Kommunismus und totale Kontrolle: Sozialkredit-System bringt uns die totale Überwachung

Konkrete Projekte in Italien, Deutschland und Österreich zeigen: Die chinesische Methode der totalen Kontrolle schwappt endgültig nach Europa. Die Corona-Konditionierung der letzten zwei Jahre sollte nur den Weg für ein digitalisiertes Sozialkredit-System schaffen, in dem Wohlverhalten in den Augen der Eliten belohnt wird und mittelfristig jede Kritik an den Mächtigen zum Ausschluss aus dem öffentlichen Leben führt.

Von Wochenblick.at

Stellen Sie sich diese bedrohliche Situation vor: Die Wohnbeihilfe wird Ihnen gestrichen, weil Sie zuletzt einen Joghurtbecher in den Restmüll warfen. Der Bankomat spuckt kein Geld aus, weil Sie beim Falschparken vor der Schule Ihrer Kinder erwischt wurden. Im Schwimmbad sind Sie nur Zaungast, weil Ihr Auto die falsche Abgasnorm besitzt. Was völlig absurd klingt, ist der Endausbau einer Idee, die im Herbst im norditalienischen Bologna getestet wird. Die dortige „Smart Citizen Wallet“ ist vorerst „freiwillig“ und es gibt anfangs nur Bonuspunkte und Vorteile – aber nur Monate nach dem Ausschluss von Menschen vom Sockenkauf entlang ihres Impfstatus braucht man kein Hellseher zu sein, dass die nächste Stufe die Ausgrenzung der Verweigerer ist.

Es ist zugleich ein Pilotprojekt zur Umsetzung einer EU-Digitalstrategie. Schon kommendes Jahr soll es eine einheitliche digitale Brieftasche geben. Dass diese aufgrund dieser Benennung auch zum Dreh- und Angelpunkt für den von der Zentralbank EZB vorangetriebenen „digitalen Euro“ wird, liegt auf der Hand. Bei einem drohenden Bargeldverbot wäre die Ausschaltung von Regierungskritikern per Knopfdruck ein Kinderspiel.

Das kommunistische Muster

Die Idee, Menschen für politisches Wohlverhalten zu belohnen und für Widerspenstigkeit zu strafen, ist nicht neu. Der deutsche Staatsrechtler Ernst Forsthoff warnte bereits 1953 vor einer Situation, in der ein Staat die Abhängigkeit des Einzelnen zum Mittel der Beherrschung macht. Er hatte damals vor allem einen ausufernden Sozialstaat im Kopf. Die Spaltung der Menschen entlang der Loyalität zum System wurde dann im „real existierenden Sozialismus“ auch umgesetzt. So war gesellschaftliches Vorankommen in der DDR an Mitgliedschaft in der SED oder einer der Blockparteien gekoppelt. Wer sich öffentlich kritisch äußerte, dem blieben viele Türen verschlossen.

Institutionalisiert wurde die Idee Ende der 50er-Jahre in Nordkorea im „Songbun“-System. Ganze Sippen wurden in drei Kategorien eingeteilt, das „Fehlverhalten“ eines entfernten Cousins konnte dazu führen, bei der nächsten Hungersnot nicht mehr an ausreichende Rationen zu gelangen. All diese Versuche operierten über den autoritären Charakter ihrer Systeme. Noch gab es keine digitale Totalvernetzung, mit der man Menschen über den Hebel von Innovation und Gemütlichkeit ins Joch zwingen konnte, indem sie aus freien Stücken die Daten freigaben, mit denen man Konsum-, Bewegungs- und Gesinnungsprofile erstellen konnte. Erst dadurch werden sie aber global umsetzbar.

Testlabors China und Ukraine

Exakt die Schnittmenge aus totalitärem Unterbau, traditionell-konservativem Pflichtbewusstsein, blinder Technikaffinität und dem dringenden Wunsch eines Schwellenlandes nach Versorgungssicherheit machten China zum perfekten Testgelände. Jeder Bürger startet mit 1.000 Sozialpunkten. Wer sich durch Loyalität zur Staatsführung auszeichnet, kriegt Bonuspunkte – wer sich kritisch gibt, verliert Punkte. Daran ist der Zugang zu Jobs, Sozialleistungen & Co. gekoppelt. Mit Ausnahme des Ein-Parteien-Staats trafen diese Parameter aber auch auf die Ukraine zu – Wochenblick deckte die ominösen Technologie-Deals der Selenski-Regierung unter kräftigem Schub des Weltwirtschaftsforums (WEF) um „Great Reset“-Architekt Klaus Schwab kürzlich auf. Die Schaffung eines „Ministeriums für digitale Transformation“ mündete in der digitalen ID-App „DiiA“ – eine Abkürzung für „Der Staat und ich“.

Darüber läuft heute alles: Führerschein, Covid-Impfpass, Studentenausweis, Unternehmensgründung, Versicherungen, Sozialleistungen. Auch Elemente des Sozialkredit-Systems wurden ausgetestet – Selenski versprach jedem Bürger, der in DiiA einen vollen Impfpass nachwies, eine finanzielle Belohnung.

Alpen-Sozialkredit wartet

Allzu lange missen brauchen ukrainische Vertriebene das System nicht, denn in Bayern und in Österreich existieren ähnliche Pläne. Im deutschen Bundesland wurde bereits 2019 die „Förderung von nachhaltigem Verhalten im Alltag mittels Belohnung“ konzipiert. Ein Dokumentationssystem soll diese Abrechnung von „Umweltbewusstem“ regeln. Folgsame Bürger sollen „Nachhaltigkeitstokens“ bei Freizeitaktivitäten einlösen können. Das Muster ist auch auf andere Bereiche übertragbar. Auch hier droht die scheibchenweise Entrechtung nach dem Muster der Corona-Diktatur. War eine staatlich bestimmte Anzahl an „Stichen“ in unseren Breiten zuerst der bequeme Weg für den Lokalbesuch, war sie Monate später der Mindeststandard für den Haarschnitt oder manche Berufsgruppen – bei Androhung horrender Strafen bei Verzicht. Auch die von Corona bekannte Drohung, Sozialleistungen daran zu koppeln, wird spätestens mit der Verknüpfung in digitalen Apps noch einfacher.

In Österreich kommt im Sommer das Projekt „ID Austria“ als Weiterentwicklung der beliebten Handy-Signatur. Bald sollen alle Ausweise vom Führerschein bis zum Reisepass darüber laufen. Die zuständige Ministerin Margarete Schramböck (ÖVP) bekundete beim Globalisten-Treff in Alpbach im vergangenen August, dass „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ der Motor für die „Transformation“ des Landes sein werden.

Der Traum vom Cyborg

Auf dem Papier ein oft gehörter Stehsatz – in der Realität eine üble Drohung. Denn während Politiker digitale Vernetzungs-„Wallets“ absegnen, träumen Visionäre bereits von eigenen App-Stores für kommende Chip-Implantate im Hirn, die mit anderen Hirnen kommunizieren können – und zwar völlig offen am Raiffeisen-Blog. Manchen kann es nicht weit genug gehen: Der WEF-Berater Yuval Harari ersann eine Zukunft, in der Menschen ein „Upgrade“ zu höheren Lebensformen mit künstlicher Intelligenz erfahren. Für die Vorbereitung dieser Welt brauche es aber zuerst ein „Antivirus-Programm für den Verstand“. Dessen Aufgabe: Uns kennenlernen und die „Vorurteile“ austreiben, um uns vor angeblicher „Manipulation und Falschinfos“ zu schützen.

Was in Bologna beim Pizza-Gutschein per QR-Code fürs Mülltrennen beginnt, ist im Kopf der Globalisten bereits der totalvernetzte, gläserne Bürger am Weg zum Robotermenschen, dessen gesammelte Konsumdaten freie Wahlen ersetzen. Es sind kleine, aber stete Schritte in eine Richtung, in der die schaurigsten Dystopien unserer Jugend die Realität allmählich aber sicher überholen. Wehret den Anfängen…

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