Gewalt (Symbolbild: Shutterstock)

Bayerische Staatsanwältin ist sich sicher: „Allahu Akbar“ nicht automatisch islamistisch

Gabriele Tilmann betreibt ihr islam-affines Spielchen bereits seit Jahren. Immer wieder findet die bayerische Oberstaatsanwältin Entschuldigungen für islamische Gewalttäter wie den Frauenmörder von Würzburg. Wenn „junge Männer“ wie dieser „Allahu Akbar“ bei ihren Metzeleien rufen, würde das nicht automatisch auf religiöse Motive schließen lassen. Man dürfe „Menschen nicht in Schubladen stecken“, so die Warnung der islam-devoten Juristin. Diese Nachsicht gilt jedoch für rechtsextreme Täter nicht.

Der Münchener Oberstaatsanwältin Gabriele Tilmann liegt viel daran, dass „junge Männer“ nicht vorverurteilt werden. Insbesondere dann nicht, wenn diese „jungen Männer“ aus dem „äußerst komplexen“ islamischen Kulturkreis stammen. Dediziert warnt die Frau Oberstaatsanwältin davor, bei Ausrufen wie etwa „Allahu Akbar“ durch Gewalttäter automatisch auf religiöse Motive zu schließen. Tilmann, die seit Februar die Zentralstelle zur Bekämpfung ideologisch motivierter Kriminalität (ZET) leitet, sagte gegenüber dem Spiegel mit  Blick auf den Anschlag von Würzburg, wo ein „junger Mann“ mit somalischer Herkunft wahllos auf Frauen einstach und dabei drei Frauen ermordete und fünf schwer verletzte: „Bei der Attacke rief der Mann ‚Allahu Akbar‘. Aber auch das deutet eben nicht zwingend auf einen islamistischen Hintergrund hin“.

Sachverständige, so Tilmann, seien ja später zum Ergebnis gekommen, dass der Täter psychisch krank sei. Der 46-Jährigen ist es bei solchen, mittlerweile unzähligen Taten sehr wichtig, dass die Strafverfolgung „Menschen nicht in Schubladen steckt“. Ihre islam-devote Erklärung lautet: Ein psychisch kranker Täter könne Halt in einer extremistischen Ideologie suchen. „Aber extremistisches Denken kann sich auch zu einem Wahn entwickeln“, so Tilmann weiter.

Tilmann stellte sich bereits bei vorherigen islamischen Gewalttaten wie den Anschlägen in einer Regionalbahn in Würzburg, in der Altstadt von Ansbach, das Blutbad am Münchner Olympia-Einkaufszentrum, dem Attentat auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin oder dem jüngsten islamischen Messerstecher, der in einer Bahn bei Aachen auf wehrlose Passagiere einstach, schützend von die „jungen Männer“ und erklärt, was hinter solchen Taten stecken kann.

Klar ist für Tilmann, dass sich der Schwerpunkt der Verfahren von Taten mit dem berühmt berüchtigten „islamistischem“ Bezug zu solchen mit rechtsextremem Hintergrund verlagert.

Aber Achtung! Was für islamische Gewalttäter gilt, das gelte natürlich nicht für rechtsextreme Täter: „Sie sind eher von ihrer Ideologie getrieben, psychische Erkrankungen eher die Ausnahme. Oft sind es junge Männer ohne feste soziale Bindungen.“  (SB)

 

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Karl Lauterbach (Bild: shutterstock.com/Juergen Nowak)
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