Hohes Haus: Wird der Bundestag zum Tanzschuppen für unbedarfte Grünmädels?

Bewegungsbegabte Mädels tanzen gern und werden darüber oft zu Influencerinnen bei Tik-Tok oder bei YouTube. Unbegabte Mädels tanzen auch gern. Allerdings können sie damit kein Geld verdienen bei Tik-Tok oder bei YouTube. Deshalb müssen sie den Bundestag nehmen, um ein paar hundert Follower zu begeistern. Das Geld kommt dann vom Steuerzahler. Resultat: Die begabten und die unbegabten Mädels sind gleichermaßen glücklich. Das ist das wichtigste.

von Max Erdinger

Von der ahnungslosen Grünfrau Ricarda Lang gab es kürzlich ein Video, aufgenommen vermutlich in einem der Gänge mit den Abgeordnetenbüros, in welchem sie mit spärlichen Bewegungen, die ihrer Leibesfülle angemessen waren, ein fröhlich anmutendes Tänzchen zur Melodie von „Wannabe“ zum Vortrag brachte. „Wannabe“ ist ein schon etwas älterer Hit der „Spice Girls“. Die Lyrics sind extrem tiefschürfend: „Yo, I’ll tell you what I want, what I really, really want. So tell me what you want, what you really, really want. I’ll tell you what I want, what I really, really want. So tell me what you want, what you really, really want. I wanna, (ha) I wanna, (ha) I wanna, (ha) I wanna, (ha) I wanna really, really, really wanna zigazig ah.“ Übersetzung: „Ja, ich werde dir erzählen, was ich will, was ich wirklich, wirklich will. Also erzähl du mir, was du willst, was du wirklich, wirklich willst. Ich werde dir erzählen, was ich will, was ich wirklich, wirklich will. Also erzähl du mir, was du willst, was du wirklich, wirklich willst. Ich will ha, ich will ha, ich will ha, ich will ha, ich will wirklich, wirklich, wirklich will ich zigazig ah“. – Reife Leistung. Das versteht nicht jeder. Deswegen ist es auch über 10.000 Euro wert jeden Monat. Und damit ist eine solche Spitzenkraft des Geistes wie Ricarda Lang vermutlich noch unterbezahlt.

In einem wieder ausgegrabenen Lang-Tweet aus dem Jahr 2019 hieß es vergangene Woche, ein Fremder sei ihr erst zu nahe gekommen, um sie dann auch noch zu verfolgen. Durch die Haustür habe sie es gerade noch geschafft, ehe der Unhold an dieselbe geklopft habe. Sie, also die grüne Ricarda, habe es so satt. Da kann man mal sehen, wie subjektivistisch so eine Grünfrau wie Ricarda Lang tickt. Wohin sollte jemand schließlich ausweichen, der ihr zu nahe kommt? Es ist schier unvermeidlich, Ricarda Lang zu nahe zu kommen. Straßen und Bürgersteige sind von begrenzter Breite. Wahrscheinlich war der Unhold nur ein Weightwatcher, der dachte, es gäbe etwas zu watchen.

Na egal, Emilia Fester, das grüne Nesthäkchen im Bundestag, ist schmaler und auch beim Tänzchenmachen ein wenig gelenkiger. Sehr erstaunlich ist die gute Laune, die Emilia Fester versprüht, wenn man bedenkt, daß sie schließlich ihre Jugend opfert für den Job. Das hatte sie neulich erst behauptet. Toll, wie sie sich darüber mit einem Tänzchen im und am Bundestag hinwegtrösten kann. Daß sie ebenfalls über 10.000 Euronen im Monat dafür bekommt, spielt dabei bestimmt keine Rolle. Eine starke Frau eben. So, wie die „Really-really-Ricarda“.

So opfert Emilia Fester (Bildmitte) ihre Jugend für den Job – Screenshot Twitter

Die Tanzeinlagen der grünen Opferfrauen finden leider nicht die ungeteilte Begeisterung des Souveräns. So mancher miesepetrige Bürger äußerte seinen Unmut darüber und regte an, die Mädels sollten sich lieber ernsthafter politischer Arbeit widmen (Ha-ha, womit, resp. auf welcher anderen Basis als „Ich will wirklich, wirklich…“?). Künstlerisch minderwertige Tänzchen kann sich der mißgünstige Miesepetrige für deutlich weniger Geld zuhause anschauen.

Die grüne und evangelisch-fromme Nichttänzerin Katrin Göring-Eckardt, die unter der Voraussetzung, daß Ricarda und Emilia zwei verschiedene Väter hätten, die Mutter der beiden grünen Dancing-Girls sein könnte, nahm die aufopferungsvolle Hupfdohle Emilia jedoch in Schutz. Sie twitterte, Emilia sei wegen der Kritik an ihrer Tanzeinlage zu ihrem Allgemeinopfertum obendrauf auch noch das Opfer von Frauenfeindlichkeit geworden. Da kann man nur sagen: „Keine Gewalt gegen Frauen!“

Der Bundestag überhaupt so

Jetzt könnte man angesichts der grünen Tanzmädels im Bundestag natürlich sagen, das sei eh schon egal, weil im Bundestag sowieso kein Souverän mehr vertreten wird. Lediglich der Entertainment-Faktor ist noch einigermaßen hoch. Das läßt sich immer dann feststellen, wenn einer von der einzig wirklichen Oppositionspartei eine Rede hält, derentwegen die übrigen Marodanten dann regelmäßig ausflippen im völlig realitätswidrigen Bewußtsein ihrer moralischen Höherwertigkeit.

Wenn von der AfD einer redet, dann ist das das Hohe Haus. Nicht auszudenken, er würde auch noch tanzen bei seiner Rede. Das gäbe Rügen und Verweise und Tod & Teufel. Wenn man aber – nicht nur – an die Grünen denkt, dann fragt man sich schon, was die überhaupt im Bundestag verloren haben. Schließlich sind sie wegen Vorspiegelung falscher Tatsachen gewählt worden. Von wegen „keine Waffenexporte in Kriegs- und Krisengebiete“, wie sie noch im Wahlkampf um Wählerstimmen geworben hatten – und von nicht wenigen wahrscheinlich deswegen auch gewählt wurden. Ein halbes Jahr später führen sie sich auf wie die Erfinder der Wehrmacht persönlich und schreien nach „Waffen, Waffen und nochmals Waffen!“ (Hofreiter). Die grüne Außenministerin bemängelte dieser Tage eine gewisse „Kriegsmüdigkeit“ bei den Verarschten, die ihre Partei gewählt hatten. Da kann es doch gar keinen Zweifel mehr geben, daß es sich um Betrüger handelt. Knapp zwei Jahre lang hieß es auf den Seiten der Bundesregierung im Internet, daß es niemals und unter gar keinen Umständen eine „Impfpflicht“ geben würde. Als nächstes wollte sie dann genau eine solche durchsetzen.

Da fragt sich der Souverän, was er auf die Worte seiner Volksvertreter überhaupt noch geben soll – und kommt zu dem Ergebnis: Nichts. Und weiter: Es ist völlig egal, was die labern. Die machen morgen sowieso etwas ganz anderes, als sie heute versprechen. Ärgerlich ist halt, daß der vormalige Souverän die ganze verlogene Marodantentruppe finanzieren muß, und daß ihm die vierte Gewaltlosigkeit im Staate in ihrer schleimigen Systemhörigkeit noch immer so gegenüber tritt, als müsste er ganz unbedingt glauben, was sie ihm weismachen will. Und vor allem: Daß es ausgerechnet diese verlogenen Bundestagsbesetzer seien, welche die Moral nicht nur mit dem Löffel -, sondern die Hochmoral mit der Baggerschaufel gefressen hätten. Es soll Leute geben, die gar nicht mehr wissen, wo sie das Geld für die Fernsehgeräte hernehmen sollen, die sie ständig ersetzen müssen, weil sie in ihrem Wohnzimmer jeden Tag einen Nachrichtensprecher erschießen. Die Inflation galoppiert, die Steuereinnahmen knacken dieses Jahr voraussichtlich zum ersten Mal die 1-Billion-Grenze. Abermilliarden deutschen Steuergeldes werden ins Ausland geschaufelt, während deutsche Rentner nicht mehr wissen, wovon sie sich ernähren sollen.

Dennoch werden wohl die paar Kröten noch übrig sein, die man bräuchte, um aus dem Boden hinter dem Rednerpult im Bundestag polierte Aluminiumstangen hochfahren zu lassen, wenn eine der junggrünen Hupfdohlen sich anschickt, eine ihrer total abgefahrenen Reden zu halten. Eine bunte Lightshow dazu – und fertig ist das Politentertainment im Etablissement names Plenarsaal. Wozu noch ein Parlament, wenn ein Videoment genauso zuverlässig die Illusionen bedienen könnte, denen sich der deutsche Wähler nur allzu gern hingibt? Ich meine, wenn es doch ohnehin bloß noch um den Entertainmentfaktor des vormaligen Parlaments geht? Tatsächlich sind ja Unterhaltungskapazitäten freigeworden seit die grundsätzliche Ausrichtung deutscher Politik ganz woanders festgelegt wird. In Brüssel, in Washington und in Davos. Da ist doch längst ein „Umdenken“ fällig? – Ob es einem gefällt oder nicht.

Gesinnungsflaggen und Gesinnungsexhibitionistinnen

Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser, eine der weltweit härtesten Kämpferinnen gegen „rechts“ – außer in der Ukraine – läßt derweilen die Regenbogenflagge vor ihrem Ministerium hissen, und alles, was man zugeben muß, ist, daß diese Flagge als Gesinnungsflagge neben den hoheitlichen Flaggen schon farbenprächtiger ist, als die vom ollen Adolf damals. Allerdings muß man auch zugeben, daß man sich als Gegner eines solchen Gesinnungs-Exhibitionismus vor und an öffentlichen Gebäuden in einem angeblich demokratischen und freiheitlichen Rechtsstaat nicht anders vorkommt, als die Exhibitionsimusgegner vor 90 Jahren vermutlich.

Das ist so ein diffuses Gefühl, als würde man bereits als „Untermensch“ gelten, fast so, wie russische Ukrainer, die in ihrem eigenen Land abfällig als „Orks“ bezeichnet werden. Man fragt sich auch, ob es so etwas wie östrogenale Herrinnenmenschen gibt inzwischen, wenn man sieht, daß die Ministerin Schulze, Svenja, am „Internationalen Tag der Menstruation“ grienend ihr Handgelenk in die Kamera streckt, weil daran ein blutrotes Bracelett befestigt ist. Man denkt an die Zeiten in der Fernsehwerbung zurück, als die Tampons noch eine blaue Flüssigkeit aufgesaugt haben, um ihr Nützlichkeitspotential zu demonstrieren – und befürchtet, daß neben der Regebogenflagge vor dem Ministerium bald auch eine Blutfahne im Wind flattern könnte. Womöglich eine, die noch mit Hämmer:in und Sichel:in verziert ist.

Da sinkt die Laune und Trübsal macht sich breit. Wie kommt man da wieder heraus? Man sieht sich in der Auslandspresse um und schaut nach, welche Sichtweisen es dort aufs eigene Land gibt. Die ungarische Presse ist da zum Beispiel recht ergiebig. Afrika und Asien zum Großteil auch, Russland ebenso und die USA bedingt. Die Laune hebt sich, wenn man mitbekommt, daß Deutschland auch für viel Frohsinn und Heiterkeit sorgt in anderen Weltgegenden. Da schöpft man Hoffnung und sagt sich, daß Hopfen und Malz noch nicht ganz verloren sind, außer eben im eigenen Land. Notfalls ließe sich also noch ein Plätzchen finden auf Gottes schönem Erdenrund, an dem man nicht mehr nur den ganzen Tag seinen Kopf auf die Tischplatte knallen möchte, auf daß der Schmerz zur Abwechslung ein anderer werde. Aber das System Bundesrepublik hat absolut fertig.

Das ganze Land ist ein veritables Irrenhaus geworden, in dem ungebildete, eingebildete und untalentierte Grünmaiden permanent kundtun, daß ihnen genau das am ehesten entspricht. Und man weigert sich, die Hoffnung darauf aufzugeben, daß doch eines Tages der Punkt erreicht sein muß, an dem das deutsche Volk aufsteht und ganz entschieden nach Berlin brüllt: „So nicht!“. Straßen und Gehsteige übersät mit zerstörten Fernsehgeräten, die massenhaft aus den Fenstern geworfen worden sind. Wenigstens gibt es schöne Träume, solange man es hierzulande noch auszuhalten hat. Was für eine Travestie von Staat. Es ist sooo unglaublich.

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