The missing link (Bild: shutterstock.com/Hurst Photo)
The missing link (Bild: shutterstock.com/Hurst Photo)

Das Missing Link

Was haben Corona, Klima, Krieg und galoppierende Inflation thematisch für eine Verbindung untereinander? Erst einmal keine, doch die rotgrüne Regierung und ihre fleischgewordenen Megafone in den Qualitätsmedien und steuergeldfinanzierten NGOs erschaffen sie ganz einfach.

Als die sozialistische Kinderorganisation „Fridays for Future“ neulich in Hamburg für eine bessere, gerechtere Welt und gegen den Krieg in der Ukraine demonstrierte, meldete sich Carla Reemtsma, das Mädel aus dem Zigarettenkonzern, familienbedingt Expertin für eine gesunde Lebensweise, als auch für Klima, für die Biosphäre schlechthin und nun auch in Sachen Außenpolitik und militärische Auseinandersetzungen, wieder einmal zu Wort. Sie schaffte es, circa 30 Sekunden über den Ukraine-Krieg fachzusimpeln, wohl auf Basis ihrer unschätzbar reichhaltigen Lebenserfahrung und ihrer Ausbildung in Scheißdreckswissenschaften, um dann flugs zum eigentlichen Thema zu kommen, nämlich zur unbedingten Notwendigkeit des schnellen Ausbaus der „Erneuerbaren Energien“, der ihrer Meinung nach „gerade jetzt“, angesichts des Krieges vorangetrieben werden müsse. Ich zitiere hier gerne Henryk Markus Broder, der es im Vlog „Achgut.Pogo“ in seiner unvergleichlichen Weise auf den Punkt gebracht hatte:

Ich hab mir das angehört, ich war vollkommen sprachlos! Das ist wirklich so die Empathie eines Metzgerhundes. Und diese absolute Kälte, diese Zweckgebundenheit des Protestes, das finde ich ungeheuerlich!

Eloquenz will ich dieser schwerreichen Weltretterin und Ratgeberin in Sachen Sparsamkeit und Enthaltsamkeit nicht zutrauen, denn dies würde diplomatisches und sprachliches Gespür ihrerseits voraussetzen, welches dann situationsbezogen-adäquate Anwendung finden sollte – eine gewisse Einfühlsamkeit inbegriffen. Im Falle unserer Carla ist es eher wie bei einem störrischen Kleinkind, das versucht, den viereckigen Holzklotz in das dreieckige Loch zu hämmern und, gelingt dies nicht, zusehends wütender wird. Es muss, was nicht passt, einfach passend gemacht werden! Und wenn man einen Krieg und das damit verbundene Leid aller direkt Beteiligten instrumentalisieren kann, dann tun solche bis ins Mark ideologisierten und indoktrinierten Kinder (jeden Alters) dies eben. Man nutzt die Empörung der Öffentlichkeit, um diese dann synergetisch auf das Thema zu lenken, von dem man eigentlich und wahrhaftig beseelt ist. Ähnlich verfuhr man in vergangenen Jahrhunderten, um „Hexen“ die Schuld für Unwetter, Krankheiten und Missernten in die Holzpantoffeln zu schieben. Der Grund dafür war nicht wirkliche Hexerei, sondern einfach die Bösartigkeit und Rachsucht der Leute und ihr voraufklärerischer Glaube an Phantastereien – insgesamt eine direkte mentale Verbindung zu heutigen Fanatikern beider Geschlechter.

Der Mechanismus ist folgender: Man möchte eigentlich auf etwas Anderes hinaus und sucht sich ein Vehikel, um schließlich dorthin zu kommen. Das ist es, was wir seit geraumer Zeit in Politik und Medien beobachten. Man schwafelt etwas von Feinstaub, um Feuerwerkskörper zu verbieten. Gelingt dies nicht, dann kommt eine sogenannte Pandemie gerade zur rechten Zeit, um den Leuten den Ausdruck temporärer Lebensfreude in der Silvesternacht doch noch nehmen zu können – wie praktisch, denn Feuerwerk und Lebensfreude waren den Grünsozialisten seit jeher ein Dorn im Auge, denn wie kann man sich hierzulande freuen und sogar feiern, während es irgendwo auf der Welt noch Armut und Elend gibt und nicht jeder Paschtune einen Hochschulabschluss hat! Ja, auch die Armut ist den rotgrünen Pharisäern ein Gräuel – selbstredend ungeachtet der Tatsache, dass ebendiese in zahlreichen Ländern durch die Lieblings-Weltanschauung der Rotgrünen, nämlich dem Sozialismus, erst verursacht wurde. Afrika ist geradezu ein Paradebeispiel für diese traurige Wahrheit.

Doch wäre man kein Sozialist, würde man nicht an liebgewordenen Utopien kleben, wie Monte-Schokopudding an den Mundwinkeln eines übergewichtigen Achtjährigen! Trotz des Elends von Millionen behält man den Kurs bei und predigt die absolute Vergemeinschaftung in allen Lebensbereichen, die sich schon in allen sozialistischen Bankrottländern „bewährt“ hat.

Aufgabe Nummer Eins ist nun die Abschaffung des Individualverkehrs, denn dieser macht die Menschen unabhängig und für den Sozialisten gibt es nichts Hinderlicheres auf dem langen Marsch, um letztendlich seine ganz persönlichen Ideen zum Gesetz zu machen, als unabhängige Bürger! Hier muss nun der angebliche Klimawandel herhalten um diesen weiteren Dorn im Auge des Kollektivisten zu entfernen. Wer die Mobilität der Massen bestimmt, kann die Massen jederzeit immobil und damit ohnmächtig machen. Und weil auch der Sozialist weiß, dass es trotz aller Manipulation nicht so schnell gelingen wird, den Individualverkehr nur noch Auserwählten wie Luisa Neubauer, Uschi von der Leyen und der Völkerrechts-Annalena zuzugestehen, plant die EU, alle Neuwagen per Gesetz mit einem GPS-System zu versehen, dass es erlaubt, diese Vehikel aus der Ferne per Knopfdruck abzuschalten. So wie sie heute Coronamaßnahmen-Kritiker und Impfverweigerer mundtot und arbeitslos machen, wenn sie können, so werden sie künftig alle Dissidenten in der Hand haben, indem sie deren Eigentum willkürlich fahruntüchtig machen, oder auch den Handzahmen, zum Beispiel an den geplanten autofreien Tagen, mehrmals im Monat, oder wenn gerade einmal ein von schulschwänzenden Kindern phantasiertes Klimaziel nicht erreicht wird. Bis dahin dreht man eifrig an der Steuerschraube, so dass sich nicht nur kleinere und mittlere Unternehmen, sondern auch große Arbeitgeber das Arbeiten und die Arbeiter den Weg dorthin nicht mehr leisten können.

Alles halb so wild, meint zumindest der Politikwissenschaftler, Soziologe und Ökonom Stephan Rammler, Gründungsdirektor des Instituts für Transportation Design (ITD) und Professor für Transportation Design & Social Sciences an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Der Experte in „Mobilitäts- und Zukunftsforschung“ und in Fragen „kultureller Transformation und zukunftsfähiger Umwelt- und Gesellschaftspolitik“ (kurz – Sozialismus) meinte in einem ntv-Interview[i]:

Wir wissen aus Kopenhagen und anderen Städten der Welt, dass 60 bis 70 Prozent der täglichen Wege auch in der schlechten Jahreszeit mit Fahrrädern und Lasten-Bikes vollzogen werden können. Die Menschen sind sehr glücklich in Kopenhagen, sehr wohlhabend.

Dass dies lediglich das übliche Gewäsch gut situierter Leute ist, die keinerlei Ahnung vom Leben einfacher Leute haben und die aus ihrer schicken Großstadt-Loft mit Dachterrasse heraus die Welt unablässig mit ihren Weisheiten penetrieren, nach welchen alles immer ganz easy ist und nur halb so wild, wenn man nur ein gut gefülltes Bankkonto hat, sollte klar sein. Klar sollte auch sein, dass diese Rich-Boys und Mädels der hippen und coolen Studienfächer es ernst meinen mit der gesellschaftlichen Transformation, die am Ende nichts anderes bedeutet, als immer weniger Entscheidung über das eigene Leben für den Einzelnen und immer mehr Staat, der nicht nur Vorschriften bis ins Private hinein macht, sondern begleitend dazu auch massiv in der Volkserziehung tätig ist. Genau in diese Kerbe schlägt der Rammler, wenn er menetekelt:

„… es ist kein hinreichendes Bild der Zukunft, wenn wir glauben, wir könnten weiterhin SUV fahren, aber mit Elektroantrieb, weiterhin fliegen, aber mit synthetischen Treibstoffen, weiterhin Fleisch essen, aber ökologisch angebautes. Das sind Dinge, die global betrachtet nicht ausreichen werden, um den Klimawandel einzuhegen. Das wissen wir.

Ja, der Herr Rammler scheint sehr viel zu wissen, doch genau genommen wissen wir über das Klima und seine Entwicklung überhaupt nichts, auch wenn dies eine angebliche Mehrheit von Wissenschaftlern behauptet.

Ich möchte bei dieser Gelegenheit vorsichtig darauf hinweisen, dass diese besagte „Mehrheit der Wissenschaftler“ schlicht und einfach erstunken und erlogen wurde. Dahinter steckt zum Teil der US-amerikanische Klimawissenschaftler Michael E. Mann, der vor einigen Jahren die sogenannte „Hockey Stick-Theorie“ entwickelte. In dieser stellt er die Behauptung auf, dass das Klima jahrhundertelang, mit kleinen Ausreißern, konstant, respektive „optimal“ war und erst mit dem Einsetzen der Industriellen Revolution im Neunzehnten Jahrhundert eine Erwärmung stattfand und die Temperaturen, gleich einem Hockey Schläger, rasant nach oben gingen – menschengemacht sozusagen.

Zum besseren Verständnis sei erwähnt, dass wir uns heute immer noch in einer Eiszeit befinden, allerdings in der Warmphase einer Eiszeit, die mal stärker und mal schwächer ausfällt. Die längsten Phasen der Erdgeschichte waren von globalen Wärmeperioden geprägt, in denen es auch an den Polen keine Eiskappen gab (welche übrigens derzeit wieder wachsen, allein in der Antarktis um ca. 140 Milliarden Tonnen pro Jahr[ii]). Tatsächlich verhält es sich so, dass wir heute sowohl vom „Römischen Klimaoptimum“ wissen, welches den römischen Legionen überhaupt erst erlaubte, die im Sommer nun schnee- und eisfreien Alpenpässe nach Gallien und Germanien zu überschreiten, als auch vom „Mittelalterlichen Klimaoptimum“, welches für reiche Ernten in ganz Europa sorgte und Weinanbau sogar in Skandinavien möglich machte.

Diese letzte, im Vergleich zu heute wesentlich wärmere Periode wurde durch die sogenannte „Kleine Eiszeit“ im Spätmittelalter beendet, die erst Mitte des Neunzehnten Jahrhunderts abzuklingen begann. Deshalb sehen wir auf Portraits der Spätrenaissance bis ins vorletzte Jahrhundert stets Leute mit hochgeschlossenen Krägen, Halskrausen und Perücken – es war einfach in weiten Teilen Europas sehr oft und sehr lange saukalt, nass und unbequem – Sommer wie Winter. Deshalb pilgerten Gläubige noch Ende des Neunzehnten Jahrhunderts in Scharen zu den Alpengletschern, um Gott in Gebeten anzuflehen, er möge dem unentwegten Wachstum der stetig an die Siedlungen heranrückenden Eiszungen Einhalt gebieten.

Von „Hockey Stick“ als Anschauungsbeispiel der bisher aufgezeichneten Klimageschichte kann also absolut keine Rede sein – eher von einem ständigen Auf und Ab der durchschnittlichen Temperaturen und dies sehr wahrscheinlich ohne menschlichen Einfluss – es sei denn, es wird demnächst der römische „Homo Automobilicus“, oder der mittelalterliche Vielflieger nachgewiesen. Dies wurde auch von zahlreichen Wissenschaftlern angemerkt und es wurde in akademischen Kreisen Kritik laut, an Michael Manns Theorien, welche wohl eher ideologiegetrieben als faktenbasiert seien.

Einer dieser Kritiker, der Klimawissenschaftler, Tim Balls, wurde daraufhin von Michael Mann verklagt. Im Jahre 2019 fand deshalb eine Gerichtsverhandlung in Kanada statt. Allerdings schmetterte das Gericht die Klage Michael Manns wegen Rufschädigung ab, gab dem Kläger jedoch die Möglichkeit, innerhalb eines gewissen Zeitraumes seine „Hockey Stick-Theorie“ und damit den menschgemachten Klimawandel mit Fakten zu untermauern und diese dem Gericht vorzulegen. Michael Mann und dessen anwaltliche Vertretung verzichtete jedoch auf jede weitere Korrespondenz und dies sicherlich nicht deshalb, weil sie unumstößliche Wahrheiten hätten präsentieren können.

Ein weiterer Baustein im sozialistischen Klimalügengebäude war die sogenannte „Cook-Studie“, nach der angeblich 97 Prozent aller Klimawissenschaftler sich einig sind, dass es derzeit einen wesentlichen Klimawandel gibt und dieser zu allem Übel auch noch menschengemacht ist. Eine neue Studie, erschienen im einschlägigen Journal „Environmental Research Letter“ pünktlich zum Klimagipfel in Glasgow 2021, kam sogar auf 99,6 Prozent aller wissenschaftlichen Studien im Klimabereich, die Rede war von etwa 90000 Veröffentlichungen zwischen den Jahren 2012 und 2020, die diese These des entscheidenden menschlichen Faktors im Klimageschehen unterstützen. Das ist natürlich überwältigend.

Noch viel überwältigender ist allerdings, wie diese Zahlen zustande gekommen sind. Man filterte aus besagten 90 000 Studien 3000 heraus und teilte diese Auswahl in sechs Kategorien ein, je nach Thema und der Aussage der jeweiligen Studie. Lediglich eine der sechs Kategorien beinhaltete Studien, die den Menschen ursächlich mit dem Klimawandel in Verbindung bringen und sei es auch nur ein vielleicht zufälliges Zusammentreffen von Industrieller Revolution und endlich wieder steigenden Temperaturen ab Mitte des vorletzten Jahrhunderts. Letzten Endes waren es von diesen 3000 herausgegriffenen und bewerteten Studien gerade einmal 413, die eindeutig den Menschen als Verursacher des Klimawandels ausmachten. Auf die 99,6 Prozent kam man deshalb, weil man alle Studien dieser These des menschgemachten Klimawandels hinzuschummelte, die in dieser Frage unentschlossen waren. Glasklarer Beschiss also. Das ist in etwa so, als würde man zu einem Volksentscheid nur ein paar Handverlesene als Wähler zulassen. Auf dem Wahlzettel befindet sich nur eine einzige Möglichkeit, sein Kreuzchen zu machen, mit der Bezeichnung „A“, und alle Nichtwähler zählt man dann ganz einfach zu denjenigen, die „A“ zustimmten.

Ähnlich „ehrlich und faktenbasiert“ lief es vor einigen Jahren im Falle der Obama- Administration ab, als der damalige US-amerikanische Präsident Barack Obama beschloss, sich und sein Land in den großen Reigen der Klimahysteriker einzureihen. In diesem Sinne forderte man ca. 4000 US-amerikanische Klimawissenschaftler dazu auf, zur These des menschgemachten Klimawandels Stellung zu nehmen. Gerade einmal 400 Wissenschaftler kamen dieser Aufforderung überhaupt nach. Um die 90 Prozent dieser 400 Wissenschaftler nannten menschliche Aktivitäten als Verursacher des Klimawandels und so kam man dann zu der Aussage, dass 90 Prozent „aller“ Wissenschaftler sich in dieser Frage einig sind und jeder Zweifler daran dann seither als Spinner, „Klimaleugner“ und Ignorant „der Wissenschaft“ gelten darf.

Doch zurück zu Stephan Rammler. Der Kreationist in Gesellschaftsfragen und Erwachsenenerziehung hat ganz konkrete Vorstellungen, wie die „Neue Normalität“ in Deutschland aussehen sollte:

Wirklich ökologisch wäre es, so wenige Fahrzeuge wie denkbar zu haben. Also, vielleicht fünf oder zehn Millionen private Fahrzeuge. Überhaupt nur noch Fahrzeuge, die rund um die Uhr genutzt werden als Ergänzung zu den sehr effizienten öffentlichen Verkehrssystemen, die als Großgefäße sehr nachhaltig sind. Das Ganze hinterlegt mit einer sehr dynamischen Radverkehrspolitik. … Das wäre eine Mischung. Das ist ein integriertes, nachhaltiges Verkehrssystem, das schon sehr nah an die Klima-Neutralität rankommt. Wenn ich das Ganze noch mit regenerativer Energie betreibe, dann habe ich was gekonnt.

Im Klartext bedeutet dies, dass ich mir in Zukunft ein Auto mit 8 bis 16 Fremden zu teilen habe – je nach Terminplan, Berechtigung (die wohl von staatlichen Stellen erteilt wird, oder auch nicht) und nach Voranmeldung über Wartelisten, nur um dann im Furzgeruch des Vornutzers sitzend von A nach B zu kommen. Wahlweise habe ich die Möglichkeit, die Öffentlichen Nah- und Fernverkehrsmittel zu nutzen, in denen ich mich regelmäßig über die Unflätigkeiten nicht nur Jugendlicher ohne annehmbare Kinderstube ärgern muss (Schuhe auf den Sitzpolstern, zurückgelassener Müll, lautes Telefonieren, Handy-Pieps-Flöt und Knalltöne und das Abspielen von Filmchen und Musiktiteln ohne Kopfhörer …), oder, wie es die SPD-Politikerin Aydan Özoguz empfahl, mit Neubürgern „das Zusammenleben täglich neu aushandeln“ darf – vor und nach jedem anstrengenden und harten Arbeitstag. Gefällt mir das alles nicht, dann schwinge ich mich einfach aufs Rad und rocke die 15 Kilometer Arbeitsweg locker flockig bei Sturm, Eis, Schnee und Starkregen und all das quer durch eine total durch riesige Windräder verschandelte Landschaft. Ist doch alles supergummigut und wer das nicht versteht und sich ob solcher Zukunftsperspektiven nicht wirklich sauwohl fühlt, der weiß einfach nicht, wie geil es ist, sich mit einem teuren Schal und Armani-Anzug in einen Designersessel hinzufläzen und der Menschheit fixe Ideen vor die Füße zu kotzen, die unsere Welt vor dem ansonsten sicheren Untergang bewahren könnten.

Für Stephan Rammler ist der Weg in den Sozialismus für Alle, inklusive einiger weniger Nischen, in denen Auserwählte, zu denen er sich selbst sicherlich zählt, dann weiterhin, am besten auf Kosten der Mehrheit, in Saus und Braus leben, nur deshalb so steinig, weil die Politik zu „große Angst vor den Wählern“ hat und deshalb vor „radikalen Maßnahmen“ zurückschreckt. Was wir also brauchen, ist eine noch viel stärkere und „radikalere“ Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten und ein allumfassendes Maßnahmen-, Befehls- und Erziehungssystem, geleitet von den Rammlers, Neubauers, Reemtsmas, Baerbocks und Habecks, die unsere bürgerliche Republik sanft aber bestimmt in einen Rätestaat transformieren, dessen Bewohner nichts Besseres sind, als Ameisen oder Bienen im Dienste tausender rotgrüner Ideen.

Der Verzicht auf den eigenen Lebensentwurf, ja Verzicht überhaupt, auf Luxus und Annehmlichkeiten, für die man ein Leben lang schuftet, ist fürderhin und in alle Zukunft Programm – die Neue Normalität. Ab jetzt leben und arbeiten wir nur noch für die Verwirklichung roter und grüner Utopien. Laut unserem Ex-Präsidenten Joachim Gauck können wir ruhig einmal ein paar Jahre frieren und auf ein wenig Glück und Lebensfreude verzichten – diesmal für den Frieden und um Putin Eins auszuwischen.

Und genau hier haben wir das „Missing Link“ klar vor Augen, der alle linken Themen heiß gestrickt miteinander verbindet. Ob Masseneinwanderung, Klimahysterie, Feinstaub, Coronawahn, durch Steuern unbezahlbare Energiepreise, Gender-Gaga, das Aufpeitschen der Jugend gegen Liberalismus und freien Markt, das Kappen unserer Stromversorgung, Sanktionen gegen Russland, die uns wesentlich mehr schaden als Putin, dem Hinausjagen der großen Arbeitgeber, das systematische Zerstören unseres bisher größten Kapitals, der Bildung, ersetzt durch ideologische Erziehung, Bert Brecht-Geschwafel und linke Parolen … am Ende ist das Ziel exakt jenes, das schon vor vielen Dekaden das Ziel der Linken war, nämlich die Zerstörung aller unserer Lebensgrundlagen und vor allem die Zerstörung unseres erarbeiteten und verdienten Wohlstandes, durch den wir uns von großen Teilen der Welt in unserem Lebensstandard unterscheiden – und wie wir wissen, sind Unterschiede und Ungleichheiten dem Sozialisten ein Gräuel. Diese Leute wollen einfach ihr Proletariat zurück und was sie daher gar nicht abkönnen, ist ein zufriedener Arbeiter ohne geballte Fäuste und Wut im Bauch und ein wohlhabendes Volk, dass von den Umverteilungsplänen dieser Kommunistenbagage nichts wissen will.

Mit welcher kriminellen Energie diese Art Mensch seine Ziele verfolgt und mit welcher Brutalität diese Leute ihre Umwelt gleichzuschalten versuchen, kann man am Kriegsgeschrei und am Säbelrasseln gewisser Politiker und gewisser Medien erkennen, die sich noch vor Kurzem scheinbar dem Pazifismus verschrieben hatten. Die gesellschaftlichen Folgen sind, wie immer, wenn Primitive, Barbaren, Dummköpfe und berechnende Verbrecher die Schalthebel bedienen, eine allgemeine Verrohung der Sitten. So kommt es, dass bei Facebook nun „temporär“ Aufrufe zu Hass und Gewalt geduldet werden, zumindest dann, wenn diese sich gegen Russen wenden. Gegen „Nazis“, Einwanderungskritiker, Corona-Maßnahmengegner – gegen alles Nichtlinke – war dies ja immer schon legitim auf dieser Drecksplattform, aber dass man nun gezielt gegen ein bestimmtes Volk hetzen darf, ist neu (mit Ausnahme der stets tolerierten Hasspredigten gegen Israel).

Diese von Politik und Qualitätsmedien gewollte Verrohung verführte unlängst einen Supermarktkunden dazu, eine Kassiererin mit russischem Namen grob zu beschimpfen und mit dem Prädikat „Putin-Schlampe“ zu betiteln. So dünn ist die Schale der Zivilisation und des Anstands in unserem Lande nach schauerlichen 16 Jahren unter Merkel geworden und dies ist kein Zufall und auch kein Versehen, denn der Sozialismus ist ein durch und durch schäbiges System, das umso besser gedeihen kann, je verrotteter die Gesellschaft ist, die er dann vollends zerstören möchte. Der Sozialist möchte seinen Gegnern die Hölle auf Erden bereiten. Pure Eitelkeit und niedere Rachsucht treiben ihn an. Was er dazu braucht, sind Teufel, ohne die seine Hölle nicht wüten kann und die findet er in saudummen Supermarktkunden ebenso, wie in medialen Kriegs-Rhetorikern und politischen Hasardeuren, die erst die Armee kaputtsparen und dann eifrig an der internationalen Eskalationsschraube drehen.

Die Anständigen, Besonnenen und Klügeren unter uns – und ich hoffe es sind an der Zahl genug – sollten sich diesen Dingen breitbeinig in den Weg stellen, diesen Totengräbern unserer Kultur und unseres Landes, diesen Banausen und Lügnern, die uns seit Jahren mit einem „Notstand“ nach dem anderen penetrieren, trotzen und ihnen Einhalt gebieten! Man kann auch ruhig einmal in den Archiven unserer Nation wühlen und den guten alten Immanuel Kant zitieren:

Die ungeschriebenen Gesetze und Zwänge der Natur werden letztlich dasjenige Volk belohnen, das sich allen Widerwärtigkeiten zum Trotz erhebt, um gegen Ungerechtigkeiten, Lügen und Chaos anzukämpfen. Das war stets so in der Geschichte und so wirds immer sein. Weder uns noch unseren Nachkommen wird dieser Kampf ums Überleben erspart bleiben.

Euer Alp Mar

 

[i] https://www.n-tv.de/politik/Bigotterie-im-Klima-Labor-Die-Politik-hat-wahnsinnige-Angst-vor-den-Waehlern-article23099167.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

[ii] https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2017/08/21/weltweit-wachsen-gletscher-wieder-und-zwar-schon-seit-2009/

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