Folgen einer kaputten Pandemie-Politik: Außenhandelsverband erwartet massive Störungen der Lieferketten

Foto: Fast ausverkauftes Brot im Supermarkt (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Gut, dass es diese Erkältungswelle gibt, der kann man dann die Schuld für alles in die Schuhe schieben, vor allen Dingen für eine katastrophale Pandemie-Politik:

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) warnt angesichts der steigenden Infektionszahlen und der damit verbundenen Quarantänen-Orgie durch die Omikron-Welle vor massiven Störungen der Lieferketten. „Es droht kein Zusammenbruch, aber eine massive Störung der Lieferketten – zumindest temporär“, sagte BGA-Präsident Dirk Jandura den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). Werde Omikron einen eher milderen Verlauf nach sich ziehen, sei ein lang anhaltender Zusammenbruch der Lieferketten zwar eher unwahrscheinlich, dennoch warnte der BGA-Präsident: „Da Omikron sich aber deutlich schneller weltweit verbreitet, kann es im schlimmsten Fall schon zu weitreichenden Unterbrechungen im globalen Liefernetzwerk kommen.“

Viele Großhändler hätten ihre Lieferketten mittlerweile flexibilisiert, um auf Störungen besser vorbereitet zu sein. „Aber: Gegen eine weltweit zuschlagende Pandemie kann man sich nach wie vor nicht völlig absichern“, sagte Jandura. Würde etwa ein Viertel der Beschäftigten in der Logistik erkranken oder sich in Quarantäne befinden, könne das niemand auffangen.

Auch die Politik könne die Wirtschaft vor gestörten Lieferketten nicht schützen. „Das muss der Markt schon alleine regeln, auch wenn das weh tut“, sagte Jandura. Es brauche aber weiterhin unbürokratische Hilfe sowie Entlastung durch niedrigere Strom- und Energiepreise (wovon träumt der?)

Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zeigte sich angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen besorgt. „Mir macht zum Beispiel die Logistik-Branche Sorge, da dort bereits jetzt Personal fehlt. Isolations- und Quarantäneausfälle würden hier schnell große Auswirkungen haben“, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian den Funke-Zeitungen.

Auch im Lebensmittel-Einzelhandel, dem Dienstleistungssektor und der Produktion von Medizinprodukten würden sich dann die Folgen bemerkbar machen. „Um die für uns alle elementare Versorgung zu gewährleisten, sollte die Politik auch bei ihren weiteren Überlegungen diese wirtschaftliche Infrastruktur immer mit berücksichtigen“, mahnte Adrian. Der DIHK-Präsident begrüßte in diesem Zusammenhang die vereinbarte Verkürzung der Quarantäne- und Isolationszeiten.

Bislang ist es aber bei der vereinbarten Kürzung geblieben. Es gibt diesbezüglich keine Order von oben, die Leute werden immer noch die volle Zeit zu Hause eingebunkert.

Der Zusammenbruch der Lieferketten ist also vorprogrammiert und wenn die Linksregierung sich weiterhin um Parlamentspoeten kümmert und sich nicht für die wirklichen Sorgen der Bürger interessiert, kann das alles ein dramatisches Ende nehmen. (Mit Material von dts)