Björn Höcke: „Wer Kindern die Lebensfreude nimmt und sie zum Äußersten treibt, ist ein Sadist, Herr Lauterbach!“

Selbstmord (Symbolbild: shutterstock.com/metodej)
Selbstmord (Symbolbild: shutterstock.com/metodej)

„Wer Kindern die Lebensfreunde nimmt und sie sogar in den Selbstmord treibt, ist ein Sadist, Herr Lauterbach!“

Ein Facebookbeitrag von Björn Höcke

An meinen vier Kindern sind die letzten zwei Jahre nicht spurlos vorübergegangen. Sie registrierten nicht nur die Anspannung, der ihre Eltern durch die Maßnahmen ausgesetzt waren, sondern waren auch mit eigenen Belastungen konfrontiert: Schul- und Vereinsschließungen haben ihnen die in ihrem Alter so notwendigen sozialen Kontakte genommen, die ihnen ermöglichten, im Kreis ihrer Freunde Kraft für den Alltag zu schöpfen. Ihren Bewegungsdrang konnten sie monatelang nicht oder nur eingeschränkt ausleben. Und unwiederbringliche Momente wie Oberstufenfeten oder Schulbälle konnten nicht oder nur innerhalb bedrückender Rahmenbedingungen erlebt werden. In anderen Orten sollen die Maßnahmenvollstrecker noch nicht einmal vor Kindergeburtstagen halt gemacht haben: Was für eine Erfahrung muß das für ein Kind sein, wenn die eigenen Nachbarn die Feier zum Wiegenfest durch die Polizei auflösen lassen?

Wie eine weitere Studie jetzt belegt, reagiert ein Drittel der jungen Generation auf die Maßnahmen mit psychischen Auffälligkeiten, zu denen bei jüngeren Kindern Schlafstörungen und verstärkte Ängstlichkeit zählen. [1] Auf dem Umweg über die Eltern kommt die Panikrhetorik der sogenannten »Experten« wie Karl Lauterbach auch bei ihnen an. Abhängig von ihrer individuellen Verfaßtheit und der Stabilität der Familie können diese Ängste nicht aufgefangen werden. Ihre Situation in einer Umwelt im Dauerpanikmodus scheint vielen jungen Menschen ausweglos.

Deshalb überraschen mich als Vater und Lehrer die Ergebnisse einer Studie des Universitätsklinikums Essen kaum, nach der die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollten, dramatisch gestiegen ist. Beschämend finde ich vor diesem Hintergrund nicht nur das Verhalten vieler etablierten Medienschaffenden, die sich sofort beeilten, die Ergebnisse in Zweifel zu ziehen, obwohl diese bundesweit durch die Erfahrungen von Telefonseelsorgern gestützt werden [2], sondern auch das von Karl Lauterbach, der die Ergebnisse von der Hand wies und sich vollkommen empathielos zeigte. Fixiert auf sein Ziel, die Bevölkerung weiterhin durch Angstrhetorik gefügig zu machen, zitiert er zwar gern selbst aus zweifelhaften Studien, auch solchen, welche Eltern in höchste Besorgnis versetzen – so etwa über Diabetes als mögliche Krankheitsfolge bei Kindern. Von den Auswirkungen dieser Panikmache auf besorgte Familien will er jedoch nichts wissen.

Wir haben als AfD schon seit Monaten darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, nun an die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu denken und sie vor den psychischen Auswirkungen der Maßnahmen zu schützen. Es ist bezeichnend, daß gerade Karl Lauterbach, der durch das Erlangen seines Ministerpostens zu den Profiteuren der Angstmache zählt, diese Bedürfnisse vollkommen ignoriert und in geradezu sadistischer Weise eine Verschärfung der Lage in Kauf nimmt. Denn wer Kindern die Lebensfreude nimmt und sie zum Äußersten treibt, ist ein Sadist, Herr Lauterbach!