Sanus Religio – Wir jagen die großen Amtskirchen zum Teufel (mit Interview-Video)

Unser kulturelles Verständnis, unsere Gesetze und unsere Umgangsformen miteinander waren seit Jahrhunderten von christlichen Grundüberzeugungen getragen, wie sie etwa in den zehn Geboten wiedergegeben sind. Sie alle fangen an mit „Du sollst nicht …“. Das ist ein extremer Gegensatz zu dem, was heute allüberall zu lesen ist: „Wir müssen …“. Dennoch haben wir noch Parteien, die das „C“ im Namen tragen. Früher stand das für „Christliche Demokratische Union“ und „Christlich Soziale Union“ (CDU/CSU), heute steht das „C“ dort für „Corona“. Und bei den Amtskirchen ist es nicht viel anders.

Es ist ein schier unglaublicher Beleg für die Negierung christlicher Tugenden, daß sich die Amtskirchen während der herbeidefinierten Pandemie einem staatlichen Allmachtsanspruch unterworfen haben, die Alten und Einsamen in den Heimen von ihren nächsten Angehörigen isoliert werden konnten und zum Teil auch verlassen von allen sterben mussten, ohne daß ihre eigenen Kinder oder Ehepartner sie hätten beim Abschied vom Irdischen begleiten dürfen. Unvergessen ist die herzzerreißende Geschichte von der 101-Jährigen, die im Angesichte der Endlichkeit allen Lebens sehnsuchtsvoll mit ihrem Rollator aus dem Heim „ausgebüxt“ war, um ihre 72-jährige Tochter zu besuchen. Sie wurde von der Polizei eingefangen und wieder ins Heim zurückgebracht. Es ist auch ein erschütterndes Zeugnis fürmden Kulturverlust unserer Gesellschaft, daß sich die Bürger eine solche Staatsübergriffigkeit haben bieten lassen. Daß sogar gesunden Gemeindemitgliedern der Zugang zu Gottesdiensten verweigert wurde, wenn sie nicht nachweisen konnten oder wollten, daß sie gesund sind -; daß die Kirchen dabei zugesehen haben, wie Kindern beigebracht wurde, sie seien eine potentiale Gefahr für ihre eigenen Eltern, die Geschwister, Freunde und Verwandte – und andere eine Gefahr für sie selbst-; daß allen Gläubigen Freiheit, Lebensglück und Lebensfreude geraubt wurden von einem lebensverachtenden Staat, – das ist ein beispielloses Versagen der Amtskirchen. Nicht ein einziges Leben hat der Staat mit seinen Maßnahmen „gerettet“. Aber er hat viele Leben ruiniert.

Wenn auch die christliche Lehre von den materiell schwer staatsabhängigen Amtskirchen während der herbeidefinierten Pandemie verraten und verkauft wurde; wenn auch Jesus selbst, der die Aussätzigen und die Kranken besuchte und heilte, verleugnet wurde, während sich die Amtskirchen und ihre maskierten Funktionäre lieber in die linksstaatlichen Dienste der „Queer“-Thematik, der „Sexismus“ – und „Rassismus“-Debatte sowie des „Kampfes gegen rechts“ stellen ließen, so ändert das doch nichts am Wert der christlichen Lehre als solcher.

Deswegen gibt es seit einiger Zeit „Sanus Religio„. Es gibt nämlich eine Religions- und Glaubensfreiheit, die aus guten Gründen so heißt – und nicht etwa als „Amtskirchenfreiheit“ bezeichnet wird. Das ist nichts Neues, und deswegen ist eigentlich auch „Sanus Religio“ nichts Neues, sondern die Rückbesinnung auf den Wert des Bewährten. Bei „Sanus Religio“ versammeln sich alle diejenigen, die ihren Glauben nicht von den Amtskirchen verhöhnen lassen wollen, denen sie angehören. „Sanus Religio“ ist also so etwas wie ein „Reparaturkit“ für das Loch im Glaubensschlauch, durch das der Heilige Geist auf Nimmerwiedersehen entweicht. Einmal „Sanus Religio“ draufvulkanisiert und das Loch ist wieder dicht, der Glauben läuft wieder rund, so daß der Gläubige auch weiterhin in die Gotteshäuser rollen kann. Von den zeitgeistig deformierten Predigern, die dort auftreten, muß sich kein Gläubiger irritieren lassen. Eine gotische Kathedrale wurde auch nicht zum Lobpreis des Predigers gebaut, sondern zum Lobpreis des Herrn. Mit dem Körper in der Kirche, im Geist bei der christlichen Lehre, „Sanus Religio“ im Kopf, den Hintern auf der Kirchenbank: Diese Kombination wird auch die gegenwärtige Geisteskrise von Gottes staatsalimentiertem Bodenpersonal zu überwinden helfen. Das gilt konfessionsübergreifend.

Mitglieder von „Sanus Religio“ weisen auf Verlangen nicht einen QR-Code auf ihrem Smartphone vor, sondern sie verweisen auf das Glaubenszertifikat auf ihrem Display und berufen sich so auf ihre Religions- und Glaubensfreiheit als Christen. Zugleich dokumentieren sie ihren Widerstand gegen die Kaperung ihres Glaubens durch atheistische Technokraten, diese Verwahrlosten im Geiste. Hier noch einmal der Link für die Standfesten: Sanus-Religio.

Abschließend ein Interview, das die Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst mit mir geführt hat. Sollte es uns gelingen, mit „Sanus Religio“ auch den aufrechten Widerstand des Klerus‘ einem übergriffigen und anmaßenden Staat gegenüber wiederzubeleben, so wäre das natürlich ein schöner Effekt. Es war nicht zuletzt Papst Johannes Paul II., der vor über vierzig Jahren dem polnischen Staat erfolgreich die Stirn geboten hatte.

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