Freakshow (Bild: Screenshot)

Impfpflicht-Debatte: Grüne Hysterikerin macht Bundestag zum Schülerparlament

Welche Figuren den deutschen Bundestag mittlerweile als sogenannte „Volksvertreter” bevölkern, wurde einem staunenden Publikum auf der Tribüne und vorm Fernseher bei der gestrigen Debatte zur allgemeinen Impfpflicht eindrucksvoll vor Augen geführt. Den Vogel schoss dabei ein nur noch absurd zu nennender, hysterischer und hochnotpeinlicher Auftritt der 23jährigen Grünen-Abgeordneten Emilia Fester ab.

Kommentar von Daniel Matissek bei Wochenblick.at

Zornig gegen die Freiheit

In einem irrationalen Zornesausbruch, der in den sozialen Medien vielfach geteilt wurde, schrie Fester in Richtung AfD-Fraktion: „Wenn Sie und ihre Freund:innen der Freiheit sich einfach hätten impfen lassen, als die meisten von uns so vernünftig waren und diesen einfachen Schritt gegangen sind, dann wäre ich jetzt wieder frei. Dann wären wir alle wieder frei.” Trotz ihrer Hitzigkeit vergaß sie also wenigstens das “korrekte Gendern” nicht…

Zwischen “Zumutung” und gedehnter Wahrheit

Doch auch die weiteren Einlassungen Festers lösten Fassungslosigkeit und Kopfschütteln aus: „Nicht die Impfpflicht ist die Zumutung, sondern keine Impfpflicht ist die Zumutung – die Zumutung für die solidarische Mehrheit“, so die mit 23 Jahren derzeit jüngste deutsche Bundestagsabgeordnete aus Hildesheim. Mit ihrem Mangel an Berufs- und Lebenserfahrung kokettierte der grüne politische Backfisch anschließend noch ganz unverhohlen – um Stimmung gegen die angeblich von den Ungeimpften verschuldeten Entbehrungen der letzten zwei Jahre zu machen.

Ich war nicht in der Uni, ich war nicht im Ausland. Ich habe kein Museum und auch kein Festival besucht. Ich habe nicht mal eine Person, die ich noch nicht kannte, geküsst oder meinen Geburtstag gefeiert. Ich war, verdammt noch mal, nicht einmal in einem Club. Tanzen, feiern und all das, was ich so vermisse“, jammerte sie, den Tränen nahe. Übrigens: So ganz stimmt das nicht – weder bei den Feiern noch bei den Auslandsreisen.

Erst 200 Millionen „Klimaflüchtlinge“, jetzt Impfzwang

Schuld an ihrer Pein trügen alleine die Ungeimpften. Sie kämpfe daher für die allgemeine Impfpflicht ab 18 – „denn Impfen darf keine Individualenscheidung sein – es ist keine.“ Schließlich habe sie sich nicht für ein Bundestagsmandat beworben, um dabei zuzusehen, wie ihre Generation in Klimafragen Angst um ihre Zukunft haben müsse und in der Pandemie ihre Gegenwart verliere.

Wer sich fragt, welchem Sozialisationshintergrund eine solch überspannte “Nachwuchsneurotikerin” wohl entstammen mag: Emilia Fester (Social-Media-Tag: „Call me Milla“) ist Tochter „zweier Kulturschaffender“, verfügt über keinerlei Berufsausbildung und – abgesehen von einer kurzen Tätigkeit als „freischaffende Regieassistentin“ – auch über keinerlei Erfahrungen im Erwerbsleben.

Dafür ist sie haltungstark in Sachen Klimaaktivismus. Für fragwürdige überregionale Bekanntheit sorgte „Milla“ letzten September im Bundestagswahlkampf, als sie gemeinsam mit ihrer Junge-Grünen-Parteigenossin Deborah Düring allen Ernstes die Aufnahme von 200 Millionen Klimaflüchtlingen in Deutschland forderte. Mit solchen weltfremden Forderungen landet man heute nicht beim Psychiater, sondern im Plenum des deutschen Bundestages.

Theatralisch und lebensfremd

Fester ist somit ein typisches Produkt ihrer Partei. Mit unfreiwilliger Ironie verweist sie in ihrer Selbstdarstellung als Abgeordnete auf ihren „großen Erfahrungsschatz aus verschiedenen politischen wie theatralen Zusammenhängen.“ Die passende Vokabel lautet eher „theatralisch“ – wie sie gestern im Bundestag unter Beweis stellte.

Sachlich und inhaltlich hat sich Fester ganz offensichtlich genauso wenig wie der Rest der Initianten einer allgemeinen Impfpflicht mit objektiven Daten und Fakten rund um die Covid-Impfungen beschäftigt. Denn der Unfug einer „Pandemie der Ungeimpften“ entspricht nicht ansatzweise der Wahrheit. So waren vergangene Woche laut Divi-Register 75 Prozent der Intensivbetten mit Nicht-Corona-Patienten belegt, 16 Prozent waren überhaupt nicht belegt. Der Anteil der Ungeimpften betrug gerade einmal 2,8 Prozent.  Die Verfassungswidrigkeit der Impfkampagne ist überdies von etlichen interdisziplinären Wissenschaftlern wiederholt dargelegt worden.

Was die Ignoranz gegenüber diesen Tatsachen anlangt, war Fester während der gestrigen Bundestagsdebatte immerhin in guter Gesellschaft: So fügte dort auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) seinen zahllosen fragwürdigen Ausfällen einen weiteren hinzu. „Wir können die Pandemie für Deutschland zum ersten Mal beenden mit der Impfpflicht“, schwurbelte der Minister.

Deutschland stünde im Herbst „an der gleichen Stelle wie jetzt, wenn wir diese einmalige Chance nicht gemeinsam ergreifen.” Wie immer warnte er ohne jede faktische Grundlage vor einer neuen Corona-Welle und behauptete: „Die Ungeimpften tragen derzeit die Verantwortung dafür, dass wir nicht weiterkommen.” Alle anderen befänden sich „in der Geiselhaft dieser Gruppe”, die sich gegen die (angebliche) wissenschaftliche Evidenz durchsetzen wolle.

Die Mär von der Geiselhaft

Die Wahrheit ist, dass nicht die Ungeimpften das Problem sind. Sondern eine fragwürdige Politik, die Millionen kerngesunde Menschen zu einer ebenso wirkungslosen wie gefährlichen Impfung zwingen will – um so das Eingeständnis zu vermeiden, dass nahezu die gesamte Corona-Politik seit 2020 ein einziger katastrophaler Irrweg war. Der praktische Grund liegt auf der Hand: Wird die Kontrollgruppe der Ungeimpften endlich eliminiert (die ja keinen Deut weniger „gefährdet“ oder „schlechter geschützt“ ist als die der Geimpften), dann lässt sich die gänzliche Wirkungslosigkeit der Impfstoffe deutlich besser verleugnen. Nur darum geht es hier.

Egal, wie hysterisch Emilia Fester und andere Impflobbyisten im Parlament auch kreischen mögen; es gilt am Ende das, worauf Nena Schink gestern in „Bild-TV” sinngemäß hinwies: Nicht die Ungeimpften nehmen uns die Freiheit – sondern eine gewissen- und verantwortungslose Staatsführung mit ihren unbegründeten Maßnahmen.

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