Ikea (Bild: shutterstock.com/LCV)
Ikea (Bild: shutterstock.com/LCV)

Ikea kürzt Krankengeld von ungeimpften Mitarbeitern

Ikea reitet die Corona-Welle mit: Ungeimpfte Mitarbeiter, die auf einen Corona-Test positiv ansprechen und in Quarantäne gehen, bekommen in Großbritannien vom Möbelriesen das Krankengeld gekürzt.

Die größte Haushaltsmöbelmarke der Welt, der schwedische Möbelgigant Ikea, erhöht nun ideologiekonform den Druck auf die eigenen Mitarbeitenden: Wer ungeimpft ist und sich mit dem Coronavirus anstecke, wird künftig weniger Geld erhalten, berichtet die „Lebensmittelzeitung“. Betroffen von diesem Corona-Terror: Rund 10.000 Menschen, die sich in den rund 21 Ikea-Filialen des Landes verdingen.

Als Grund für die Kürzung benennt das Unternehmen die Mitarbeiterausfälle während der Omikron-Welle. Es handle sich um ein „emotionales Thema“, so Ikea in einer Medienmitteilung. Dennoch seien die „Regeln“ klar: „Vollständig geimpfte Mitarbeiter oder solche mit mildernden Umständen werden für Selbstisolierungen voll bezahlt“, verkünden die Vollstrecker des britischen Coronasystems bei Ikea. Ungeimpfte Mitarbeiter, die sich isolieren müssen, könnten bei Ikea jetzt nur noch mit 96,35 Pfund pro Woche – dem Minimum des gesetzlichen Krankengeldes – rechnen.

Anders als in Deutschland müssen sich Menschen in Großbritannien, die nachweislich Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten, aber zwei Mal geimpft sind, nicht in Quarantäne begeben. Ungeimpfte, die vom Gesundheitsministerium über die Tracer-App kontaktiert werden, müssen allerdings weiterhin die Quarantäneauflagen einhalten.

Ganz ähnlich wie in Großbritannien werden auch in Deutschland Menschen, die sich weigern, sich einen unausgetesteten Impfstoff auf staatlichen Befehl hin verabreichen zu lassen, bestraft. Die Gesundheitsminister der Länder hatten am 22. September 2021 mit dem damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ein gemeinsames Vorgehen beim Ende der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte beschlossen. Seit dem 1. November 2021 erhalten Arbeitnehmer in Deutschland keine staatliche Unterstützung mehr, wenn sie wegen Coronaverdachts in Quarantäne müssen und nicht geimpft sind.

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