Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Feindbild & Strack-Zimmermann

+++ Die vorsitzende Frau im Verteidigungsausschuss des Bundestags, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), plädierte für eine Neuausrichtung der Bundeswehr mit einer konfrontativen Stellung gegenüber Russland. „Was wir brauchen – das mag martialisch klingen – Sie brauchen, um aus Sicht der Bundeswehr zu agieren, ein Feindbild„, sagte die Frau dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Russland sei in den Jahren der Appeasement-Politik nicht mehr als Feindbild empfunden worden. Die Frau: „Jetzt wissen wir, wie ein Feind aussehen könnte, in diesem Fall aussieht. Und deswegen muss auch die NATO angepasst werden.“ Ein inexistenter Experte für die Auflösung von Mysterien erklärte diese Aussage der Frau Verteidigungsausschussvorsitzenden Strack-Zimmermann damit, daß sie außerdem noch Mitglied im Präsidium der „Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik“ sowie beim „Förderkreis Deutsches Heer“ sei und außerdem Vizepräsidentin der „Deutschen Atlantischen Gesellschaft“, wo man sich vor drei Jahren schon mit dem „Kampf um die Weltordnung“ beschäftigt hat. Solange man sich ein Feindbild erst konstruieren müsse, damit man dann eines hat, so der inexistente Experte, müsse der Verteidigungsausschuss eigentlich Verteidigungsbildausschuss heißen. Er selbst müsse sich kein Feindbild mehr konstruieren, weil er mit Frau Strack-Zimmermann und den transatlantischen Kriegstreibern bereits eines habe. Am besten ziehe die Frau wohl um nach Kiew, um in der ukrainischen Werochnwa-Rada vorsitzende Frau des Verteidigungsausschusses zu werden. Dann stimme wenigstens auch ihr Feindbild und alles wäre in Butter. +++

Strack Zimmermann
Braucht ein Feindbild für die BUndeswehr: FRau Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) – Screenshot Facebook

+++ FDP-Chef Lindner plädiert derweil für die Einführung einer Kriegssteuer. Das ist kein schönes Wort, weswegen die Kriegssteuer auch „kriegs- und krisenbedingten Abgabe“ heißen soll. Löhnen sollen die „kriegs- und krisenbedingten Abgabe“ Unternehmen, die am Krieg in der Ukraine besonders prächtig verdienen. Auch dafür wurde ein neuer Begriff erfunden, der „Übergewinn“. Was ein „Übergewinn“ sein soll, wusste bis vor kurzem noch niemand. Wenn eine Firma Quellwasser in Flaschen abfüllt, um die dann mit mehreren hundert Prozent Gewinn oder noch mehr zu verkaufen, habe jedenfalls noch nie jemand an einen „Übergewinn“ gedacht. Ein inexistenter Experte erklärte, er würde lieber das Wort „Kriegssteuer“ beibehalten und alle deutschen Politiker „überbesteuern“, die mit ihrer Kriegstreiberei dafür sorgen, daß bestimmte Unternehmen mit dem Krieg in der Ukraine einen „Übergewinn“ erzielen, was auch immer ein solcher „Übergewinn“ sein soll. +++

Christian Lindner als Linocchio; Bild: jouwatch
Christian Lindner als Linocchio; Bild: jouwatch

+++ Jette Nietzard 23) von der Grünen Jugend in Berlin hat jetzt einen Vollzeitjob und als erstes gleich ein mildes Aha-Erlebnis.

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Jette Niedzart staunt – Screenshot Twitter

Ein inexistenter Experte für die ganz harten Erkenntnisse prophezeit, Jette Niedzard (23) wird bald zur AfD übertreten, wenn sie herausbekommt, daß ihr wahre Abgabenlast etwa beim Doppelten dessen liegt, wovon sie momentan noch ausgeht. +++

+++ Im Lahn-Dill-Kreis fließt seit heute kein warmes Wasser mehr in den Schulen und Turnhallen. Die Begründung: Energiekosten zu hoch. Die Sparmaßnahme soll bis zum 18. September gelten. Der Landkreis will dadurch 100.000 Euro sparen. Ein inexistenter Experte meinte, da ginge noch was, zum Beispiel beim elektrischen Strom. Die Deutschen seien eben spendierfreudig. Ohne fließend warmes Wasser und ohne elektrischen Strom lebe es sich prächtig in Deutschland, solange die Regierung berittene Kuriere ausschickt, welche auf den Marktplätzen die Summen verkünden, welche durch Einsparungen zusammengekommen sind und für ausländische Kriege ausgegeben werden konnten. +++

+++ Die Seite „jagderleben.de“ titelte kürzlich: „Kämpfende Rehböcke: Frau fordert Trennung der Tiere„. Sie rief ganz aufgeregt bei der Polizei in Lauterecken/Rheinland-Pfalz an und forderte ein Einschreiten der Gesetzeshüter. „jagderleben.de“: „Sie bat die Beamten darum, die Tiere zu trennen. Die Polizisten erklärten der besorgten Bürgerin, dass es sich dabei um Revierkämpfe handeln würde und es ein normales Verhalten sei. Man solle der Natur einfach ihren Lauf lassen. Doch mit dieser Begründung gab sich die besorgte Tierschützerin nicht zufrieden. Sie kündigte gegenüber den Beamten an, dass sie sich nun an den zuständigen Jagdpächter wenden würde, in der Hoffnung, dass dieser die Tiere voneinander abbringen kann, erläutern die Beamten weiter. Ob der Jäger mehr Erfolg hatte, die Frau zu beruhigen und von einem normalen Verhalten des Wildes zu überzeugen, ist nicht bekannt.“ Einem inexistenten Experten fiel zu dieser Meldung  folgender Schwank aus seinem Leben ein: „Unvergesslich und eine Lehre fürs Leben bleibt mir ein Besuch im Nürnberger Zoo. Totale Klopperei im Berberaffen-Außengehege. Jeder gegen jeden, Mordsgeschrei, Stress ohne Ende. Plötzlich Ruhe. Keine Ahnung, warum. Alle Affen ticken wieder normal. Nur ein Weibchen kriegt sich gar nicht mehr ein, macht weiter Affentheater, zetert und hüpft aufgeregt auf der Stelle. Der Affenchef steigt gemächlich von seinem erhöhten Baumstumpf herunter, wandert in aller Seelenruhe zu der Hysterikerin rüber – und verlegt ihr mit der größten Selbstverständlichkeit ein Rohr. Danach herrschten wirklich Eintracht, Frieden und Ruhe im Gehege. Nachdenklich kratzte ich mich am Kopf, ging meiner Wege und dankte dem Herrn für die Einsicht, mit welcher er mich an jenem denkwürdigen Tage beschenkt hatte.“ Der inexistente Experte überlegt noch, ob er der Polizei in Lauterecken von seinen Erkenntnissen berichten soll.  +++

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Der Affenchef im Nürnberger Zoo – Symbolbild Imago

 

+++ Die „Stuttgarter Nachrichten“ meldeten, unser Bruder Karl wolle sich ab Juli als Komiker versuchen. Alle fragen sich, wieso erst ab Juli.

Lauterbach Komiker
Lauterbach erst ab Juli Komiker? – Screenshot Facebook

Ein inexistenter Experte für Panik & Vorsicht erklärte, unser Bruder Karl solle sich das lieber noch einmal überlegen. Bisher sei er Putin vermutlich noch nicht komisch aufgefallen. Wenn sich das allerdings ändert, würden uns die Russen vermutlich so von ihm befreien wollen, wie die Ukrainer von Superselenskyi, was unschön wäre, weil wir unseren Bruder Karl alle so sehr ins Herz geschlossen haben, daß wir ihn niemals kampflos hergeben würden. +++

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