Foto: Bundeswehr-Panzer "Marder" (über dts Nachrichtenagentur)

Rüstungsindustrie im Goldrausch: Bundeswehr benötigt weitere 250 Milliarden Euro

Jede Krise hat seine Gewinner. Während der Pandemie waren es die Pharmakonzerne und ihre Lobbyisten in den Parlamenten und Medien, die fleißig absahnen konnten, jetzt ist es die Rüstungsindustrie, die sich die Hände reibt. Und es geht munter weiter so:

Die geplante Finanzspritze für die Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro wird nach Ansicht des Rüstungsexperten der Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) Christian Mölling bereits nach wenigen Jahren aufgebraucht sein. „Das 100-Milliarden-Sondervermögen reicht nur etwa dreieinhalb Jahre, um das neue Ziel von mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Verteidigungsausgaben zu finanzieren“, sagte Mölling der „Welt am Sonntag“. Der Forschungsdirektor bei der Berliner Denkfabrik warnte zugleich vor einer Finanzierungslücke.

„Über die Zeitspanne von zehn Jahren könnte sich ein zusätzlicher Bedarf von 250 Milliarden Euro ergeben“, sagte Mölling. Er schlägt daher vor, das Sondervermögen „nicht gleich am Anfang rauszupusten, sondern zu strecken und den regulären Verteidigungshaushalt zu erhöhen, um Planungssicherheit und Zeit für Reformen zu gewinnen“.

Die 250 Milliarden Peanuts vom Steuerzahler werden nicht reichen, denn die Gier ist auch in diesem Bereich sehr groß. (Mit Material von dts)

 

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