Erdingers Absacker: Über Afrika lacht die Sonne – über Deutschland die ganze Welt

Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

+++ Es soll tatsächlich Leute in Deutschland geben, die geplant hatten, unseren Bruder Karl Lauterbach zu entführen. Die Welt kann es nicht fassen und schwankt zwischen lautem Gelächter und tiefer Betroffenheit. Ein inexistenter Experte für internationale Reportagen berichtet aus Frankreich, dort überwiege die Fassungslosigkeit. So habe ein junge Französin gefragt, was in aller Welt irgendwer mit Karl Lauterbach wolle. Er sei schließlich nicht Jean Karl Belmondo. Ihn zu entführen, bedeute ja letztlich, ihn jeden Tag … also … sehen zu müssen. Und ob irgendjemand Lösegeld für ihn zahlen würde, sei mehr als fraglich. Passanten auf dem Newski Prospekt in St. Petersburg hingegen hätten sich vor Lachen ausgeschüttet und erklärt, auf so eine Idee könnten … also … auch nur Deutsche kommen. +++

+++ Ein inexistenter Experte für internationale Reputation regte dieser Tage an, die sozialen Netzwerke in Deutschland vom Rest der Welt abzutrennen, damit die restliche Welt nicht länger mehr Zeuge werden könne, in welcher Weise Deutsche über den Ukrainekrieg debattieren. Die deutsche Meinungsinhaberei sei auch bald 80 Jahre nach Hitler eine bierernste Angelegenheit geblieben und einfach nur peinlich. Leute, denen man bis vor anderthalb Monaten noch ohne weiteres hätte erzählen können, „Ukraine“ sei die Abkürzung für „Unterkraine“, und daß die „Original Oberkrainer“ das Rezept für die Käsekrainer von den Ukrainern gestohlen hätten, verteidigen heute ohne jedes Hintergrundwissen ihre Meinung, als hätten sie eine „Tochka U“ verschluckt, um jeden Informierten so plattzumachen wie die Ukrainer den Bahnhof in Kramatorsk. Ein weiterer und ebenfalls inexistenter Experte für internationale Rauschgiftangelegenheiten erklärte unterdessen, die Gefahren des Konsums von Mainstream-Medien in Deutschland seien jahrelang sträflich unterschätzt worden. Deutsche würden vermutlich heute noch als Kulturnation durchgehen, sogar dann, wenn sie jahrelang gekifft, gesoffen und „Lines gezogen“ hätten wie die Weltmeister, anstatt sich nüchtern von ARD & ZDF die Hirnwindungen verkleistern zu lassen. In England hingegen freue man sich jedoch schon auf den Tag, an dem die ersten Deutschen vergessen, ihren Liegestuhl am Pool in Malle mitten in der Nacht mit einem Handtuch für sich zu reservieren. +++

+++ Der deutsche Formel 1- Mitläufer Sebastian Vettel outete sich vor längerer Zeit bereits als Wähler der Grünen. Nachdem er nun kürzlich auch noch für ein allgemeines Tempolimit plädierte, mutmaßten Branchenkollegen, mit „allgemein“ habe Vettel weniger auf Autobahnen abgezielt, sondern mehr auf Rennstrecken. Er habe es vermutlich nur nicht explizit so ausdrücken wollen. Letztlich sei es ihm wohl darum gegangen, sich billig Siegchancen zu erschleichen. +++

+++ Wolodymyr Selenskyi, seines Zeichens amerikanischer Prokönig in der Ukraine, machte vor wenigen Tagen unseren hochverehrten Herrn Bundespräsidenten zum Gespött für die Welt. Er erteilte ihm rundheraus ein Betretungsverbot für die Ukraine. Kein Zweifel, daß er das mit den Klitschkobrüdern als Türstehern auch hätte durchsetzen können. Tatsächliche Experten mutmaßten, das Betretungsverbot für unseren hochverehrten Herrn Bundespräsidenten hätte sich Prokönig Selenskyi unmöglich erlauben können, ohne sich vorher das Placet seiner Chefs in Washington abgeholt zu haben. Es handle sich vermutlich um eine konzertierte Blamierungsaktion zum Nachteil derer, die sich ohnehin schon nicht besonders gesegnet fühlen mit unserem hochverehrten Herrn Bundespräsidenten. Da habe der eine Prokönig vermutlich den Befehl erhalten, einem anderen amerikanischen Prokönig einen Denkzettel zu verpassen, auf daß der sich überlege, wer auch seine Chefs seien. Ein inexistenter Experte für das Auffinden von Raritäten machte unterdessen auf einen bräsigen Biergartenbesucher in der fränkischen Schweiz aufmerksam. Der habe Selenskyis eindringliche Warnung, daß ganz Europa nicht überlebe, wenn die Ukraine nicht überlebe, und daß Europa fallen würde, wenn die Ukraine fällt, lakonisch kommentiert mit: „Etz schaumer amol, dann seng mer’s scho. Kaan Stress etz.“ +++

+++ In der Ukraine verhaftet: Der ukrainische Oppositionspolitiker Viktor Medvedchuk. Er hatte jahrelang für einen zivilisierten Umgang mit den russischsprachigen Ukrainern und Russland plädiert. Interessant ist, wie in einem Video der deutschen Tageszeitung die „Welt“ darüber berichtet wurde, nämlich ganz so, als sei das eine der Nebensächlichkeiten in diesem scheußlichen Krieg. Wladimir Putin ist immerhin Pate einer der Töchter von Medvedchuk. Interessant ist auch, wie Medvedchuk nach seiner Verhaftung der Öffentlichkeit auf Bildern präsentiert wurde: In Handschellen und mit verstruwelter Frisur, so, als habe er seine Menschenwürde verloren. Es gibt auch Fotos, die nahelegen, Medvedchuk sei körperlich mißhandelt worden. Viktor Medvedchuk ist der hauptsächliche Protagonist in einer sehr sehenswerten Film-Doku von Oliver Stone mit dem Titel „Revealing Ukraine“ aus dem Jahr 2019, in welcher er über die Hintergründe der ukrainischen Politik seit 2014 spricht und auch von der panischen Angst von Selenskyis „Amtsvorgänger“ Poroschenko vor Donald Trump erzählt, den Poroschenko als US-Präsidenten 2016 überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt hatte. Poroschenko habe sich aus Angst vor der „Rache Trumps“ schier in die Hosen gemacht, weil er fürchtete, es könne noch zu Trumps Amtszeiten herauskommen, daß die inzwischen als Fake aufgeflogene „Russia Collusion“-Story, mit der Hillary Clintons Wahlkampfteam versucht hatte, Trump von der Präsidentschaft fernzuhalten, in der Ukraine produziert worden war. Ein inexistenter Experte für Menschenwürde & westliche Werte erklärte unterdessen: Daß Viktor Medvedchuk dieser Tage ein solches Schicksal in seinem eigenen Land erleben muß, und mehr noch, wie in Deutschland darüber berichtet resp. nicht berichtet wird, sei ein deutlicher Hinweis darauf, was es mit der „Verteidigung westlicher Werte“ in der Ukraine (und in Deutschland) auf sich habe: Nichts. Nada. Null. Niente. Auch, daß Joe „Brandon“ Biden trotz der Enthüllungen um den „Laptop from hell“ seines Sohnes Hunter der Weltöffentlichkeit noch immer als Präsident der USA angedient werden kann, passe bestens ins Bild von den „westlichen Werten“. Schließlich sei der Biden-Clan tief in ukrainische Korruptionsgeschichten involviert. „Revealing Ukraine“ ist Stones Fortsetzung des ebenfalls meisterlichen Werks „Ukraine On Fire“ aus dem Jahr 2016. +++

„Revealing Ukraine“ – Screenshot YouTube
Viktor Medvedchuk mit Menschenwürde – Screenshot Youtube
Viktor Medvedchuk ohne Menschenwürde – Screenshot Fa

+++ „Westliche Werte“ die Zweite: Alternative Medien wie „jouwatch“, die dem westlichen Zwangsnarrativ von der armen Ukraine, welche dem bösen Wlad aus Russland im Zustand der reinsten Unschuld zum Opfer gefallen sei, in seiner ganzen verlogenen und verkürzten Darstellung nicht folgen wollen, bekommen dieser Tage die „westlichen Werte“ wie Informationsfreiheit, Presse- und Meinungsfreiheit subtil reingedrückt. Google schloß sowohl „jouwatch“ als auch „Ansage.org“ von der Monetarisierung per Werbeanzeigen aus, so daß erhebliche Einnahmenverluste entstehen. Die Strategie ist offensichtlich. Wenn es schon keine rechtlichen Möglichkeiten gibt, uns den Mund zu verbieten, dann müssen eben finanzielle Hinterhältigkeiten herhalten, die diskret im Hintergrund bleiben, damit sie das allgemeine Publikum möglichst nicht bemerkt und stutzig wird. Zuletzt würde sich noch jemand fragen, was es eigentlich auf sich hat mit den „westlichen Werten“, die in der Ukraine angeblich so tapfer verteidigt werden. Unterdessen merkte ein inexistenter Experte für Realität & öffentliche Wahrnehmung an, wenn sich nicht die Bevölkerungen westlicher Nationen allmählich gegen die Deep-State-Marionetten erhöben, die man ihnen als jeweilige „Regierungen“ vor die Nase gesetzt hat, sei es ein für allemal vorbei mit den wirklichen „westlichen Werten“ – und zwar für sehr lange Zeit. Wie man sich das vorzustellen habe, sei derzeit in Shanghai zu besichtigen. Hier ein Screenshot der Mitteilung von „Google“.

Google-Mitteilung /Screenshot Google+++