Foto: Alternative für Deutschland (AfD) (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Alternative für Deutschland (AfD) (über dts Nachrichtenagentur)

Maximalpanik: AfD könnte in Sachsen mitregieren

Die Panik geht um. Nachdem am heutigen Sonntag in Sachsen Landräte und Bürgermeister für die nächsten sieben Jahre gewählt werden, stehen die Chancen nicht schlecht, dass die AfD einige Landkreise „erobern“und demnächst mitregieren könnte. 

In hunderten Gemeinden in Sachsen werden heute neue Bürgermeister und Landräte gewählt. Rund 400 Kandidatinnen und Kandidaten stehen auf den Wahlzetteln. Die Panik: Bei der Neuwahl von neun Landräten sowie 200 Bürgermeistern von Städten und Gemeinden kann die AfD mit zahlreichen Erfolgen rechnen. Bisher waren alle zehn Landkreise fest in CDU-Hand. „Nun droht allerdings Gefahr von rechts“, alarmiert die Tagesschau. Denn: Die AfD ist fest entschlossen, den deutschlandweit ersten Landrat zu stellen und hat dafür ordentlich in den Wahlkampf investiert.

Mehrere AfD-Landratskandidaten dürften es zudem mindestens in die Stichwahl schaffen, unter anderem im Landkreis Görlitz. Dort könnte es für den AfD-Kandidaten Sebastian Wippel sogar schon im ersten Wahlgang reichen. Wippel hatte schon bei der Wahl des Oberbürgermeisters der Stadt Görlitz im Jahr 2019 mit rund 36 Prozent die meisten Stimmen erzielt und konnte nur durch die „Demokraten“ der „Konsensparteien“ verhindert werden, weil im zweiten Wahlgang sich diese hinter den CDU-Kandidaten Octavian Ursu versammelten.

„Seit Tagen sind die Zeitungen voll damit, dass wir „rechtsgefährlich“ seien und der erste AfD-Landrat in ganz Deutschland drohe. Das Kalkül unserer Gegner und der Medien ist es, den Teufel an die Wand zu malen, um die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren und „breite Bündnisse“ gegen die AfD zu schmieden“, stellt Jörg Urban zum Trommelfeuer der Medien fest. „Die Zustimmung zur CDU ist in den letzten Jahren in Sachsen eingebrochen. 1999 kam sie bei den Landtagswahlen noch auf 56,9 Prozent. 2021 waren es bei der Bundestagswahl lediglich noch 17,2 Prozent. Doch trotz dieses Absturzes will die CDU in allen Landkreisen weiterregieren und hofft auf Schützenhilfe von den anderen Parteien. Durchkreuzen Sie bitte diese Rechnung mit Ihrer Stimme für unsere AfD-Kandidaten! Der über 30 Jahre gewachsene CDU-Filz muss aufgelöst werden und wir sind die einzige Partei, die dazu in der Lage und willens ist.“ (SB)

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