Integrationsrats-Vorsitzender mit SPD-Parteibuch soll Arbeitslose abkassiert haben

Der Dortmunder Integrationsrats-Vorsitzende Marzouk Chargui – ausgestattet mit einem SPD-Pateibuch – wurde wegen Korruption festgenommen. Der Genosse soll für die Vermittlung von Arbeitsstellen bei der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) Arbeitslose abkassiert haben. Von ausländischen Bewerbern soll er 3.000 Euro, bei bei Deutschen 5.000 Euro genommen haben.

Noch so ein hereinmigrierter Genosse, der seinen Kragen nicht vollbekommen kann. Marzouk Chargui sitzt nicht nur als Vorsitzender im Dortmunder Integrationsrat, wo er im vergangenen Jahr mit tobendem Applaus der SPD und maximalem Wohlgefallen des Genossen Thomas Westphal, Dortmunds Oberbürgermeister, zum Ergattern des Postens beglückwünscht wurde.

Während er dort – in Kooperation mit OB Westphal“ –  mit so wichtigen Aufgaben wie dem Verteilen von Grußworten an die muslimische Community betraut war, nutzte der 40-Jährige seinen Posten als Betriebsratschef bei dem Entsorger Dortmund GmbH (EDG) weitaus lukrativer.

Screenshot Facebook

Der feine Herr Chagui, der im Wahlkampf um den Integrationsratsposten noch betonte, er stehe für „Chancengleichheit, Toleranz und Vielfalt sowie eine gerechte Gesellschaft“, soll laut der Dortmunder Staatsanwaltschaft Bewerber, die sich um eine Festanstellungen bei seinem Arbeitgeber, der EDG bemüht haben, kräftig abkassiert haben.

Die von ihm betonte „Chancengleichheit“ ließ er jedoch bei seiner Abzocke vermissen: Von ausländischen Bewerbern soll er 3.000 Euro, bei bei Deutschen aber 5.000 Euro genommen haben. Das erklärte ein Insider gegenüber Bild-Zeitung. Nach Informationen der Zeitung soll Chargui Vertraute gebeten haben, ihm zahlungswillige Jobsuchende zuzuschustern. In einer Pizzeria sollen in den letzten Wochen dann regelmäßig konspirative Treffen stattgefunden haben, wo Chargui unter anderem ausländische EDG-Bewerber für das anstehende Vorstellungsgespräch instruiert haben soll. In der vergangenen Woche schnappte dann im benannte Etablissement die Falle zu. Bei einer Geldübergabe waren Ermittler anwesend.

Die Genossen aus der SPD versuchen nun, den Schaden, den der bejubelte Mustermigrant Chagui angerichtet hat, zu begrenzen. Christa Becker-Lettow, Geschäftsführerin des SPD-Unterbezirks, sagte am Sonntag, der geschäftsführende Vorstand sei bestürzt über die Vorwürfe. „Um Schaden von der Stadt, dem Integrationsrat und der SPD abzuwenden, haben wir Herrn Chargui nachdrücklich aufgefordert, von seinem Mandat im Integrationsrat zurückzutreten. Diese Erklärung hat Herr Chargui heute schriftlich abgegeben.“ (SB)

 

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