Premier mit Gesichtswindel (Foto: Imago)

Kanada: Feigling Trudeau flieht mit Familie vor Trucker-Konvoi

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau und seine Familie haben ihr Haus in der Hauptstadt Ottawa verlassen und sind an einen geheimen Ort gefahren, während sich bis zu 50.000 Trucker versammelten, um gegen das Impfstoffmandat und die Covid-Maßnahmen zu protestieren.

Hunderte von Lastwagenfahrern fuhren am Samstag mit ihren riesigen Sattelschleppern in die kanadische Hauptstadt Ottawa, um gegen das Impfmandat zu protestieren, das für den Grenzübertritt in die USA vorgeschrieben ist.

Tage zuvor hatte der kanadische Premier die Trucker, die sich auf den Weg in die Stadt machten, noch als „kleine Randgruppe“ bezeichnet. Der Freedom Convoy, der am vergangenen Sonntag vom 9000 Kilometer entfernten Vancouver aus startete und bis zu 70 Kilometer lang wurde, erhielt auf seiner Fahrt nicht nur breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Auch Tesla- und SpaceX-Gründer Elon Musk zeigte sich begeistert, u.a. twitterte er ein berühmtes Zitat aus Tolkiens „Herr der Ringe“ und sprach von „Tyrannei“.

Zu den Truckern gesellten sich tausende andere Demonstranten. Sie schwenkten die kanadische Flagge, zeigten Transparente mit der Forderung „Freiheit“ und skandierten Slogans gegen Premierminister Justin Trudeau. Der Lärm sei laut MailOnline enorm gewesen, als Hunderte von großen Lastwagen mit dröhnenden Motoren ununterbrochen hupten. Die Zahl der Lkw-Fahrer werde offiziell auf 10-20.000 geschätzt. In der Nähe des Parlaments spazierten an diesem bitterkalten Tag Familien in aller Seelenruhe, junge Leute skandierten und ältere Menschen mit Töpfe und Pfannen vor Trudeau Bürofenster lärmten.

„Ich will, dass das alles aufhört – diese Maßnahmen sind ungerechtfertigt“, forderte der 31-jährige Geschäftsmann Philippe Castonguay, vor dem Parlamentsgebäude. Er war sieben Stunden aus dem Norden der Provinz Quebec angereist, um seine Meinung kundzutun: „Die Impfvorschriften führen uns in eine neue Gesellschaft, für die wir nie gestimmt haben“, sagte er.

Trudeau behauptete am Freitag, dass die Ansichten der Trucker – die er als „wissenschafts-, regierungs- und gesellschaftsfeindlich“ bezeichnete – nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sondern auch für andere Kanadier darstellten, was nicht ganz der Wahrheit entspricht, denn „Geimpfte“ können das Virus bekanntermaßen genauso weiterverbreiten. Der Premierminister und seine Familie seien aus ihrem Haus eskortiert und an einen geheimen Ort in der Hauptstadt gebracht worden, erklärten kanadische Medien. Der vollständig „geimpfte“ und geboosterte Premier Trudeau befinde sich wegen eines Covid-Kontakts augenblicklich in Quarantäne und arbeite auch in seinem Geheimversteck weiter, heißt es.

Der Protest hatte seinen Ursprung in der vergangenen Woche im Westen Kanadas, wo Dutzende von Lkw-Fahrern einen Konvoi organisierten, der von Vancouver nach Ottawa fuhr, um gegen Einschränkungen im Zusammenhang mit Covid zu demonstrieren, insbesondere gegen eine Impfpflicht für Lkw-Fahrer. Die Bewegung gewann schnell an Fahrt, als sich dem ursprünglichen Konvoi, der quer durchs Land fuhr, weitere auf dem Weg in die Bundeshauptstadt anschlossen.

In der Bundeshauptstadt herrscht starke Polizeipräsenz, da befürchtet wurde, dass der Protest gewalttätig werden könnte. Der Polizeichef machte deutlich, dass gegen jeden, der sich gewalttätig verhält oder gegen das Gesetz verstößt, ermittelt werde und er gegebenenfalls festgenommen, angeklagt und strafrechtlich verfolgt werde. Die Proteste verlaufen nach Polizeiangaben entgegen den Erwartungen bisher vollkommen friedlich.

Seit dem 15. Januar müssen sich alle kanadischen Lkw-Fahrer, die nicht geimpft sind, einem COVID-19-Test unterziehen und sich in 14-tägige Quarantäne begeben, wenn sie aus den Vereinigten Staaten zurückfahren. Sie dürfen nicht in die USA einreisen, wenn sie nicht geimpft sind und amerikanische Fahrer dürfen nicht nach Kanada einreisen, wenn sie nicht ihre Impf-Bescheinigung vorlegen. Amerikanische Fahrer, die in die USA zurückkehren, brauchen hingegen keinen Test und keine Quarantäne. Auch Trucker aus den USA haben sich dem Konvoi angeschlossen.

Die Canadian Trucking Alliance (CTA) schätzt, dass bis zu 32.000 oder 20 Prozent der 160.000 kanadischen und amerikanischen Lkw-Fahrer, die grenzüberschreitend unterwegs sind, aufgrund des Mandats von der Straße abgezogen werden könnten.

Bis heute sind 82 Prozent der Kanadier ab fünf Jahren gegen Covid-19 geimpft worden. Bei den Erwachsenen liegt die Impfquote bei 90 Prozent. Trudeau´s erklärtes Ziel ist, dass „jeder“ geimpft wird. (MS)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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