Erdingers Absacker; Bild: Collage
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Erdingers Absacker: Die Wurzel allen Übels

+++ Die erfreuliche Nachricht zuerst. Was sich meinereiner über die Jahre peu a peu selbst zum Thema Wahrheitsfindung zusammengeklaubt hat, bringt Claudia Simone Dorchain recht flüssig und zusammenhängend rüber. Die Philosophin, Autorin und Dozentin ist Doktor der Philosophie, Magister der Philosophie und Psychologie, arbeitete im Botschaftsdienst sowie in der interkulturellen Forschung in Berlin und sie hat mehrere international veröffentlichte Studien zur europäischen Kultur und Gewaltforschung herausgegeben. Hier ein aktuelles Video mit ihr: „Die Sprache der Priesterpolitik„. Bereits die erste Viertelstunde ist elektrisierend, verdeutlicht sie doch, welche Katastrophen es zeitigen muß, wenn man von den verkehrten Prämissen ausgeht. Ein inexistenter Experte erklärte, wem noch immer nicht klar sei, was für einen Schaden durchideologisierte, präferenzutilitaristische Meinungsinhaber in öffentlichen Ämtern und Redaktionen anrichten – das politische Personal also, mit dem die Bundesrepublik gestraft ist -, dem falle es nach Dorchains Erläuterungen zum Thema Wahrheitsfindung wie Schuppen von den Augen. Das oben verlinkte Video sei vielleicht eines der sehenswertesten unserer Zeit. +++

+++ Gut zum ersten Absatz des heutigen Absackers paßt ein Olaf Scholz-Zitat. In der gestrigen Konferenz des Kanzlers mit den Ministerpräsidenten hätten sich alle MPs zur Impfpflicht bekannt, so Scholz. Priesterpolitik oder Bekenntnispolitik – egal. Überall wimmelt es vor Bekennern und Leugnern, Letztere also „Feinde der zivilreligiösen Glaubensdogmen“ einer Bekenntnispolitik, die in Pastoralsprache vorgetragen und erläutert wird – und die vor logischen Inkonsistenzen, rhetorischen Rücksichtnahmen auf die utilitaristisch Empfindsamen, Doppelstandards und Bigotterien aller Art derartig zum Himmel stinkt, daß man eine Maskenpflicht allein deswegen schon befürworten würde. Das ganze politische System der Bundesrepublik ist degeneriert zu einer Veranstaltung, die inzwischen eher an das spiritualistisch-endzeitliche Milieu des Täuferreichs von Münster erinnert, als an eine in der Tradition klassischer antiker Denkschulen stehende Gemeinschaft von Zivilisierten. Ein inexistenter Experte für Unverschämtheiten aller Art behauptete, allein schon die Tatsache, daß Scholz die unselige Tradition dieser „Bund-Länder-Konferenzen“ fortsetzt, die Merkel eingeführt hatte, und die im Grundgesetz als Entscheidungsgremium nirgendwo vorgesehen seien, legten bereits den Schluß nahe, daß sich Scholz, wie zuvor schon Merkel, selbst für einen Erleuchteten halten muß – und Parlamentarier sowie Bürger für unterbelichtet. Es gebe allen Grund – nicht nur die Coronapolitik – um hierzulande die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Vor allem gelte es, den Rechtsstaat, den sich die Herrschaften so hingebogen hätten, daß er ihnen paßt, wieder geradezubiegen, so daß er allen paßt. +++

+++ Die Rahmedetalbrücke auf der A45 ist derartig beschädigt, daß sie komplett abgerissen und neu aufgebaut werden muß. Ursache dafür ist fehlende Wartung. Das ist aber noch nicht der ganze Skandal. So richtig skandalös ist, daß derselbe Verwaltungsstaat, der es zuvor 50 Jahre lang versäumt hatte, rechtzeitig alle notwendigen Instandhaltungsarbeiten durchzuführen, nun aus rechtlichen Gründen, für die er den Rechtsrahmen ebenfalls selbst geschaffen hat, volle fünf Jahre für Abriss und Wiederaufbau kalkuliert. Das heißt, daß es wahrscheinlich zehn Jahre werden. Ein inexistenter Experte für Volk & Meinung berichtete, der geschröpfte Steuerzahler formuliere inzwischen drastisch: Für einen derartigen Scheißdreck lasse er sich nicht ausnehmen wie die Weihnachtsgans. Allein schon der Ausbau von 80 Kilometern Autobahn zwischen Würzburg und Aschaffenburg von zwei auf drei Fahrstreifen habe zwanzig Jahre gedauert. Bereits das sei derartig skandalös gewesen, daß er von Deutschland als einer hochentwickelten Nation gar nicht mehr reden wolle. +++

+++ Romanus Otte ist Chefredakteur und Geschäftsführer von „Business Insider Deutschland“. Der Mann ist doppelt geimpft und geboostert – und erkrankte dennoch an Corona. Was er schildert, ist der normale Verlauf bei einer Erkältung. Ausgerechnet in der Rubrik „Wissenschaft“ schrieb er nun: „Ich bin doppelt geimpft, geboostert und habe mich doch mit Corona infiziert – so denke ich jetzt über das Impfen“. Was er dann schrieb, spottet sämtlichen logischen Kriterien. Otte dachte nicht neu über das Impfen, sondern er glaubte. Womit wir wieder beim Eingangsthema des heutigen Absackers wären. Ein inexistenter Experte für Glaubens- und Wissensfragen erklärte, die schlimmste Seuche unserer Zeit sei das schwer verblödende Relativistenvirus, welches eine Autoimmunerkrankung des Gehirns auslöse, gegen die sämtliche Abwehrkräfte des gesunden Menschenverstandes so machtlos seien wie der Impfstoff gegen die Infektion mit Corona. +++

+++ „Uncutnews.ch“ berichtet von den Aussagen einer Krankenschwester bei einer Anhörung vor den „Legislators“ (Gesetzgebern) von Louisiana. Colette Martin, die seit 17 Jahren als Krankenschwester arbeitet, habe behauptet, daß in ihrem Krankenhaus Blutgerinnsel, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Enzephalopathie und Herzrhythmusstörungen nach Covid-Impfungen auftreten, und daß das Personal nichts davon an das „Vaccine Adverse Event Reporting System“ (VAERS) meldet. Das VAERS ist eine Datenbank, die unerwünschte Impfnebenwirkungen dokumentiert. Viele ihrer Kollegen wüssten nicht einmal, daß es diese Datenbank gibt. In ihrem Krankenhaus seien mehr Kinder an den Impfnebenwirkungen verstorben als an Covid. Ein inexistenter Experte für Wahrscheinlichkeiten ergänzte, das passe zu der Merkwürdigkeit, daß trotz der Aufforderungen durch den Chefpathologen der Uniklinik in Heidelberg und Prof. Bhakdi, vermehrt Obduktionen an kurz nach der Impfung Verstorbenen durchzuführen, keinerlei Aktivitäten zu beobachten seien, diesen Forderungen auch nur im entferntesten nachzukommen. Es stehe deshalb der Verdacht wie ein Elefant im Raum, sowohl Politiker als auch ihre wissenschaftlichen Berater in der „Pandemie“ könnten sich derartig grandios verrannt haben, daß sie nunmehr alles unternehmen müssen, um zu verhindern, daß das herauskommt. +++

+++ Ein Bundesrichter in Texas hat am Donnerstag angeordnet, daß die „Food and Drug Administration“ (FDA) die Daten, auf die sie sich bei der Zulassung des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer gestützt hatte, alsbald veröffentlichen muss, so die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Der vom Gericht vorgegebene Zeitplan für die Datenherausgabe setzt eine Frist von etwa acht Monaten. Die komplette Veröffentlichung der Daten hatte die FDA von sich aus bis ins Jahr 2097 verlegt. In der Europäischen Union gibt es bislang keine Fortschritte bei der Transparentmachung der Zulassungs- und Beschaffungsverfahren für Corona-Impfstoffe. EU-Kommissionspräsidentin v.d. Leyen hat die Chatprotokolle ihrer „Vier-Augen-Verhandlungen“ mit dem Pfizer-CEO Albert Bourla via WhatsApp offenbar gelöscht. Die EU-Kommission verweigert deshalb nach wie vor eine angemessene Information der Öffentlichkeit mit dem Hinweis, sie sei gar nicht im Besitz der Korrespondenz. Ein inexistenter Experte für Verdacht und Mutmaßung erklärte, wer hinter dem ganzen „Pandemie“-Geschrei und allem, was in den vergangenen beiden Jahren dazu bekannt geworden sei, bis heute nicht den größten Skandal der Neuzeit vermute, der glaube vermutlich auch, daß Politiker und Wissenschaftler samt und sonders Heilige seien, die kein Impfstöffchen trüben könnten. +++

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