Uli Hoeneß will „konsequent ausgrenzen“: „Mit Ungeimpften spiele ich kein Schafkopf!“

Uli Hoeneß (Bild: shutterstock.com/Fingerhut)
Uli Hoeneß (Bild: shutterstock.com/Fingerhut)

„Ich glaube, man muss diese Leute konsequent ausgrenzen, weil es ziemlich rücksichtslos ist, sich nicht impfen zu lassen“, so die Kampfansage des verurteilten Steuerhinterziehers Uli Hoeneß, der mit Ungeimpften nicht mal mehr Schafkopf spielen will.

Uli Hoeneß – Land auf, Land ab für seine Ehrlichkeit berühmt und berüchtigt – wird aktuelle vom Corona-Revolverblatt „Bild“ für seine jüngste, „knallharte“ Ansage gefeiert.

Bild verneigt sich tief für nachfolgende Ansage des 70-jährigen, verurteilten Steuerhinterziehers:

„Ich kann ziemlich militant werden, wenn jemand sich nicht impfen lässt.“ Zuletzt habe er eine private Schafkopfrunde abgebrochen, als sich rausstellte, dass einer der Mitspieler ungeimpft sei. „Ich glaube, man muss diese Leute konsequent ausgrenzen, weil es ziemlich rücksichtslos ist, sich nicht impfen zu lassen“, so der – nicht zuletzt wegen seines Übergewichts zur Corona-Risikogruppe zählende Ex-Vereins-Boss des FC Bayern gegenüber der Zeit.

Der militante Menschenausgrenzer Hoeneß hat sich vor Kurzem als regelrechter Fanboy von Corona-Krieger Lauterbach geoutet. Denn der „handle“ und „so einer“ ist dem Saubermann Hoeneß zehnmal lieber“ wie der „Ankündigungsweltmeister“ Jens Spahn. Viel besser hätte der Supermacher die ganze Corona-Sache gern selbst in die Hand genommen. „Den Impfstoff und die Masken für unser Land einzukaufen, das hätte mich als Aufgabe gereizt“, so Hoeneß. „Da wär ich einfach mit dem nächsten Flieger nach China geflogen und hätte sofort mit allen möglichen Firmen verhandelt.“

In Kommentarbereichen bekommt der 70-jährige, selbstherrliche Gesellschaftsspalter keinen Applaus:

„Steuerhinterzieher in dieser Größenordnung dürfen bei mir auch nicht am Tisch sitzen!“

„Ich kann ziemlich militant werden, wenn mir jemand mein Recht auf körperliche Selbstbestimmung abspricht.“

„Wenn ein Ex-Häftling öffentlich ankündigt, „militant“ zu werden, ist seine Resozialisierung gescheitert und eine polizeiliche Gefährderansprache dringend geboten.“

„Einer der aussterbenden Spezies der Gusto Gutsherrenmanier. Vielleicht auch ein Grund warum seine CSU Kumpels nicht mehr ganz so gut ankommen. An Stelle der Kumpels hätte ich diesen Kollegen vom Tisch entfernt.“ (SB)