Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Der Präsident des Fassungsschutzes

+++ Der Verfassungsschutzbericht 2021 schlägt dem Faß den Boden aus, heißt es. Unfassbar sei der. Fassungslosigkeit, so weit das Auge reicht. Julian Reichelt hat sich den Bericht genau angesehen und berichtet in diesem Video darüber.

Wer also den Verfassungsschutzbericht 2021 gelesen hat und um die neue Abteilung „Phänomenbereich verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ weiß – und was die genau bedeutet, nämlich, daß z.B. auch der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans Jürgen Papier, durch seine Rede vom Rechtsbruch der Regierung und dem Staatsversagen beim Wiesbadener Anwaltsverein plötzlich „verfassungsschutzrelevant“ geworden sein könnte, der braucht für sich persönlich erst einmal einen Fassungsschutz. Der Absacker hätte einen geeigneten Kandidaten für das Amt eines Fassungsschutzpräsidenten vorzuschlagen, möchte sich aber nicht in den Vordergrund drängen. +++

+++ Frau Annalena Baerbock, ihres Zeichens feministische Außenministrierende, war diese Woche in Pakistan auf Staatsbesuch. In Islamabad versuchte sie, den dortigen Herrn Außenminister auf einen strikten Anti-Russlandkurs einzuschwören. Wie ein fleißiges Mädchen beim Schulfest stand sie vor dem Mikrofon und sagte ihr auswendig gelerntes Gedichtlein von der „ganzen Welt“ auf, die mit den Folgen des „russischen Kriegs“ konfrontiert ist, weil dieser ein „hybrider Krieg“ sei. Die USA und das Wort „Proxykrieg“ kamen in dem Gedichtlein nicht vor, weil es eben ein lausiges Gedichtlein gewesen ist. Laut Frau Baerbock seien in der Ukraine „Bomben und Panzer geworfen“ worden von den bösen russischen Tierpanzerwerfern. Nicht viele „die Menschen“ in der Ukraine seien von geworfenen Panzern getroffen worden, sondern „viele, viele“. Vermutlich sogar „ganz, ganz“ arg, wie das auswendig Gelernte der „grünen, grünen“ Frau Außenministerin, der feministischen, nahelegte. Dementsprechend fiel dann auch die Abfuhr des pakistanischen und gänzlich unfeministischen Herrn Außenministers Bilawal Bhutto Zardari aus.

Das ist umso bemerkenswerter, als daß die USA erst kürzlich einen neuen Präsidenten in Pakistan installieren konnten. Und zwar über ein Mißtrauensvotum gegen den alten, bei den Pakistanis sehr beliebten Imran Khan. Seit Mitte April regiert dort Shebaz Sharif. Ein einziger Umfaller im pakistanischen Parlament hatte genügt, um Khan mit einer Stimme Unterschied abzulösen zugunsten von Sharif. Hoffentlich hat das den amerikanischen Steuerzahler nicht wieder so ein kleines Vermögen gekostet, das gerade noch in die Taschen eines pakistanischen Parlamentariers passen würde. Gegen diesen „Regimechange“ hatte es jedenfalls landesweite Proteste gegeben, von denen in den deutschen Nachrichten nichts zu sehen gewesen ist. Obwohl also in Pakistan nun eigentlich ein strikt pro-amerikanischer Außenminister hätte vorzufinden gewesen sein müssen – was wohl das Kalkül im deutschen Außenministerium gewesen ist – blieb die grüne, grüne Außenministerin aus Almanistan erfolglos.

Die Abfuhr: Letztlich müssten alle Konflikte durch einen Dialog gelöst werden, beschied der weise Mann in Islamabad die gehorsame Gedichtaufsagerin aus Deutschland.

Ein positiver Coronatest änderte daraufhin gnadenvoll die weiteren Reisepläne der grünen, grünen Frau Außenministerin. Ursprünglich hätte sie zu Herrn Erdogan nach Ankara weiterreisen sollen, um ihm dort zu berichten, daß die islamische Nation Pakistan „sehr, sehr“ geschlossen hinter ihrem antirussischen Kurs stehe, und daß Herr Erdogan wohl kaum Hader & Zwietracht in die islamische Welt tragen wolle, indem er sich in dieser Frage ganz anders positioniert. So ein positiver Coronatest muß nicht immer völlig unnütz sein. Nach der Abfuhr in Islamabad hatte sich Ankara jedenfalls erledigt. Na ja, Corona eben. +++

Die grüne, grüne Frau Außenministerin in Islamabad – Screenshot Facebook

+++ Der Chef der deutschen Bundes-Ärztekammer, Klaus Reinhardt (62): „Wir haben in den letzten zweieinhalb Jahren einen wahren Datenblindflug erlebt, der keine gute Grundlage für rationale Entscheidungen war.“ Es geht um Covid, Impfung und den ganzen aufgesetzten Kokolores, wie Sie sicher erraten haben. Ein inexistenter Experte für Test & Ergebnis kommentierte, der Datenblindflug mache aus zwei Gründen überhaupt nichts. Erstens sei der Coronatest der grünen, grünen Frau Außenministerin trotz Blindflug nach Islamabad positiv ausgefallen – und das, obwohl sie feministisch sei, seit in Deutschland „Power sucht Frau“ im Fernsehen beliebt geworden ist. Zweitens gelte in Deutschland schon lange, daß Realität ein je persönliches Konstrukt sei, so, wie das Geschlecht und sonst so einiges auch, so daß ein Datenblindflug in Sachen Corona einem veritablen Sichtflug in nichts nachstehe. Die Erreichung eines gesellschaftspolitischen Kommunistenziels hänge schließlich nicht an irgendeiner Datenlage, sondern ganz allein am Willen der gesellschaftsverändernden Personen. Und der sei ganz unzweifelhaft vorhanden. +++

Klaus Reinhardt Präsident der Bundesärztekammer – Foto: Imago

+++ Während ganz Deutschland noch über die Motive jenes Autos rätselt, das in Berlin in eine Schülergruppe raste, kam es in Esslingen zu einem weiteren mysteriösen „Zwischenfall“. Vor einer Schule wurde eine 61-jährige Ferienbetreuerin mit ihrem siebenjährigen Schützling von einem Messer angegriffen, welches schwerste Verletzungen hinterließ. Gottlob sind beide Messeropfer außer Lebensgefahr. Das Messer sei auf der Flucht, hieß es in der Presse. Es habe ein südländisches Aussehen, sei schlank, und etwa 30 bis 35 Jahre alt. +++

Schlankes Messer aus Südland, ca. 30 – 35 Jahre alt – Foto: Imago

 

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