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Neue Lieferengpässe – wird Putin dafür jetzt auch die Schuld in die Schuhe geschoben?

Der Angriff auf die Ukraine kommt den Versagern der deutschen Regierung gerade recht. Nun haben sie einen Sündenbock, der für alles – für Lieferengpässe für Energiepreisexplosionen und anderen Katastrophen (außer vielleicht Corona) herhalten muss:

Die Lieferprobleme im Einzelhandel haben sich wieder verschärft. Rund 76 Prozent der Einzelhändler klagten im Februar, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden können, so eine Umfrage des Ifo-Instituts. Im Januar waren es noch 57 Prozent.

„Die Entspannung im Januar war nicht nachhaltig“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Vereinzelte Lücken in den Regalen bleiben somit vorerst bestehen.“ Deutlich mehr Supermärkte als noch im Vormonat klagten dem Institut zufolge über Versorgungsengpässe: Der Anteil stieg von rund 18 auf 61 Prozent.

Angespannt bleibt die Lage bei den Händlern von Spielwaren, Fahrrädern und Automobilen. Jeweils rund 95 Prozent berichteten von Lieferproblemen. Auch im Möbelhandel hat sich die Lage wieder verschlechtert.

Der Anteil stieg von 67 auf 90 Prozent. „Der Handel muss sich gegenwärtig vielen Herausforderungen stellen“, so Wohlrabe. Auf der einen Seite verbesserten sich die Aussichten mit Blick auf die Lockerungen der Covid-Einschränkungen, auf der anderen Seite belasteten die Lieferengpässe und die Inflation die Lage.

Die Lieferengpässe werden in Zukunft noch größer werden, die Preise noch weiter steigen, wenn Russland komplett isoliert wird und den Gashahn zudreht. Aber die Bürger sind ja rechtzeitig konditioniert worden, um das – für den Frieden – hinzunehmen. (Mit Material von dts)

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