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Selbst Krankenhausgesellschaft befürwortet „leichten“ Corona-Lockerungsplan

Berlin – Selbst die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat sich jetzt vor den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch für die Ausarbeitung eines Corona-Lockerungsplans ausgesprochen. „Die Gesellschaft braucht einen Plan für schrittweise Lockerungen, diesen aber selbstverständlich mit Augenmaß“, sagte DKG-Vorstandsvorsitzender Gerald Gaß dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben). „Dies gilt vor allem auch, weil die Zahlen ja erkennen lassen, dass wir auch den Scheitelpunkt der Omikron-Welle überschritten haben.“

Zwar nehme die Belegung mit Corona-positiv getesteten Patienten auf den Normalstationen aktuell noch zu, von den Höchstwerten der Intensivbelastung zum Jahreswechsel sei man aber weit entfernt. „Die Situation ist belastend, vor allem nach zwei Jahren Pandemie“, sagte Gaß dund wies darauf hin, dass in den Kliniken kein Regelbetrieb herrscht. „Aber die Versorgung ist sichergestellt, eine flächendeckende Überlastung droht in den kommenden Wochen nicht.“

Schon interessant, wo doch der Herr Lauterbach vor den immer gefährlicher werdenden Virus-Varianten warnt, die die halbe Welt dahinraffen werden.

Die Situation in den Krankenhäusern ist allerdings immer noch ziemlich dramatisch.  Doch das liegt nicht an Omikron:

Trotz sinkender Corona-Zahlen müssen in Kliniken weiterhin etliche Operationen verschoben werden. Das sagte Steffen Weber-Carstens, Intensivmediziner der Berliner Charité, der „taz“. „Nach wie vor sind die Krankenhäuser enorm belastet und decken nur einen Bruchteil ihres Normalprogramms ab“, sagte Weber-Carstens der Zeitung.

Seit dem 10. November werden an der Charité – wie auch an anderen Kliniken – planbare Behandlungen verschoben. Zwar versorge die Charité Notfälle, dringende Tumor- und Covid-Patienten, aber „nahezu alle elektiven Behandlungen werden seit Monaten verschoben“, so Weber-Carstens. Grund seien neben der anhaltenden Belastung durch die Behandlung von Covid-Patienten vor allem Ausfälle beim Personal.

„Solange uns die Menschen wegen eigener Infektionen ausfallen, werden wir diesen Engpass haben und können gar nicht reagieren, selbst wenn das Infektionsgeschehen insgesamt wieder leicht zurückgeht“, sagte Weber-Carstens, der auch Teil der wissenschaftlichen Leitung des DIVI-Intensivregisters ist. Selbst wenn die Situation bei Personal und Corona-Patienten wieder stabil sei, werde es außerdem einen erheblichen Rückstau an aufgeschobenen Behandlungen geben.

Dazu muss man wissen, dass die Impfquote beim Krankenhauspersonal über 95 Prozent liegt.  Was bedeutet und eindeutig belegt, dass die ganze Impferei nichts nützt, sondern eher gefährlich ist – für Personal und Patienten.

Wer also trotz dieser Informationen auf eine Impfpflicht pocht, hat etwas ganz Anderes im Sinn als die Gesundheit der Bürger. (Mit Material von dts)

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