Ukraine: Böser Eindringling – guter Eindringling?

Für die Mehrheit der Menschen ist es legitim, sich im Krieg gegen Eindringlinge zu wehren. Aber ist es nicht auch legitim, sich gegen ungewollte Immigranten aus Afrika oder Arabien zu wehren?
von Steven Garcia
Seit Jahren drängen Millionen ungebetene Zuwanderer aus dem afrikanisch-arabischen Raum in den Westen, um sich hier anzusiedeln. Sie verändern das Bild unserer Gesellschaft – äußerlich wie politisch. Zwar gehen die Eindringlinge dabei nicht gewaltsam vor – doch werden viele gewalttätig, wenn man sie in ihre Heimatländer zurückschicken möchte.
Zwei Sorten Eroberer – ein Ziel?
Aber kann man beide „Eindringer-Gruppen“ – russische Soldaten wie afrikanische Immigranten –  überhaupt in einen Topf werfen?
Auf den ersten Blick nicht. Denn die russischen Soldaten erobern die Ukraine aus rassistischen und imperialistischen Motiven. Sie halten die Ukrainer für minderwertige Untermenschen, die man nach Belieben vergewaltigen, ausbeuten und ihrer Gesellschaft eingliedern darf.
Migranten aus ökonomisch gescheiterten Gegenden wie Afrika oder dem Orient aber drängen in den Norden, weil sie deren Bewohner eher für „höherwertige Übermenschen“ halten, die für einen materiellem Wohlstand stehen, den man der eigenen Kultur nicht zutraut. Im Vergleich mit den Leistungen der eigenen Gesellschaft fühlt man sich eher unterlegen.
Armutswanderung? Krieg.
In der geschichtlichen Betrachtung ist die Linie oft schwer zu ziehen. So drängten nach dem Fall Manzikerts 1071 (in der Osttürkei) turkmenische Stämme aus
Zentralasien ins byzantinische Reich (auf dem Gebiet der heutigen Türkei). Dieses war damals noch von christlichen Griechen bewohnt.
Die türkischen Immigranten dienten sich den wohlhabenden Griechen für Arbeiten an, die diese nicht machen wollten. Hatten sie allerdings in einer bestimmten Gegend die Mehrheit erlangt, zwangen sie den Griechen (und anderen Kulturen) ihren Islam mit Waffengewalt auf.
1453 fiel Konstantinopel (das heutige Istanbul) im offenen Kampf, in den 1960ern wurden die letzten Griechen in den Westen vertrieben.
Mauer gegen Mexikaner – oder Russen?
Wenn das US-Parlament heute über 40 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern für die Ukraine abstimmt, dann tut es dies (gottlob) mit überwältigender Mehrheit. Die Gelder sollen die Ukraine in die Lage versetzen, die gewaltsam eingedrungenen Russen aus dem Land zu werfen.
Nur einen Bruchteil dieser Gelder hätte Donald Trump verwendet, um seine Mauer gegen gewaltsam eindringende Mexikaner zu errichten – und diese aus dem Land zu werfen.
Gegen den erbitterten Widerstand der weltweiten, sozialistischen Presse war Trumps Projekt allerdings chancenlos. Unter dem Boykott linken Beamten und ihren NGOs versank das Projekt in der Bedeutungslosigkeit. Als Präsident Biden die Macht übernahm, stoppte er das Projekt sofort – worauf sich die Anzahl illegaler Grenzübertritte in die USA binnen Jahresfrist verdoppelte: von 400.000 auf 850.0001 .
In der spanischen Nordafrika-Enklave Ceuta (Bild) können die Migrantenattacken nur mit Waffengewalt und meterhohen Zäunen abgehalten werden.
Einwanderung gut – Krieg böse
Wenn beide Wanderungsströme also mit Gewalt verbunden sind – warum dann der Unterschied in „gute“ und „böse“ Eroberer? Womit wir zu den eisernen Regeln unserer „linksliberalen“ Eliten kommen. Sie mischen ihr sozialistisches Menschenbild mit der Wachstumssucht ihrer Fabrikanten.
Unsere Eliten, in der Regel Absolventen geisteswissenschaftlicher Fakultäten, sind überzeugt, dass alle Volksgruppen technisch gleich talentiert und gleich unternehmerisch wären – und somit alle gleichmäßig zu Wohlstand kämen (was Menschen mit Hausverstand die Köpfe schütteln lässt). Um ihren Gleichheitsfetischismus zu beweisen, sehnen sie sich förmlich nach der Vermischung aller Weltenvölker zu „einer Welt“.
Was so viel heißt wie: Grenzen auf. Dass dies mit einem Anstieg von Gewalt (gegen Frauen, Christen, Juden etc.) einhergeht, passt nicht ins Weltbild und wird von ihrer Presse verheimlicht.
Die Gewalt, die von russischen Eroberern ausgeht, lehnen sie hingegen entrüstet ab – ist sie doch vom Überlegenheitsglauben der „russischen Herrenrasse“ geprägt.
Und das – wo doch (im linken Weltbild) alle Menschen und Kulturen gleich tüchtig und erfinderisch wären. Also die Spanier so erfolgreich wie die Marokkaner.
Am Ende des Abends geht man in die Geschichte als „guter Immigrant“ – oder als „böser Krieger“ ein. Je nachdem, wer die Geschichte schreibt. So bezeichnet die traditionell linke Geschichtswissenschaft die christlichen Kreuzzügler des Mittelalters als Eroberer – die muslimischen Araber dieser Zeit hingegen als deren Opfer.
Dabei hatten die Kreuzzügler nur die von den Muslimen blutig eroberten Gebiete zurückgewinnen wollten.
Orwells „1984“ geht weiter: „Orwell 2024“
Unbequemes wird totgeschwiegen oder zurechtgelogen. Über die Kunstsprache „Political Correctness“ („Neudenk“) wird das Denken der Menschen am marxistischen Gleichheitsideal ausgerichtet („woke“). Die staatlichen Unis erfinden neue Wahrheiten am laufenden Band; etwa die eines dritten Geschlechtes. Und um das Volk hinter sich zu scharen, schürt die Regierung den Hass auf äußere Feinde. Wie etwa auf „Populisten“, „Rechte“, „Islamophobe“ – oder den amerikanischen Präsidenten.
„Im Roman 1984 beschreibt George Orwell, was in der EU heute als normal empfunden wird“, so Steven Garcia, „darum der Titel Orwell 2024“.
www.orwell2024.com  Facebook: „Orwell 2024“
„Orwell 2024“, 2021 bei Baier Media erschienen
€ 19,90 Taschenbuch, ca. 352 Seiten
€ 9,99 eBook

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