Es war einmal.../Foto: Shuttertock

Spaßverderber: Ärztekammer will Bier und Wein teurer machen, WHO warnt vor Tabakkonsum

Berlin – Bekanntlich ist die Ampel nur im Vollrausch einigermaßen erträglich. Aber wenn es nach den Gesundheistaposteln ginge, soll uns dieses Vergnügen auch noch mies gemacht werden:

Erik Bodendieck, Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Sucht und Drogen“, fordert die Politik dazu auf, „endlich wirksame Maßnahmen“ zu ergreifen, „um den Alkoholkonsum zu senken“. Konkret schlug Bodendieck eine „höhere Bepreisung alkoholischer Getränke“ vor, „indem etwa die Steuern angehoben werden“, schreibt die „Bild“. Dabei solle die Zusatz-Steuer nach der Schädlichkeit des jeweiligen alkoholischen Getränks gestaffelt werden.

Bodendieck weiter: „Im Durchschnitt trinkt jeder erwachsene Deutsche 10,2 Liter Reinalkohol jährlich. Das liegt deutlich über dem weltweiten Durchschnittswert von 5,8 Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr. Der Alkoholkonsum fordert Jahr für Jahr rund 74.000 Todesopfer in Deutschland. Die politischen Entscheidungsträger dürfen das nicht länger ignorieren. Sie müssen endlich wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Alkoholkonsum zu senken.“ Das CSU-Gesundheitsexperte Stephan Pilsinger sagte zu „Bild“: „Zwischen Bier und hartem Alkohol sollte man schon noch risikoabhängig unterscheiden.“

Bei Schnaps könne er sich ein Verkaufsverbot im Handel nach 23:00 Uhr vorstellen.

Was für ein Schwachsinn. Auf der anderen Seite soll der Canabiskonsum legalisiert werden, damit der Staat kräftig mitverdienen kann und nun soll dem „Normalbürger“, der sein Feierabendbierchen zu Hause vor dem Fernseher oder am Stammtisch genießt, auch das allerletzte Vergnügen genommen werden.

Dürfen dann nur noch die Reichen saufen? Kann dieser übergriffige Staat nicht mal ein paar Kontrolllücken lassen und den Bürgern eine freies Leben auf eigenes Risiko gestatten.

Ginge es nach der Zahl der Todesopfer, gäbe es ganz andere Baustellen, die zum Beispiel mit Stress und Überarbeitung zu tun haben.

Wahrscheinlich benötigt man demnächst sowas wie einen digitalen Saufpass, auf dem dann der tägliche Alkoholkonsum gelistet wird. Wer dann zu viel trinkt, kriegt einen Stromschlag von seiner Apple-Watch und muss in die Quarantäne, also in die Ausnüchterungszelle.

Aber es geht noch weiter. Die Gesundheitsfaschisten, äh Fetischisten wollen uns auch das Rauchen vermiesen:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor negativen Auswirkungen des Tabakkonsums auf die Umwelt. Jedes Jahr kosteten Erzeugung und Konsum von Tabakprodukten mehr als acht Millionen Menschenleben, 600 Millionen Bäume und 200.000 Hektar Land, teilte die WHO am Dienstag mit. Der Großteil des Tabaks werde in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen angebaut, wo Wasser und Ackerland oft dringend benötigt würden, um Nahrungsmittel für die Region zu produzieren.

Stattdessen würden sie zum Anbau von Tabakpflanzen verwendet, während immer mehr Land gerodet werde. „Tabakprodukte sind die am meisten verschmutzten Gegenstände auf dem Planeten und enthalten über 7.000 giftige Chemikalien, die bei der Entsorgung in unsere Umwelt gelangen“, sagte Rüdiger Krech, Direktor für Gesundheitsförderung bei der WHO. „Rund 4,5 Billionen Zigarettenfilter verschmutzen jedes Jahr unsere Ozeane, Flüsse, Bürgersteige, Parks, Böden und Strände.“

Wann begreifen diese Tyrannen nicht, dass der Mensch an sich umweltschädlich ist, die Erde wunderbar sein könnte, würde diese kranke Spezie nicht auf ihr herumwandeln und alles zerstören.

Wenn diese Gestalten schon anfangen, uns das Vergnügen zu verbieten, sollten sie konsequenterweise bei sich anfangen und sich fragen, welche Daseinsberechtigung sie klimatechnisch haben. Das wäre zumindest vorbildlich. (Mit Material von dts)

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