Endlich: Linke bei Umfragen jetzt unter 5 Prozent

Foto: Janine Wissler (über dts Nachrichtenagentur)

In einem Land, in der sich fast alle Parteien in der linksradikalen Ecke herumtummeln und miteinander kuscheln, braucht man eigentlich keine „echte“ linke Partei mehr. Das wissen auch immer mehr Wähler:

Eine Woche vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein rutscht die Linkspartei denn auch verständlicherweise bundesweit unter die Fünf-Prozent-Marke. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die Linke einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche und kommt nur noch auf vier Prozent. Stärkste Kraft bleibt die Union mit unverändert 26 Prozent.

Die Kanzlerpartei SPD verliert einen Punkt und kommt in dieser Woche auf 23 Prozent. Die Grünen bleiben stabil bei 18 Prozent, die FDP gewinnt einen Punkt hinzu und kommt auf zehn Prozent. Die AfD würden unverändert elf Prozent wählen, die sonstigen Parteien würden acht Prozent (+1) der Stimmen auf sich vereinen.

Für Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut INSA insgesamt 1.202 Personen vom 25. April bis zum 29. April 2022. Frage: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“

Ansonsten bleibt aber alles – dank den politischen Verrätern in der FDP – stramm auf Linkskurs:Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat nämlich einen Regierungswechsel vor der nächsten Bundestagswahl ausgeschlossen. „Deutschland wird stabil regiert und die FDP ist vertragstreu“, sagte Lindner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Ein Jamaika-Bündnis mit dem neuen CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz sei in dieser Legislaturperiode „ausgeschlossen“, so der Bundesfinanzminister.

„Die Unionsparteien sind im Moment nicht regierungsfähig“, sagte Lindner. Sie beklagten am Vormittag zu hohe Schulden und forderten am Nachmittag Milliardensubventionen. „Sie suchen noch ihren Kurs.“

Als ob die FDP jemals regierungsfähig gewesen wäre. Die hilft nur den anderen an die Macht, um etwas vom leckeren Kuchen abzukriegen. Und dafür verkauft sie ihre Werte – und wenn es ein muss, auch ein ganzes Land. (Mit Material von dts)