Impfpflicht (Bild: shutterstock.com/ Von Anishka Rozhkova)

Amnesty kritisiert Diskriminierung Ungeimpfter

Das ist ja mal ein Ding! Amnesty International setzt sich tatsächlich für Nichthereingeflüchtete ein und kritisiert harsch die unverhältnismäßige Diskriminierung von Ungeimpften in Italien. Ein bekannter italienischer Mikrobiologe warnt unterdessen vor geplanter Massenimpfungen. Er befürchtet eine dauerhafte Beeinflussung des komplexen Immunsystems von geimpften Personen.

Amnesty International forderte die von Ministerpräsident Mario Draghi geführte italienische Regierungskoalition auf, die unverhältnismäßige Diskriminierung von Ungeimpften zu beenden. Nach Ansicht von Amnesty müssten auch Ungeimpfte „ohne Diskriminierung“ das Recht haben, am Arbeits- und sozialen Leben teilzuhaben, etwa durch alternative Maßnahmen wie das Maskentragen und Coronatests, berichtet hierzu das Magazin unsertirol.

Unter dem Corona-Regime von Drahi wurde zum Jahreswechsel in Italien die allgemeine Impfpflicht  für alle Personen über 50 Jahre eingeführt und zudem ein faktischer Lockdown für alle Ungeimpften verfügt. Unter dieser Corona-Knute können Ungeimpfte bis zum 15. Juni kein öffentliches Verkehrsmittel mehr benutzen, ungeimpfte Personen über 50 Jahre dürfen zudem ihren Arbeitsplatz nicht aufsuchen. Dies hat zur Folge, dass Ungeimpfte, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, weder ihre Arbeitsstätten, noch Bildungsstätten erreichen können.

Die Menschenrechtsorganisation fordert das Corona-Regime in Rom auf, „zu gewährleisten, dass die gesamte Bevölkerung ihre Grundrechte wahrnehmen kann“, etwa das Recht auf Ausbildung und Arbeit.

In Italien ist die Teilnehmerzahl bei Coronamaßnahmen kritischen Demonstrationen wieder gestiegen. In Dutzenden Städten kam es am  Samstagnachmittag zu Demonstrationen gegen die wahnwitzigen Corona-Verschärfungen.

Warnung vor Massenimpfungen

Andrea Crisanti, ein bekannter Mikrobiologe aus Padua, warnte die Regierung in Rom vor geplanten Massenimpfungen mit einer vierten oder gar fünften Dosis mit dem Corona-Impfstoff. „Dies würde erstens das Gesundheitswesen überfordern und zweitens die Gefahr einer dauerhaften Beeinflussung des komplexen Immunsystems der geimpften Personen mit sich bringen.“ Er vertritt die Meinung, die Impfstoffe hätten die Erwartungen nicht erfüllt.

 

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