Idrissa Gueye (Bild: shutterstock.com/Marco Iacobucci Epp)

Regenbogen-Faschismus: Weil er kein LGBT-Unterstützer sein will, wird afrikanischer Fußballer jetzt „geschlachtet“

Der afrikanische Fußballer Idrissa Gueye ist in seinem Heimatland ein Star. Das wäre er allein wegen seiner Hautfarbe und seines muslimischen Glaubens auch im woken, Gendermainstreaming-besoffenen Deutschland oder Frankreich. Weil er sich jedoch weigert, beim irren Veitstanz mitzumachen und wie ein Volltrottel mit einer LGBT-Fahne über den Fußballrasen zu rennen, bekommt er nun zu spüren, was es heißt, sich gegen die mächtigen Gesellschaftserzieher aufzulehnen. 

Der Senegalese und bekennende Muslim Idrissa Gueye spielt gerade die erfolgreichste Saison seiner Karriere. Er gewann im Februar mit Senegal die afrikanische Kontinentalmeisterschaft und ist seither in seiner Heimat ein Held. Seit Ende Juli 2019 steht er bei Frankreichs erfolgreichem Fußballvereinen Paris Saint-Germain unter Vertrag.

Seine Karriere beim französischen Verein veranlasst Gueye jedoch nicht, jeden verblödeten, woken Mist mitzumachen. So weigerte sich der Senegalese – anders als seine devoten Teamkollegen Lionel Messi und Kylian Mbappé am vergangenen Samstag im Spiel gegen Montpellier – dieser Samstag war der „Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie“ – mit einem Trikot über den Platz zu rennen, auf dem die Nummern in Regenbogenfarben gedruckt waren.

Er verzichtete, bei dem verblödeten Schauspiel mitzumachen und habe laut seinem Trainer „aus persönlichen Gründen“ von der Tribüne aus zugeschaut.

Das geht natürlich überhaupt nicht. Wie nicht anders zu erwarten, brach eine Welle der woken Entrüstung los. Gueye habe sich geweigert, in einem Trikot mit Regenbogenfarben aufzulaufen, berichteten französische Medien aufgebracht. Eine Organisation, die sich gegen Homophobie im Sport wehrt, forderte daraufhin die Bestrafung des Spielers.

Frankreichs Fußballverband unterscheidet sich beim Wokeness-Wettstreit nicht einen Jota vom deutschen Irrsinn und bekundete unterwürfig, die Umstände der Abwesenheit Idrissa Gueyes von Paris Saint-Germain beim Samstagsspiel aufzuklären. Gueye soll aufklären, ob er gefehlt habe, weil er an der Aktion nicht teilnehmen wollte, berichtete „L’Équipe“ am Mittwoch. Die Ethikkommission des französischen Fussballverbandes liess Gueye einen Brief zukommen, in dem sie ihn aufforderte, sich zu erklären. Sie empfahl ihm, sich im Regenbogentrikot fotografieren zu lassen, falls die Vorwürfe falsch seien.

Spannend wird es, wenn der entrüstete Mainstream samt LGBTQ-Gemeinschaft erklären müssen, dass Gueyes Weigerung mutmaßlich in seinem muslimischen Glauben begründet liegt. Der Vize-Captain des senegalesischen Nationalteams beklagte bereits laut, wie mit einem gläubiger Muslim, der 2019 die Pilgerfahrt nach Mekka unternommen habe, umgesprungen werde. Zwei ehemalige Premierminister meldeten sich zu Wort, ein bekannter Literat auch und schließlich Präsident Macky Sall persönlich. „Ich unterstütze Idrissa Gueye. Seine religiösen Überzeugungen müssen respektiert werden“, schrieb Sall auf Twitter. Demnächst kann also Schwulenfeindlichkeit mit religiösen Gründen durchgehen. (SB)

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