Kreidefresser für westliche Kameras: Gestrige Taliban-Pressekonferenz in Kabul (Foto:Imago/KyodoNews)
Talban*innen (Foto:Imago/KyodoNews)

Die Wannsee-Konferenz von 1942 und ihre Folgen

Wie wahrscheinlich ist eine Neuauflage unter veränderten Vorzeichen?

Von Quo usque tandem

Neulich sah ich im Fernsehen eine (handwerklich sehr gut gemachte und auch, soweit ich dies beurteilen kann, historisch getreue) Nachstellung der sog. „Wannsee-Konferenz“ vom Januar 1942.

Für den Leser, der mit dem einschlägigen historischen Hintergrund nicht vertraut ist, soviel: Im Verlauf dieses in einer am Berliner Wannsee gelegenen Villa abgehaltenen Treffens von hochrangigen Vertretern von NS-Regierung, Gestapo, Justiz, Verwaltung, SS, Wehrmacht sowie der Gauleiter diverser besetzter Ostgebiete, wurde – in völlig abgehobener, abstrakter Weise – die sog. „Endlösung der Judenfrage“ diskutiert. Um genauer zu sein: Es wurde besprochen und entschieden, welche Teile des jüdischen Bevölkerungsanteils Deutschlands (und der zu diesem Zeitpunkt vom Deutschen Reich kontrollierten Fremdgebiete) sofort zu eliminieren sei, welcher Teil – zunächst – einer, der deutschen Rüstungsindustrie nützlichen Sklavenarbeit zuzuführen sei, die Einstufung und Behandlung von Mischlingen sowie verwandte Themen. In der selben „sachlich-technokratischen“ Weise wurden Logistik und Finanzierung dieser Vorhaben sowie die Abgrenzung von Zuständigkeitsbereichen besprochen und entschieden.

Während ich das Geschehen auf meinem Fernsehschirm verfolgte, stieg vor meinem geistigen Auge eine Art Vision auf: die schneidigen Uniformen und Nadelstreifen-Anzüge verwandelten sich in orientalische Gewänder, die – ebenso schneidigen – Militärmützen in Turbane, die glattrasierten Kinnpartien waren jetzt unter zotteligen Bärten verborgen  und die gesamte Handlung war vom 20. in die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts versetzt.

Das Thema des Treffens war indessen dasselbe geblieben: Soziale Ausgrenzung, Ghettoisierung, Versklavung und – letztendlich – Genozid, mit dem Unterschied, dass das „Zielobjekt“ im Falle meiner Vision der nicht-muslimische Bevölkerungs-Anteil eines zukünftigen Deutschlands war..

Betrachten wir doch einmal eine Reihe von historischen Präzedenzfällen von systematischer Verfolgung – bis hin zum Genozid – von religiösen Minderheiten, in Gebieten, in denen der Islam die vorherrschende Religions-Richtung ist. Aus Platzgründen beschränke ich mich auf Vorgänge, die in jüngerer historischer Vergangenheit stattgefunden haben (bzw. gegenwärtig noch andauern).

  • Osmanisches Reich: 1894-96 und 1915-16: Genozid an den christlichen Armeniern und (parallel) Aramäern.
  • Irak, Syrien, vom sog „Islamischen Staat“ (IS) kontrollierte Teilgebiete: seit ca. 2003; Genozid vorwiegend an dem christlichen Bevölkerungs-Anteil.
  • Nigeria, Tschad, Niger, Kamerun, vom sog. „Boko Haram“ kontrollierte Teilgebiete: seit ca. 2003;  w. o.
  • Pakistan: jüngere Vergangenheit und Gegenwart; starker psychischer und sozialer Druck auf Christen, der vom (muslimischen) Staat begünstigt wird (z. B. Blasphemie-Gesetze von  1981).
  • Ägypten: Gegenwart; trotz nomineller verfassungsrechtlicher Gleichstellung aller Religionen, ist die Religionsgemeinschaft der koptischen Christen (übrigens eine der historisch ältesten weltweit) seitens der muslimischen Mehrheitsbevölkerung starken sozialen und materiellen Benachteiligungen ausgesetzt, die bis zu terroristischen Anschlägen gehen.
  • Somalia: Gegenwart; der (zahlenmäßig vergleichsweise geringe) christliche Bevölkerungsanteil lebt unter ständiger Bedrohung von terminaler Gewalt seitens der muslimischen Bevölkerungsmehrheit.

Insbesondere die, Teile des Landes kontrollierende „Al Schabab“-Bewegung verfolgt das erklärte Ziel „die christliche Religion auszurotten“.

  • Libyen: Gegenwart; L. ist, nach Ansicht von „Open Doors International“ seit der Revolution von 2011 für Christen eines der gefährlichsten Länder der Welt. Die christliche Minderheit erfährt tägliche Belästigung und Verfolgung (die jederzeit in Pogrom ausarten können), nicht nur von Seiten organisierter islamischer Milizen, sondern auch seitens der normalen (islamischen) Bevölkerung.
  • Indonesien: Gegenwart; in dem Land, dessen mehrheitlich islamische Bevölkerung in der Vergangenheit anderen Religionen gegenüber relativ tolerant war, greift (möglicherweise unter saudi-arabischem Einfluss) zusehends eine Christen-feindliche Tendenz um sich. Angriffe auf Christen und christliche Einrichtungen häufen sich.

Diese Liste ist nicht exklusiv und kann jederzeit durch weiteren Beispiele ergänzt werden.

Erscheint, angesichts dieser Präzedenzfälle, die Vorstellung abwegig, dass eine Religion, deren weltliche (oder „politische“, um den gängigen Terminus zu benutzen) Erscheinungsform notorisch andere Religionsgemeinschaften verfolgt – bis hin zum Genozid – hierzu auch in Deutschland fähig sein kann, wenn ihre Anhängerschaft erst den Status der Bevölkerungsmehrheit erreicht hat?

Wenden wir uns diesem letzteren Aspekt – dem Erreichen einer Bevölkerungsmehrheit – zu; hierzu zunächst etwas Hintergrund-Information:

Als Ergebnis der Gastarbeiter-Abkommen mit der Türkei (1961), Marokko (1963) und Jugoslawien (1968) kamen erstmalig Anhänger des Islam in größerer Zahl nach Deutschland. Ein Teil dieser Zuzügler kehrte nach einiger Zeit wieder in seine Heimatländer zurück, ein Teil blieb und entwickelte sich, zusammen mit seinem Nachwuchs, zum Grundstock des heutigen islamischen Bevölkerungsanteils. Die Zuwanderung aus dem Rest der islamischen Welt war relativ moderat, bis das Merkel-Regime sich 2015 entschloss, die deutschen Staatsgrenzen de facto abzuschaffen und sich infolgedessen eine ständig an Volumen zunehmende Flut von – mehrheitlich muslimischen – Migranten in die BRD zu ergießen begann, um dort – ebenso mehrheitlich – Parallelgesellschaften zu bilden. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich dieser Trend unter der derzeitigen grün-dominierten Regierung abschwächen wird – weit eher ist eine Zunahme und Verfestigung zu erwarten.

Angesichts dieser Entwicklung, plus Familiennachzug, plus der bemerkenswerten Fähigkeit der natürlichen Vermehrung des islamischen Bevölkerungselements, plus Geburtendefizit auf der Seite der – steuer- und abgaben-strangulierten – autochthonen Bevölkerung, plus einer offiziellen Abschiebungs-Praxis, die krampfhaft jeden nur erdenklichen Vorwand sucht, um nicht abzuschieben, scheint die Prognose nicht abwegig, dass Deutschland spätestens in der 2. Hälfte dieses Jahrhunderts eine mehrheitlich islamische Bevölkerung haben wird.

Parallel zu dem eben Dargelegten , ist in der jüngeren Vergangenheit eine fortschreitende Kapitulation des deutschen Staates vor der Scheibchen-Taktik der islamischen „Landnahme“zu beobachten: Schweinfleisch-freie Kost in Kitas und Schulen, die Eliminierung von christlichen Symbolen in öffentlichen Einrichtungen, Muezzin-Ruf im immer mehr deutschen Städten, Verwandlung ganzer Stadtteile in Islam-beherrschte „no-go areas“, stetig zunehmende Dreistigkeit muslimischer Kriminalität aller möglicher Spielarten, als Ergebnis eines sträflicher Kuschelkurses der deutschen Justiz, zunehmender Einflusses fundamentalistisch-islamischer Organisationen aus dem Ausland, weitgehende Existenz eines klandestinen islamischen Parallel-Rechtssystems – um nur einige Beispiele zu nennen.

Eine neue Dimension in dieser Entwicklung ist soeben erreicht worden, als ein Grünen-Abge-ordneter muslimischer Religionszugehörigkeit im Bundestag schlankweg die Inkorporation von Teilen der Scharia in das deutsche Rechtssystem „angeregt“ hat, ohne, dass dieses Ansinnen – außer aus den Reihen der pöhsen AfD –  auf nennenswerte Irritation oder Kritik seitens der sonstigen „Wahrer der Rechte des deutschen Volkes“ gestoßen wäre.

Fazit des bis hierher Gesagten: Falls es nicht gelingen sollte, die derzeitige massive und chaotische Zuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis nach Deutschland baldigst unter Kontrolle zu bringen sowie den bereits bestehenden Einfluss des politischen Islam innerhalb Deutschlands drastisch einzuschränken, kann die Möglichkeit einer Neuauflage der Wannsee-Konferenz – an einem anderen Ort, mit neuen Protagonisten sowie einer veränderten Zielgruppe der dann vereinbarten „Endlösung“ – nicht ausgeschlossen werden.

Fazit des bis hierher Gesagten: Falls es nicht gelingen sollte, die derzeitige massive und chaotische Zuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis nach Deutschland baldigst unter Kontrolle zu bringen sowie den bereits bestehenden Einfluss des politischen Islam innerhalb Deutschlands drastisch einzuschränken, kann die Möglichkeit einer Neuauflage der Wannsee-Konferenz – an einem anderen Ort, mit neuen Protagonisten sowie einer veränderten Zielgruppe der dann vereinbarten „Endlösung“ – nicht ausgeschlossen werden.

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