WDR-Kutschaty-Fanboys entschuldigen sich für Wahlwerbung

Fan (Symbolbild: shutterstock.com)
Fan (Symbolbild: shutterstock.com)

Beim öffentlich-rechtlichen WDR sitzen die Fan-Boys von SPD-Genosse Thomas Kutschaty in der ersten Reihe und am Löschknopf in den sozialen Medien. Wer die astreine Wahlwerbekampagne auf dem WDR-Socialmedia-Kanal für den Genossen Kutschty kritisierte, wurde vom WDR-Team gelöscht. Nun entschuldigt sich der Zwangsgebührensender. Geschenkt, ihr links-grünen Staatsfunker.

In schwarz-gelb regierten Bundesland Nordrhein-Westfalen finden am 15. Mai die Landtagswahlen statt. Einen besonderen Narren hat der öffentlich-rechtliche WDR offenbar an Genosse Thomas Kutschaty von der SPD gefressen. Zur Erinnerung: der Ministerpräsidentenkandidat der Sozen ist jene Gestalt, die letztes Jahr das „Instrument der nächtlichen Ausgangssperren“ als wirksames Mittel sah, „um Menschen von privaten Treffen abzuhalten“: „Es ist nicht unser Ziel, in private Wohnungen zu gucken, aber auf dem Weg dahin kann ich Menschen erwischen“, so Kutschaty gegenüber dem WDR.

Vor wenigen Tagen nun gab der SPD-Kandidat seinen Fan-Boys beim zum WDR gehörenden Sender 1 Live ein Interview. Daraus entstand eine sogenannte „Zitatkachel“ für Social Media, die von Usern wie üblich kommentiert wurde.

Eine Kommentatorin, die ankündigt, den SPD-Funktionär wählen zu wollen, erhält von den WDR-Typen am Socialmedia-Knopf ein Applaus-Emoji. Eine andere lobt die „wirklich gute Perspektive für NRW“. Der Kommentar des dazu Senders: „Auf jeden Fall“. Kommentare, die sich mit der ekelhaften Lobhudelei der WDR-Clique nicht einverstanden zeigten, wurden gelöscht und ausgeblendet. Einer der ausgeblendeten Userkommentare: „Muss da nicht Wahlwerbung drüberstehen??“

„Gebührenfinanzierte SPD-Wahlwerbung“, so die Feststellung des CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Haue: „Wenn der offizielle 1Live-Account kritische Kommentare ausblendet und den SPD-Spitzenkandidaten sogar wohlwollend kommentiert, ist von Neutralität keine Spur. Dass der WDR einseitig die Werbetrommel für die SPD rührt, sollte endgültig der Vergangenheit angehören.“

Die mit Zwangsgebühren gefütterte WDR-Wahlkampftruppe wurde jedoch nicht – wie es sich eigentlich gehören würde – an die Luft gesetzt. Stattdessen bügelten die Staatsfunker die Kritik mit nachfolgendem Statement ab:

Diese halbseidene Erklärung kann sich die Neigungsjournaille auf ganzer Linie sparen. Oder – um es mit den Worten einer Kommentatorin zu sagen: Der WDR gehört geschlossen, hat seinen Auftrag nicht erfüllt und seine Macht missbraucht! (SB)