 2021 distanzierte sich der Lancet in einem Artikel von Richard Ebright der Rutgers U. sowie 15 weiterer Autoren von Drosten, Daszak und Konsorten, die einen »überwältigenden Konsens für einen natürlichen Ursprung des neuartigen Coronavirus behauptet haben.«

»Die Autoren brachten jede alternative Auslegung mit Verschwörungstheorien in Verbindung«, so Ebright und Kollegen. »Diese Erklärung behinderte die offene wissenschaftliche Debatte, auch unter Wissenschaftsjournalisten.«

Im Nachgang muss man sich fragen, wie so etwas möglich sein kann. In ihrem Buch »Was wirklich in Wuhan geschah« legt die australische Journalistin Sharri Markson nahe, dass westliche Forscher einen möglichen Laborursprung der weltweiten Pandemie ausblendeten, da sie ungern ihre eigene Virusforschung gefährden wollten. Außerdem seien viele Forschungseinrichtungen und wissenschaftliche Fachjournale heute auf Finanzierung durch Einrichtungen der KPCh angewiesen, so Markson.

So blockierte z.B. der führende deutsche Wissenschaftsverlag Springer Nature 2017 auf Wunsch der KPCh den Zugriff in China auf über 1000 Artikel, die sich mit den Tabu-Themen Taiwan, Tibet und der Kulturellen Revolution beschäftigten, wie die Financial Times enthüllte. Das führende Fachjournal Nature aus dem Hause Springer habe es über ein Jahr lang abgelehnt, wissenschaftliche Arbeiten zu publizieren, die sich mit der Laborursprungshypothese beschäftigen, so Markson.

Magdalena Skipper, Chefredakteurin von Nature, habe im Juni 2019 die Fachtagung des China Association for Science and Technology (CAST) besucht, Mitglied der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes, dem Dachverband der Frontorganisationen der KPCh im Ausland. Am 70. Geburtstag der Chinesischen Akademie der Wissenschaften schickte Skipper eine Video-Grußbotschaft, und im November 2019 besuchte sie den Wissenschaftsgipfel des Internet-Riesen Tencent (WeChat). Springers Nature sponsorte den Gipfel.

»Viele westliche Verlagshäuser haben Kooperationsabkommen mit KPCh-Institutionen, um deren wissenschaftlich Inhalte zu vertreiben (sowohl echte Forschung wie Parteipropaganda)«, schreiben Clive Hamilton & Mareike Ohlberg in ihrem Buch »Lautlose Eroberung – Wie China westliche Demokratien unterwandert und die Welt neu ordnet«. Dazu zählten u.a. der Springer Verlag, der mit Springer Nature u.a. Werke zur richtigen Deutung der Corona-Pandemie und zur »Belt and Road Initiative« (BRI) publiziere.

Der BRI oder »Neue Seidenstraße« ist laut Hamilton und Ohlberg ein Codewort für den Weltherrschaftsanspruch der KPCh. Springer Medizin ist Herausgeber dutzender Fachjournale, u.a. der Ärzte-Zeitung. Aktuell finden sich dort auf dem Corona-Fachportal keine Meldungen zur Laborursprungshypothese, dem größten Corona-Skandal der Gegenwart.

Dr. Christian Drosten der Berliner Charite kooperiert gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut mit dem Wuhan Institut für Virologie über das European Virus Archive (EVAg), das »der Charakterisierung, Konservierung, Herstellung, und Vertrieb von biologischen Materialien auf dem Gebiet der Virologie dient«, so die Webseite. Dazu gehörten auch Techniken zur Virusforschung, Studien zur Ansteckung und Mutation und in vivo Experimenten an lebenden Tieren, so die EVAg Webseite. Es gehe dabei um Forschung an Viren von »hoher Ansteckungsgefahr«, man beachte deshalb strikt die Konvention zu Toxinen und Biowaffen, so EVAg, das dennoch »dem fairen und gerechten Zugang zu Viren … großen Wert« beimesse.

Die EU hat 2019 das Wuhan Institut für Virologie mit 88.436€ über das »Europäische Virusarchiv« EVAg gefördert.

Der ehemalige Chef des britischen Geheimdienstes MI-6 Sir Richard Dearlove sieht eine Mitschuld der westlichen Wissenschaft bei der Vertuschung des möglichen Laborursprungs der Corona-Pandemie, wie er Markson sagte: »So viele dieser Institutionen sind für ihre Finanzierung auf die Chinesische Akademie der Wissenschaften und chinesisches Geld angewiesen, dass sie die Chinesen nicht vor den Kopf stoßen wollen,“ so Dearlove. »Deshalb wurde die chinesische Version der Geschichte die einzige Wahrheit.“

Zuerst veröffentlicht auf Freie Welt.

Sehen Sie hier das Video von Felix Adlon und Prof. Wiesendanger:

 

Dokumentarfilm: »Was wirklich in Wuhan passiert ist« (Englisch)

Buch: Sharri Markson: What Really Happened in Wuhan (Englisch)

 

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