Jens und Paul? Zugbegleiter krankenhausreif geprügelt: ein halbes Jahr später jagt die Polizei diese brutalen Bahn-Schläger

Foto: Bundespolizei: Mit diesen Fotos fahndet die Bundespolizei nach zwei Männern, die einen Zugbegleiter verletzt haben

Zwei „Männer“ aus einer größeren Gruppe prügeln einen Zugbegleiter ins Krankenhaus, weil dieser die Frechheit besaß, sie aufzufordern, den Zug zu verlassen, nachdem sie Feueralarm durch heimliches Zigarettenrauchen auf der Zugtoilette auslösten. Die Polizei fahndet nun – nach einem halben Jahr! – öffentlich mit Fahndungsfotos nach „Jens und Paul“.

Am 3. Oktober 2021, gegen 00.30 Uhr rauchten zwei „Männer“ im Zug RE1 von Essen nach Mülheim auf der Zugtoilette ihr Zigarettchen und lösten dadurch den Feueralarm aus. Der zuständige Zugbegleiter forderte die beiden Herren auf, die Bahn beim nächsten Halt zu verlassen.

Statt der Anweisung nachzukommen, griff einer der beiden „Männer“ den Bahnmitarbeiter an. Laut Polizei würgte er ihn, während sich auch sein Kumpane einmischte und dem Opfer mehrfach auf den Hinterkopf schlug. Beide waren Teil einer noch größeren Gruppe von etwa sechs bis zehn Personen.

Weitere Aufnahmen des einen Angreifers
Weitere Aufnahmen des einen Angreifers – Foto: Bundespolizei

„Nach Ankunft im Hauptbahnhof Mülheim verließen die Unbekannten den Zug und flüchteten in Richtung Innenstadt“, so die Bundespolizei, die jetzt – sage und schreibe ein knappes halbes Jahr später! – mit Aufnahmen der Bordkameras nach den Tätern fahndet.

Zum Tatzeitpunkt trug einer der Schläger einen weißen Kapuzenpullover und eine schwarze Steppweste, der zweite einen schwarzen Hoodie mit einer beigen Weste. Wer kennt sie oder kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben? Bitte per Telefon unter der Rufnummer 0201-24523163 melden!

Ach ja: Der Zugbegleiter kam, nachdem „Jens und Paul“ mit ihm fertig waren, mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus.

Freunde von „Jens und Sören“ scheinen des öfteren auffällig zu sein. So im vergangenen Jahr im August, als in einer S-Bahn mehrere „Männer“ zwei Zugbegleiter ebenfalls krankenhausreif geschlagen wurden. Ihr Vergehen: sie hatten die Fahrausweise verlangt. Auch in diesem Fall entschloss sich die Bundespolizei ein halbes Jahr später – mit Lichtbildern nach den Schätzelchen zu fahnden:

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(SB)