Spaß war einmal (Foto: Aleksandr Finch/Shutterstock)

Bibbern gegen Putin: Erste Schwimmbäder senken Wassertemperatur

Berlin – Schöne neue Welt: Jetzt dürfen wir nicht nur hungern und zu Hause frieren, um Putin eins auszuwischen. Ab sofort wird uns auch noch das Freizeitvergnügen vermiest:

Schwimmbadbesucher müssen sich bundesweit womöglich auf kälteres Wasser einstellen. Im Zuge steigender Energiepreise hätten erste öffentliche Bäder in einzelnen Becken bereits die Wassertemperatur um zwei Grad Celsius gesenkt, wie die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). Viele weitere Betriebe könnten folgen.

Diskutiert würden auch weitere Einschränkungen wie das Streichen von Warmbadetagen. Sollte es in Deutschland vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs zu einem russischen Gaslieferstopp und einer Rationierung kommen, könnten städtische Bäder sogar komplett geschlossen werden. In Nordrhein-Westfalen gibt es nach Informationen der NOZ für erste Städte entsprechende Notfallpläne.

„Um einen Basisbetrieb der Bäder aufrechterhalten zu können, wird über Maßnahmen wie Schließung von Außenbecken und Rutschen sowie Luxus-Angeboten nachzudenken sein“, sagte DGfdB-Geschäftsführer Christian Mankel der NOZ. In Deutschland gibt es rund 7.000 öffentliche Hallen- und Freibäder, die meisten werden mit Gas oder Fernwärme geheizt. Etwa 1.000 Badbetreiber sind Mitglied im Dachverband DGfdB.

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