Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Gesundheitsminister verhaftet!

+++ Die Staatsanwaltschaft wirft dem Minister Korruption, Bestechung und Amtsmißbrauch vor. Der Gesundheitsminister soll rund 2,5 Millionen Impfdosen gegen Covid-19 gekauft haben, die niemand brauchte, berichtet die „Berliner Zeitung“. Mehr als 240.000 Dosen seien bereits ungenutzt verfallen. Die bestellten Impfdosen haben angeblich einen Wert von 19 Millionen Dollar. Der Deal sei über Offshore-Konten gelaufen. Der Name des Gesundheitsministers: Alimkadyr Beishenaliev (62). Zugetragen hat sich das Ganze in Kirgisistan. Ein inexistenter Experte für Südfrüchte regte daraufhin an, sich selbstkritisch zu überlegen, ob Bananenrepubliken wirklich immer nur dort lägen, wo man sie im allgemeinen vermutet. +++

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30. März 2021: Alymkadyr Beishenaliev läßt sich vielleicht etwas injizieren – Foto: Imago

+++ Der „Deutsch-Armenier“, der in Berlin in eine Schülergruppe gerast ist, scheint kein so richtig deutscher Armenier gewesen zu sein. Für seine Vernehmung braucht es einen Dolmetscher, schrieb der „SPIEGEL“. In der Zeile vorher hieß es, Berlins Bürgermeisterin Giffey habe bereits eine Diagnose gestellt: „Psychisch schwer geschädigter Mensch“. Dafür brauchte es freilich keinen Dolmetscher, weil normale Menschen nicht in Schülergruppen rasen. Wahrscheinlich war es auch gar nicht der des Deutschen unkundige Deutsch-Armenier, der in die Schülergruppe gerast ist und für Tote und Verletzte sorgte. Solches legen Schlagzeilen von ARD-„Tagesschau“, „Focus“, „Welt“ und etlicher anderer Medienerzeugnisse nahe. Diesen Schlagzeilen zufolge ist ein Fahrzeug in die Menge gerast oder eben ein Auto. Ein inexistenter Experte für Anales, Logik & Analogie erklärte, wenn die Täterschaft des Autos feststehe, seien wahrscheinlich auch keine Russen in die Ukraine einmarschiert, sondern bloß russische Panzer. Das müssten dann autonom fahrende Panzer gewesen sein, die sich selbständig gemacht hatten. Ein technischer Defekt wahrscheinlich. +++

Ein Panzer in der Dystopie; Bild: Shutterstock
Autonom fahrender Panzer? –  Bild: Shutterstock

+++ Der Finanzanalyst Edward Dowd hat mit seinen Analysen an der Wall Street Milliardengewinne in die Kassen von Unternehmen wie Blackrock gespült, weil er ein gutes Geschäft mit guten Gewinnen hundert Kilometer gegen den Wind riechen kann. Da jede Medaille allerdings zwei Seiten hat, kann er faule Geschäfte ebenso gut riechen. Wie die Seite „USAwatchdog“ berichtet, äußerte sich Dowd jüngst sehr deutlich zu den Geschäftspraktiken des Pharmariesen „Pfizer“. Dowd: Die veröffentlichten Forschungsergebnisse von „Pfizer“ zur Wirksamkeit des Covid-Impfstoffs seien praktisch frei erfunden, wortwörtlich: Müll. Der Betrug habe ein historisch einmaliges Ausmaß. Das gelte ebenfalls für die gesundheitlichen Folgen dieses Betrugs. Unter den Amerikanern wachse angesichts der sich täglich mehrenden Berichte über Impfschäden ein Rachedurst, der ebenfalls einmalig in der Geschichte sein dürfte. Drei Millionen Amerikaner seien inzwischen von mehr oder minder schweren Nebenwirkungen der Impfungen betroffen – bis hin zum plötzlichen und unerwarteten Tod. Ein inexistenter Experte für Zusammenhänge aller Art erklärte, das zunehmend repressive Auftreten der US-amerikanischen Regierung den US-Bürgern gegenüber sei nicht zufällig kein Einzelfall, sondern überall dort zu beobachten, wo mit missionarischem Eifer Impfpropaganda betrieben worden sei. +++

Dowd
Edward P. Dowd – Screenshot „USAwatchdog“

+++ Ex-BILD-Chefredakteur Julian Reichelt bei Twitter über den Verfassungsschutzbericht 2021: „Faesers Wahrheitsministerium beim Verfassungsschutz: Wenn Sie sagen, der Staat sei während der Flut-Katastrophe komplett überfordert gewesen – was jeder, der vor Ort war, bestätigen wird – dann sind Sie ein Feind unserer Verfassung, ein Staatsfeind. Das ist leider kein Scherz.“ Als verdächtig gelten dem Verfassungsschutz aber noch ganz andere „Elemente“. Wer die Menschengemachtheit des Klimawandels bestreitet, ist bereits ein solches „Element“ – und wer das ganze hysterische Corona-Gewese samt den dazugehörigen  „Maßnahmen“ als ein schlecht inszeniertes Täuschungsmanöver zur Erreichung ganz anderer Ziele als der vorgegebenen bezeichnet – als ein bloßes Narrativ also -, dem ist die Aufmerksamkeit des  Verfassungsschutz ebenfalls sicher. Die Rede ist von „Delegitimierung des Staates“, was natürlich Quatsch ist. Es ginge allenfalls um die Delegitimierung derjenigen, die diesen gegenwärtigen Staat verfassungswidrig zur Durchsetzung ihrer politideologischen Agenda gekapert haben. Diese Kaperung läßt sich einwandfrei nachweisen – und wird im wesentlichen auch vom Ex-Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, bestätigt und sorgenvoll kommentiert, wie die „Junge Freiheit“ dieser Tage berichtete. Ein inexistenter Experte für Nattern & Kapern erklärte, naiv sei, wer annimmt, die regierende Kaste und die ihr hörigen Medienbüttel wüssten nicht um ihre verfassungswidrigen Verstrickungen – und daß es folglich existenzbedrohend für sie selbst sei, einer Fundamentalopposition jemals wieder die demokratische Möglichkeit einzuräumen, per Wahl die Macht zu erringen. Die nötigen Rückschlüsse möge jeder für sich selbst ziehen, im privaten Kreis analog debattieren und sie möglichst nicht digital-öffentlich zur Diskussion stellen. Der digitale Raum werde schließlich ebenfalls bereits lückenlos überwacht. +++

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Julian Reichelt – Screenshot Twitter

+++ Die berühmte und exzellente Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen in der Schweizer „Weltwoche“ über den Fall des Komikers Luke Mockridge: „Ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Vergewaltigung seiner einstigen Freundin wurde eingestellt, da Aussage gegen Aussage stand, die Angaben der Frau widersprüchlich und nach Auffassung der Staatsanwaltschaft nicht überzeugend waren und es überdies an einem Mindestbestand an Beweistatsachen fehlte. Mockridge ist seitdem ein unbescholtener deutscher Staatsangehöriger.“ Damit könnte es gut sein, möchte man meinen. Doch weit gefehlt. Gisela Friedrichsen in der „Weltwoche“ weiter: „Eine woke Gesellschaft kann so etwas aber nicht hinnehmen. Vorwürfe wegen sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch aus Frauenmund, selbst wenn sie nicht verifizierbar sind, dürfen demnach nicht sang- und klanglos ad acta gelegt werden. Schliesslich sind da die lebenslange Traumatisierung der Opfer, der Mord an ihrer Seele und was es diesbezüglich noch alles gibt. Unter der Devise «Keine Show für Täter» versuchten das feministische Streikkollektiv Zürich und die Juso Zürich, einen Auftritt Mockridges im Zürcher Hallenstadion am Sonntagabend zu verhindern. Dass ein «Täter» ein solcher erst genannt werden darf, wenn rechtskräftig seine Täterschaft nachgewiesen ist – egal, wenn Frau ihn für einen hält.“ Außerdem werde gefordert, „jeder «Überlebenden einer Sexualstraftat» uneingeschränkt Glauben zu schenken„. Ein Forist in den einschlägigen Netzwerken habe daher gefordert, daß Gerichte nach solchen „fragwürdigen“ Freisprüchen die Gerichtsakten an gewisse Redaktionen übergeben sollen, auf daß diese ein nachjustizielles Medienverfahren gegen den Freigesprochenen in der Öffentlichkeit starten können. Ein inexistenter Experte für Verfassung & Schutz schrie daraufhin laut und vernehmlich: „Haldenwang! Wokismus! Feministenterror! Haaaldenwang! Hier her! Wo steckt er denn wieder?“ +++

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Gisela Friedrichsen – Foto: Imago

+++ Wenn es sonst nichts zu sehen gibt, schaut der Gelangweilte in die „Apotheken-Rundschau“. Bisweilen trifft ihn dann eine Meldung tatsächlich mitten ins Herz. Frau Dr. Laura Weisenburger: „Die Menstruation ist kein Urlaub! In Spanien soll Menstruierenden nun bezahlter Urlaub gewährt werden. Auch in Deutschland braucht es eine unkomplizierte Regelung und mehr Verständnis für Menschen mit Monatsblutung, damit diese nicht unter Schmerzen arbeiten gehen müssen.“ Ein inexistenter Experte für Woche, Monat & Blut: „Da fällt doch die Pocke vom Affen ab!“ Die menstruierenden Menschen hätten viel früher schon Urlaub bekommen müssen, damals, im Krieg zum Beispiel, als sie in der Munitionsfabrik bluten mussten. Oder danach, als sie Trümmermenschen waren, bevor sie zu menstruierenden Mordstrümmermenschen vom Format Lang geworden seien. Man sehe: Mit dem Feminismus würden die Schmerzen von Generation zu Generation immer heftiger. Für Menschen mit Monatsblutung könne man gar nicht genug Verständnis haben. Sie bräuchten es so dringend wie der Igel seinen Winterschlaf. +++

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Zwei Schmerzverdächtige am „Internationalen Tag der Menstruation“ – Screenshot Twitter

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