Die Rettung: Schöndenkerei beenden!

Von wegen Friede, Freude, Eierkuchen. Nicht nur Deutschland ist gespalten, sondern bald die gesamte westliche Welt. Die Schöndenker, Träumer, Phantasten und Utopisten entpuppen sich als veritable Despoten, willens, jeden Realisten zu vernichten, der ihr billiges Gutsein outet als das, was es ist: Ein gigantischer Betrugsversuch, um auf Kosten der Anderen an Steuergeld und zu einer positiven Eigenwahrnehmung zu gelangen. Ein paar unangenehme Feststellungen.

von Max Erdinger

  1. Weltklimarettung: Es gibt keine. Fest steht: Wenn sämtliche Maßnahmen zur Erreichung des sogenannten 1,5 Grad-Klimaziels nichts von dem gebracht haben werden, was sie offiziell hätten bringen sollen, wird man feststellen, daß sie auf jeden Fall gebracht haben, was sie inoffiziell bringen sollten, und daß es all‘ die Jahre deswegen inoffiziell geblieben ist, weil sich die Maßnahmen sonst niemand hätte bieten lassen.

  2. Geschlechtliche Vielfalt: Kompletter Bullshit. Fast alle Menschen kommen entweder als männlich oder weiblich zur Welt. Jeder Mensch hat einen Vater und eine Mutter. Was es tatsächlich gibt: Eine Vielzahl geschlechtlicher Verwirrtheiten in der Zweigeschlechtlichkeit. Die wiederum sind etwas ganz anderes, als geschlechtliche Vielfalt. Wie sich je einzelne Männer oder Frauen geschlechtlich vorkommen, ist ihnen freigestellt. Es ist ihre Privatsache. Das Private wiederum ist keinesfalls politisch. Der Sexualtrieb ist deswegen ein Trieb, damit die menschliche Fortpflanzung gesichert ist, obwohl Frauen anfällig für feministisches Geschwätz sind.

  3. Die Erde gibt es seit ungefähr 4,5 Milliarden Jahren. Auf neudeutsch: Das sind „ganz, ganz viele Millionen Jahre, boah, ey“. 4.500 Millionen sind das, um pedantisch zu sein. Den Homo Sapiens gibt es seit ungefähr einer Drittelmillion Jahre. Seine Vorläufer mit eingerechnet, werden es nicht wesentlich mehr als eine halbe von insgesamt 4.500 Millionen. Und es ist nicht so, daß es bis zum ersten Menschen 4.449,5 Millionen Jahre lang stinklangweilig auf der Welt gewesen wäre. Da war ganz schön was los. Nur hat es halt kein Mensch live mitbekommen. Könnte man einen Dinosaurier fragen, dann würde er einem stories auftischen, daß einem die Haare in einem Winkel von 1,5 Grad zu Berge stehen.

  4. Autofahren macht Spaß, Motorradfahren macht Spaß. Je schneller man fährt, desto spaßiger wird es auch. Ein bißchen können sollte man es halt. Mit sauertöpfischer Miene gegen den Wind anzustrampeln macht keinen Spaß. Die Freude am Leben ist der Sinn des Ganzen. Es kann auch Freude machen, schnell nach Afrika zu fahren, um einem Hungrigen ein heißes Schnitzelsandwich zu bringen, und sich mit dem Neger gemeinsam darüber zu freuen, daß es ihm schmeckt. Davon wird man noch nicht zum rassistischen Raser, sondern allenfalls zum freundlichen und eiligen Philanthropen.

  5. Realität ist ein Synonym für Wahrheit. Die Realität gibt es. Folglich gibt es die Wahrheit. Und zwar genau eine. „Wahrheiten“ gibt es nicht. Stattdessen gibt es hunderttausend Sachverhalte und dazugehörige Behauptungen, die entlang der einen Wahrheit entweder wahr sind oder eben nicht. Ob jemand die Realität erkennt, spielt keine Rolle hinsichtlich der Tatsache, daß es sie dennoch gibt. Analog verhält es sich mit der Lüge. Es gibt die Lüge nicht im Plural. Es gibt jede Menge Behauptungen, die entlang der einen Realität entweder gelogen sind oder eben nicht. Realitätskonstruktionen sind nichts weiter als genau das: Konstruktionen. Kartenhäuser sind auch konstruiert.

  6. Freiheiten sind nicht der Plural von Freiheit, sondern ihr exaktes Gegenteil. Freiheiten sind Erlaubnisse, Gestattungen und Konzessionen. Freiheiten erfordern, daß es jemanden gibt, der sie gewährt. Wer jemanden akzeptiert, der ihm Freiheiten gewährt, der ist unfrei. Das ist Logik. Ob es „die eine Freiheit“ überhaupt gibt, ist dabei ein ganz anderes Thema.

  7. Es gibt keinen Plural von Gerechtigkeit. „Gerecht“ läßt sich auch nicht steigern. Entweder ist etwas gerecht oder eben nicht. Daß sich darüber streiten läßt, was wohl jeweils gerecht sei, ist ebenfalls ein anderes Thema. „Soziale Gerechtigkeit“, „Rassengerechtigkeit“ und „Geschlechtergerechtigkeit“ sind Euphemismen für politische Absichten.

  8. Der Wert der Meinungsfreiheit hängt sehr am Wert der Meinungsbildung. Indoktrinierte haben keine eigene Meinung. Deswegen haben sie auch keine Meinungsfreiheit, die tatsächlich ihre eigene wäre. Daß Einbildung auch eine Form von Bildung sei, ist eine Behauptung, die man unkommentiert so stehen lassen kann. Die vermeintliche Meinungsfreiheit der Indoktrinierten ist in Wahrheit die Freiheit ihrer Indoktrinatoren.

  9. Wer zum Sonderpreis schlau „rüberkommen“ will, der wird ganz einfach Zeichensetzer. Wer blöd ist, der glaubt nämlich, daß ein Zeichensetzer schlauer sei als er selbst. Wie sonst könnte er ihm auch ein Zeichen setzen, das er zu beachten hat? In Deutschland gilt: Jedes Blechschild steht zu jeder Tages- und Nachtzeit unter allen Umständen über demjenigen, der es wahrnimmt. Interessant ist, daß die Freunde der Konstruktion von allem ausgerechnet diesen Sachverhalt nicht als ein Realitätskonstrukt entlarvt wissen  wollen.

  10. Der Sozialstaat lebt nicht von den Umverteilern, sondern von denen, die das erwirtschaften, was dann umverteilt wird. Ufert die Umverteilung ins Grenzenlose aus, haben die Erwirtschafter keine Lust mehr, etwas zu erwirtschaften. Wenn es so weit ist, dann fällt den Umverteilern regelmäßig ein Scheißdreck namens Kommunismus zur Lösung des Problems ein, um sich das zu klauen, was ihnen freiwillig keiner mehr überlassen würde.

  11. Solidarität ist kein Wert ansich. Ob sie einen Wert hat, hängt davon ab, wem sie gilt. Solidarität mit einem verhetzten und umnachteten Pöbel einzufordern, ist nichts anderes als die Aufforderung, das eigenständige Denken einzustellen.

  12. Es gab in den vergangenen beiden Jahren kein globales Krankheitsgeschehen, das mit dem Begriff „Pandemie“ zutreffend zu bezeichnen gewesen wäre. Die eigentliche Pandemie ist allenfalls zu sehen in der Vorstellung, daß es eine gegeben habe. Die Vorstellung war durchaus pandemisch. Das Verhalten bestimmter Regierungen erhärtet allerweil den Verdacht, daß nicht der „Impfstoff“ entwickelt wurde, um eine „Pandemie“ zu besiegen, sondern daß die „Pandemie“ erfunden wurde, um den Impfstoff in den „Volkskörper“ zu bringen. Günstige Unterstellungen bezüglich der Absicht dahinter verbieten sich logischerweise von selbst.

  13. Ob man in einer Demokratie lebt oder nicht, hängt mitnichten davon ab, daß man in einer zu leben hätte. Deutschland ist keine Demokratie. Daß es eine sei, ist eine Zweckbehauptung derjenigen „Oberdemokraten“, die darauf angewiesen sind, selbst als Demokraten bezeichnet zu werden, um zu verhindern, zutreffend als das benannt zu werden, was sie tatsächlich sind. Die größten Demokratiebeschwörer sind zugleich ihre größten Verächter. Ab einem gewissen Indoktrinationsgrad der Massen ist es unabhängig davon ohnehin illusorisch, eine allgemeine Demokratiefähigkeit vorauszusetzen.

  14. Wer die Zeitung gelesen hat, weiß hinterher, was in der Zeitung gestanden hat. Mehr weiß er nach der Lektüre nicht. Dennoch hält er sich meistens für informiert. Analoges gilt für Konsumenten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

  15. Ob ein Islamist Sie umbringt oder nicht, hängt nicht davon ab, ob Sie sich vorher darum bemüht haben, zu verstehen, warum er das wollen könnte. Dem Islamisten ist völlig gleichgültig, was Sie von Ihrer eigenen Schöndenkerei halten und daß Sie es besser fänden, er würde genauso denken wie Sie. Mit einem: „Hören Sie mal, Herr Islamist, das ist schon ein wenig uncool, daß Sie mir gleich den Kopf abschneiden wollen. Ich hatte mich doch um Verständnis für Ihre Gedanken bemüht“, werden Sie Ihren Kopf nicht retten.

  16. Der Schrecken einer Islamisierung relativiert sich mit den Alternativen, die es tatsächlich gibt. Inzwischen steigt die Zahl der Zeitgenossen, die sich nicht mehr sicher sind, ob es hinsichtlich ihres eigenen Lebens noch einen nennenswerten Unterschied macht, wenn sie in einer linksgrünen, ökofaschistischen Wokeness-Diktatur dahinvegetieren müssen anstatt sich dem Koran zu fügen. Angesichts dieser trüben Aussichten erscheint die Möglichkeit fast wie ein Hoffnungsschimmer, daß sich Russland bis an die Atlantikküste ausdehnen könnte, die EU zum westlichen Zipfel eines russischen Riesenreiches wird und vormalige europäische Nationen zu Oblasten mit Gouverneuren, die wenigstens noch einigermaßen alle Latten am Zaun haben, Gospodin „Westmensch“.

  17. Nicht mehr alle Latten am Zaun hat auf jeden Fall jeder, der das gegenwärtige Deutschland noch begreift als ein Traumziel für leistungsbereite Fachkräfte. Was eine leistungsbereite Fachkraft ist, so weiß die, wo sich Leistung noch lohnt. In Deutschland nicht mehr.

  18. Dafür, daß sich Leistung in Deutschland nicht mehr lohnt, gibt es viele Indizien. Eines der augefälligsten ist, daß sich in Deutschland junge Leute als die „letzte Generation“ bezeichnen und sich auf Straßen festkleben, um diejenigen, die trotz allem noch immer Leistung erbringen wollen, daran zu hindern, daß sie ihre Leistung erbringen können. Ein weiteres Indiz ist, daß deutsche Behörden „prüfen“, ob den Klebesensibelchen mit einem Bußgeld zu begegnen sein könnte, ohne sie dadurch endgültig der Suizidalität zu überantworten.

  19. Die Behauptung, Deutschland sei eine kulturmarxistisch degenerierte Irrenanstalt, ist zutreffend.

  20. Wahrscheinlich ist zutreffend, daß Geschichtswissen und Geschichtsbewußtsein die Voraussetzung für Entwicklung sind. Das hätte ein generationenübergreifender Prozess zu sein, wenn er seinen Segensreichtum entfalten soll. Wenn man es allerdings schafft, die mittlere von drei Generationen als Entwicklungsgeneration zu verhindern, weil man ihr keinerlei Geschichtswissen – geschweige denn ein Geschichtsbewußtsein vermittelt -, dann erscheint logisch, daß die dritte Generation auf einen Bewußtseinsstand zurückgeworfen wird, den sie eigentlich bereits überwunden haben könnte. Das wäre dann kulturelle Degeneration. Mit einer solchen haben wir es allem Anschein nach im Jahre 2022 zu tun. Anders ist schier nicht zu erklären, daß Ricarda Lang als Vorsitzende einer Regierungspartei durchgeht – und die Ampel als Regierung. Bei dem Personal.

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