Bande zockt Deutschland mit Millionenbetrug bei Corona-Tests ab

Dieses Land und seine Bürger sind zum Ausschlachten frei gegeben. Nicht nur – aber in besonderem Maße – wurde und wird in der sogenannten „Corona-Krise“ abgezockt und betrogen, als ob es kein Morgen mehr gibt. Aktuell geht es um einen weiteren Millionenbetrug mit Corona-Tests. In Berlin nahm die Polizei den Kopf einer Betrügerbande und dessen Schwester fest – sie sollen in 18 Testzentren insgesamt mehrere Millionen Euro illegal abgerechnet und das Geld in die Türkei verschoben haben. 

Der Mann, seine ebenfalls festgenommene Schwester und weitere Beschuldigte sollen zwischen Mai 2021 und Februar 2022 Tests für mehr als 12,5 Millionen Euro gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung betrügerisch abgerechnet haben, berichtet die B.Z. und dpa. Mehr als sechs Millionen Euro des ausgezahlten Gelds sollen die Abzocker auf das Konto eines mutmaßlichen Mittäters in die Türkei überwiesen haben. Der Mann werde gesondert verfolgt. Die Hauptbeschuldigten sitzen bereits seit November vergangenen Jahres in U-Haft: Damals hatten die Polizei und die Staatsanwaltschaft mehrere Razzien durchgeführt, 1,5 Millionen Euro abgeschöpft, einen Mercedes, mehrere Rolex-Uhren, Schmuck und 20 Luxushandtaschen sichergestellt. 140 Polizeibeamte waren damals im Einsatz.

Zum „Geschäftsplan“ der Corona-Bande teilt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft: „Nach dem Ermittlungsergebnis wurden diese bis dahin unwirtschaftlich agierenden Gesellschaften in der Regel erst kurz vor dem jeweiligen Subventionsantrag erworben“, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. „Um ihre eigenen Identitäten zu verschleiern, setzten die Beschuldigten zudem überwiegend sehr junge Männer und Frauen ohne entsprechende Fachkenntnisse als Geschäftsführer ein.“ Auch ein Fake-Buchhalter sei eingesetzt worden.

Ähnliche Betrugsfälle gab es bereits in anderen Bundesländern. Jedoch schlachten nicht nur Corona-Test-Betrügerbanden dieses Land und seine Bürger aus. Krankenhäuser kassierten in großem Stil ab, obwohl sie nie auch nur einen Corona-Patienten gesehen haben. So erschlichen sich Kliniken mit den sogenannten „Freihaltepauschalen“ Millionenbeträge. Deutsche Kliniken konnten seit dem Ende November 2020 Freihaltepauschalen kassieren, wenn es in ihrem Landkreis weniger als 25 Prozent freie Intensivbetten gab. Dazu musste die Corona-Inzidenz bei mindestens 70 liegen. Auf diese Weise konnte ein Krankenhaus mit 600 Betten bis zu 50.000 Euro Freihaltepauschalen am Tag kassieren. Die Gelder wurden für alle freien Betten einer Klinik gezahlt, nicht nur für Intensivbetten.

Auch in Zusammenhang mit Geldern für neue Intensivbetten soll betrogen worden sein. Eine Gruppe aus Anwälten, Staatsanwälten sowie einem Richter hatte Anfang März Strafanzeige gegen zwei große deutsche Krankenhäuser im Raum Saarland eingereicht. Die Juristen: „Die Strafanzeige zeigt schlaglichtartig, wie diese Institutionen auf strafrechtlich relevante Art und Weise von der Corona-Krise wirtschaftlich profitiert haben“.

Aus diesem Land wird herausgeholt, was noch herauszuholen ist. Dieser ausgeweidete Kadaver wird dann demnächst an die Bundesbürger zur Resteverwertung übergeben. (SB)

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