Annalena Baerbock als Mary Poppins; Bild: Collage
Annalena Baerbock als Mary Poppins; Bild: Collage

Muss Frau Baerbock bald mit der Transsibirischen Eisenbahn in Putins Palast schleichen?

Berlin – Das ist doch mal ein guter Vorschlag: Umweltverbände fordern Kanzler Olaf Scholz (SPD) und seine Minister dazu auf, häufiger als bisher auf den Zug umzusteigen. Der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, sagte der „Rheinischen Post“ (Freitag): „Regierungsmitglieder sollten endlich mehr mit der Bahn fahren.“ Kanzler und Minister könnten fast alle Orte in Deutschland mit dem Zug erreichen.

„Minister müssen künftig demonstrativ sagen, für mich ist die Bahn das erste Reisemittel für mittlere Strecken.“ Neben dem Schutz des Klimas könne dies zu mehr Qualität im Zugverkehr führen. Denn die Politiker würden dann „direkt und unmittelbar erfahren, was im Argen liegt“, so Resch.

Durch entsprechende Reservierungen ließen sich Sicherheitsbedenken ausräumen. Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) forderte die Spitzenpolitiker auf, häufiger als bisher umzusteigen. „Auf vielen Verbindungen innerhalb Deutschlands und den benachbarten Ländern ist dies ohne größeren Zeitaufwand möglich“, sagte der Verkehrsexperte des BUND, Jens Hilgenberg, der „Rheinischen Post“.

„Eine vermehrte Bahn-Nutzung wäre mit Blick auf die Diskussion um mehr Klimaschutz im Verkehr ein wichtiges Zeichen“, ergänzte Hilgenberg.

Ein noch besseres Zeichen wäre allerdings, wenn die Regierungspolitiker auch auf längeren Strecken auf Auto und Flugzeug verzichten würden.

Was für schöne Bilder würde das geben, wenn Frau Baerbock aus der Transsibirischen Eisenbahn aussteigen müsste, um in Putins Palast schleichen zu können, oder Olaf Scholz würde endlich das Ruder abgeben, nachdem er mit dem Boot den Atlantik überquert hat, um Biden die Hände zu schütteln. (Mit Material von dts)

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