Messerstecher: (Bild: shutterstock.com/Von Love Solutions)
Messerstecher: (Bild: shutterstock.com/Von Love Solutions)

Messerattacke im Zug: „Islamistischer“ Hintergrund möglich

Ein „Mann“ hat in einer Regionalexpress bei Aachen am Freitagmorgen mit einem Messer wahllos auf Reisende eingestochen und mindestens fünf Menschen verletzt. Bei dem Täter handele es sich um einen 31-jährigen Iraker. Ermittler prüfen wieder einmal einen islamistischen Hintergrund. Wetten werden bereits angenommen, wann sich herausstellt, dass der importierte Messerkünstler nicht zur Verantwortung gezogen werden kann, weil er unter einer psychischen Störung leidet.

Der 31-jährige Mann aus dem Irak habe bei Herzogenrath am Freitagmorgen plötzlich „wahllos und willkürlich“ auf Passagiere eingestochen. Die Opfer erlitten Schnittwunden, einer eine Stichwunde. Vier Reisende kamen in ein Krankenhaus. Schlimmeres konnte nur dadurch verhindert werden, dass ein zufällig im Zug sitzender 60-jähriger Bundespolizist und zwei weitere Mitreisende den Täter überwältigen konnten.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte sich in einem Presse-Statement am Freitag an die Öffentlichkeit gewandt: „Bei allem, was wir bisher wissen, müssen wir von einer Amok-Tat ausgehen“.

Nach Hinweisen war der Täter 2017 bei den Behörden als sogenannter Prüffall Islamismus aufgelaufen. Der 31-Jährige habe damals in einem Flüchtlingsheim gelebt und sich stark verändert, unter anderem einen Bart wachsen lassen. Das Heim habe dann die Behörden informiert. Es gelte nun zu ermitteln, ob es wirklich ein „islamistisches Motiv“ für die aktuelle Tat gegeben habe. Der Mann, der in NRW lebt, wurde laut Reul im Irak geboren. Einmal mehr zeigt sich, wie hoch fahrlässig die politisch Verantwortlichen mit der Sicherheit der Bürger dieses Landes umgehen, da man im Fall des mutmaßlich irakischen messerstechenden Dschihadisten wieder einmal nichts über dessen Staatsangehörigkeit weiß.

Wetten werden bereits angenommen, wann sich herausstellt, dass der importierte Messerkünstler nicht zur Verantwortung gezogen werden kann, weil er unter einer psychischen Störung leidet. (SB)

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