Urteil (Bild: shutterstock.com/Von Studio Romantic)

Klage gegen verblödeten Gender-Quatsch erfolgreich

In einem Artikel für die Zeitschrift „Training aktuell“ des Verlags ManagerSeminare hatte die Autorin Sabine Mertens – ganz bewusst – den Begriff „Zeichner“ verwendet. Der am Puls des links-grünen irren Zeitgeistes ganz nah agierende Verlag genderte den Text eigenmächtig. Die Autorin klagte gegen diesen Gender-Mist und hat nun gewonnen.

Das Landgericht Hamburg hat den woken, auf dem durchgeknallten Zeitgeist surfenden Bonner Verlag „ManagerSeminare “ dazu verurteilt, einen in „Gender-Sprache“ verfassten Text wieder in ein anständiges Deutsch zu übersetzen.

Hintergrund der Entscheidung: Die Autorin Sabine Mertens reichte beim ManagerSeminare ein. Der Verlag genderte – obwohl die Autorin ausdrücklich nicht damit einverstanden und mehrfach deutlich darauf hingewiesen hatte, keine Gendersprache nutzen zu wollen – ihren Text trotzdem. So wurden zum Beispiel aus dem Begriff „Zeichner“ eine „zeichnende Person“. Der von der Autorin darauf hingewiesene Verlag reagierte mit unfassbarer Dreistigkeit: Zunächst sicherte er der Autorin zu, den Artikel ohne Gender-Sprache abzudrucken – doch nach der Freigabe durch die Autorin wurde das durchgeknallte Gender-Deutsch hinterrücks wieder in den Text eingefügt.

Sabine Mertens reichte Anfang Oktober 2021 Klage beim Landgericht Hamburg ein. Unterstützt wurde Mertens vom Verein Deutsche Sprache (VDS). Das Gericht befand, es sei unstrittig, dass hier gegen das Urheber- und Persönlichkeitsrecht verstoßen wurde. Der Verlag muss daher die betreffenden Textstellen im Online-Angebot des Verlags wieder in den Originalzustand zurückversetzen und 80 Prozent der Prozesskosten übernehmen.

„Von der Redaktion eines Magazins, das sich mit Weiterbildung und Lernen beschäftigt, erwarte ich mehr Respekt für die Freiheit des Autors“, bemerkte die klagende Autorin in einer VDS-Pressemitteilung. Der Vorsitzende des Vereins, Prof. Walter Krämer, sieht einen „Erfolg auf ganzer Linie“ und betonte, es zahle sich aus, „gegen die ideologisch getriebene Gender-Sprache vorzugehen“.

Obwohl eine deutliche Mehrheit der Deutschen das sinnentleerte und sprachzerstörende Gendern in sämtlichen Kontexten ablehnt, glauben Volkserzieher wie benannter Verlag oder aber auch der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk in Gutsherrenart über die Sprache verfügen zu dürfen. Prominente wie die Schriftstellerin und Literaturkritikerin Elke Heidenreich, die sich gegen das Gendern ausgesprochen hat – die 78-Jährige bedachte den Gendermist mit den Worten „Grauenhaft, wenn ich das schon höre, diese Sprache“ […] „Das ist alles ein verlogener Scheißdreck“ – sie könne es „auf den Tod nicht leiden, die Sprache so zu verhunzen“. Sie werde »diese Sprachverhunzung nicht mitmachen“ – ihr gehe „dieses feministische Getue in der Sprache furchtbar gegen den Strich“, wurde bereits vom gender-devoten Mainstream abgestraft. (SB)

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