Moralweltmeisterschaft 2022: Putin-Trolle vs. Selenskyj-Zäpfchen

Die blau-gelben Bekenntnisflaggen in den sozialen Netzwerken werden weniger. Der heilige Wolodymyr, diese Lichtgestalt aus der Ukraine, gilt längst nicht mehr als so heilig wie vor einem Vierteljahr noch. Verunsicherung macht sich breit. Einer hatte es klarsichtig kommen sehen und steht ohne jeden Haltungsschaden aufrecht wie eh und je: Es ist der Putin-Troll. Er ist immun gegen die windelweichen Anschuldigungen seiner deutschen Landsleute und erträgt mit stoischem Gleichmut ihre Schmähungen. Der Putin-Troll ist ein Held.

von Max Erdinger

Der Putin-Troll ist ein sehr reflektierter Mensch, der menschlichste von allen in der menschlichen Gesellschaft der „die Menschen“. Er weiß, daß man, wenn man im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen soll und beobachtet mit immer noch größer werdender Verwunderung, wie die Steine dennoch immer spitzer werden, mit denen seine Landsleute aus ihrem Glashaus heraus nach den vermeintlichen Bösewichten in Russland werfen. Inzwischen weiß er: Seine ärgsten Widersacher sind vor lauter Verblendung blind geworden. Sie können offensichtlich nicht mehr erkennen, wo sie selbst sitzen.

Der Putin-Troll identifiziert sie inzwischen als Medienopfer, die allzu bereitwillig jenen Märchenonkels- und Tanten auf den Leim gehen, die es ihnen gestatten, sich die Illusion von ihrer eigenen heilen Welt zu erhalten. Diese eingebildete heile Welt ist nämlich die Basis, von der aus die deutschen Moralistengeschosse gegen Moskau abgefeuert werden. Der Putin-Troll erkennt aber, daß der Flugzeugträger der Hochmoral, auf welchem sich die meisten seiner Landsleute wähnen, nichts anderes mehr ist, als der Misthaufen ihrer beliebigen Scheinmoral. Zwar würde der Putin-Troll nie behaupten, daß Russland das Mutterland von Demokratie und Menschenrechten sei, aber er würde zugleich auch feststellen, daß in Russland niemand die Behauptung dringend nötig hat, es sei dennoch so. Unter Herrschaftsgesichtspunkten hat Russland schon eine völlig andere Geschichte als Westeuropa. Zarin Katharina die Große (1729-1796) z.B., Zeitgenossin des Preußenkönigs Friedrich II., wird als Vertreterin eines aufgeklärten Absolutismus beschrieben. Bekannt ist, daß sie einerseits sehr an den Gedanken der Aufklärung interessiert gewesen ist, andererseits aber ebenso daran interessiert war, daß diese Gedanken in Russland nicht größer Fuß fassen. Nach der Oktoberrevolution 1917 war es auch wieder nichts mit Demokratie und Menschenrechten. Der zaristische Absolutismus wurde lediglich durch einen kommunistischen ersetzt, kurz: Es gibt in Russland keine Veranlassung, sich ständig auf die Demokratie zu berufen. In Westeuropa – besonders in Deutschland – ist das ganz anders. Hier kann man es sich schlicht nicht erlauben, zuzugeben, daß man auf die Demokratie so wenig gibt wie in Russland. Schließlich hat man das eigene Land als den Gegenentwurf zur Diktatur zu begreifen, welche man überwunden hat, weil man „schlauer geworden“ ist. In der gelebten Realität allerdings gibt es trotzdem kaum noch Unterschiede. In Russland hat man inzwischen erkannt, daß der Westen nicht zum Vorbild taugt – und ärgert sich deshalb umso mehr über die westliche Arroganz, mit welcher dort die Defizite der Anderen beklagt werden.

Theoretisch

Schaut man sich hierzulande um, erkennt man, daß jene „westlichen Werte“, die der zum Heiligen avancierte Korruptionskomiker in Kiew angeblich zum Wohle ganz Europas verteidigt, gar nicht mehr existieren. Das EU-Parlament ist ein zahnloser Tiger der EU-Kommission gegenüber, in der Kommission wiederum wurde kein Mensch von irgendeinem Souverän gewählt. Im deutschen Bundestag sitzen größtenteils keine Volksvertreter, sondern Parteifunktionäre, deren Aufgabe es ist, die weisen Beschlüsse ihrer jeweiligen Parteispitzen an den Mann zu bringen. Die Parteispitzen wiederum sind allen möglichen Interessen verpflichtet, außer denen des deutschen Volkes. Der Verfassungsschutz schützt nicht mehr die „Verfassung“, sondern genau die politische Klasse in der Regierung, die unser Grundgesetz sehr offensichtlich inzwischen als eine Kette begreifen, von der sie sich am liebsten lösen würden. Ein Hinübergeschlechtlicher gewinnt derweilen einen Prozess gegen die Deutsche Bundesbahn, weil ihm die beim Online-Ticketkauf lediglich die Auswahl zwischen der Anrede „Herr“ und der Anrede „Frau“ angeboten hatte. Die Bahn muß ihm 1.000 Euro Entschädigung zahlen und ihr Buchungssystem ändern. Eine kleine, sich elitär wähnenden Bande von ideologischen Verbrechern will alle Deutschen zwingen, ihre Sprache mit Gendersternchen und grammatikalisch falschen Verlaufsformen zu vergewaltigen – und im ganzen Land mit seinen deutlich zu Tage tretenden Problemen aufgrund der Sanktionen gegen Russland sind dennoch Sexismus, Antisemitismus, Chauvinismus, Rassismus – kurz: der ganze Saublödismus – Themen, mit denen von den wirklichen Degenerationserscheinungen und den daraus resultierenden, schweren Problemen abgelenkt werden soll.

Die politische Debatte des Souveräns mit seiner freien Meinungsäußerung findet heutzutage in den sozialen Netzwerken statt. Für die Büttel des „obersten Sowjets“ hinter der Demokratiefassade Deutschlands (und derjenigen der USA) eröffnet das die Möglichkeit, jede gesetzlich zulässige Meinungsäußerung in ihrer Reichweite so herunterzuschrauben, daß sie folgenlos bleibt, mithin also des Sinnes ihrer Äußerung beraubt wird. Es wird eben nicht mehr darüber bestimmt, was jemand sagen kann, sondern es wird darüber bestimmt, was jemand hören, sehen und lesen kann, indem das Gesagte und das Geschriebene nach Belieben in seiner Verbreitung behindert wird. Daß es sich dabei um Zensur handelt, würde zugleich so vehement bestritten werden wie früher der Vorwurf an die Prawda, sie betreibe nur Propaganda. Derweil wurde der Skeptiker zum Leugner und der Dissident zum Ketzer.

Das alles und noch viel mehr führt dann dazu, daß der Putin-Troll sich gedanklich mit der Frage auseinandersetzt, was er denn noch zu verlieren hätte für den Fall, daß ganz Europa von der russischen Armee überrannt werden würde. Seine „westlichen Werte“ sind es nicht. Die existieren ohnehin nur noch in seiner Einbildung. Es ist überhaupt nur noch Einbildung, daß sein „Westen“ der strahlend helle Gegenentwurf zu Putins Russland sei. Das hat der Putin-Troll bemerkt. Wohingegen das …

Selenskyj-Zäpfchen

… weiterhin dem Wahn frönt, der Despot in Kiew verteidige alle jene Werte, die er keinesfalls an den Gottseibeiuns in Moskau verlieren will. Das heißt außerdem, daß das deutsche Selenskyj-Zäpfchen als Medienopfer nicht viel weiß über die Ukraine. Vermutlich hat es sich für die Ukraine auch nie interessiert vor dem Februar dieses Jahres. Weswegen es weder über ihren Vorkriegszustand noch über die totale Aussichtslosigkeit im Kriegszustand etwas weiß. Die Ukraine war politisch betrachtet schon vor dem Krieg ein einziger Schandfleck am östlichen Rand der EU. Das BIP pro Kopf lag mit etwas über 3.000 Dollar etwa auf dem Niveau von Drittweltstaaten, das Durchschnittseinkommen lag bei etwa 200 Euro im Monat (Russland immerhin 600), die russische Minderheit im Südosten des eigenen Landes wurde tyrannisiert und mit Krieg überzogen, ihre Rechte mit Füßen getreten, Oppositionsparteien wurden verboten, regierungskritische Fernsehsender wurden zu einem Staatssender zusammengefasst – und die Regierung ließ zu, daß Nazihorden von Amerikas Gnaden sich wie die Züchtiger eines ganzen Volkes aufführten.

Währenddessen stopften sich sowohl die Politfunktionäre als auch die Oligarchen die Taschen voll. Vom Westen hatten sie schon vor dem Krieg etwa 35 Milliarden Euro an „wirtschaftlich-kultureller Entwicklungshilfe“ erhalten. Dabei hätten ukrainische Regierungen seit 1991 Zeit gehabt, aus ihrem offiziell souveränen und neutralen Land die Schweiz Osteuropas zu machen. Es ist flächenmäßig größer als Frankreich und hatte etwa 44 Mio. Einwohner. Alles gibt es im Überfluß. Bodenschätze, Industrie, riesige Agrarflächen, sehr fruchtbare Böden, das Asowsche und das Schwarze Meer vor der Haustür. Die volkswirtschaftliche Umstellung von sowjetischer Planwirtschaft auf eine westliche Marktwirtschaft wäre nicht an Ressourcenmangel gescheitert. Die Lage des Landes zwischen dem russischen Riesenreich und Westeuropa wäre ideal gewesen. Und die Chancen wurden dennoch komplett vergeigt, die Ukrainer regelrecht um die Schätze ihres eigenen Landes beschissen. Das Land wurde nach Strich und Faden ausgenommen von der eigenen Herrschaftsclique – und spätestens ab 2014 auch noch mit kräftiger „Hilfe“ der „Falken“ in den USA in ein potentielles Schlachtfeld der USA gegen Russland verwandelt. Der westliche Verrat an den Ukrainern ist beispiellos. Das alles will das deutsche Selenskyj-Zäpfchen nicht wissen – und wenn man es ihm als Putin-Troll erklärt, bekommt man unterstellt, man würde vom Kreml für russlandfreundliche Propaganda bezahlt.

Das deutsche Selenskyj-Zäpfchen wohnt – ohne daß es ihm größer auffiele – in einem Land, in dem seine sogenannten Volksvertreter auf das Volk herabschauen wie die ukrainischen „Volksvertreter“ auf das ihre. Weder die ukrainische noch die deutsche Regierung ist darauf erpicht, einem Amtseid Folge zu leisten, den Nutzen ihrer Völker zu mehren und Schaden von ihm abzuwenden. Sie gehorchen ganz anderen als Volkes Stimme. Sie wollen nur nicht, daß das erkannt wird. Deswegen müssen im Westen größere Anstrengungen unternommen werden als in Russland, eine Fassade aufrecht zu erhalten. Nicht umsonst war von Wladimir Putin in den vergangenen Wochen zu hören, daß er westlichen Politikern nie wieder auch nur ein Wort glauben wird. Im Unterschied zum deutschen Selenskyj-Zäpfchen kann der Putin-Troll erkennen, daß diese Äußerung Putins ihre volle Berechtigung hat. Dem Putin-Troll ist gewärtig, daß die Halbwertszeit von Aussagen „seiner“ eigenen Politiker die Dauer von fünf Minuten nicht wesentlich mehr übersteigen. Wenn er an das gebrochene Versprechen der Bundesregierung denkt, daß es nie und nimmer eine Impfpflicht geben würde, und daß dennoch über die Einführung einer solchen in einer Weise debattiert wurde, als müsse sie auf Biegen & Brechen durchgesetzt werden, daß darüber hinaus alle diejenigen als Verschwörungstheoretiker diffamiert wurden, die lange vorher behauptet hatten, daß es genau so kommen würde, dann merkt er, daß ihm im wesentlichen mit derselben Verachtung begegnet wird, mit der Despoten seit jeher ihre Völker behandeln, auch Selenskyj das ukrainische.

Im Gegensatz zum Selenskyj-Zäpfchen schaut der Putin-Troll erst einmal auf sein eigenes Land, um festzustellen, auf welcher moralischen Grundlage er eigentlich steht, ehe er daran denkt, sich verächtlich und herablassend über Russland zu äußern. Das Selenskyj-Zäpfchen hingegen hat derartig wenig Selbstachtung, daß es sogar noch den Umstand aus seiner Wahrnehmung verdrängt, von der Partei des Wirtschafts- und Klimaministers und der Außenministerin im Wahlkampf so dreist angelogen worden zu sein wie es noch keine andere Partei vorher jemals gewagt hatte. Dem Selenskyj-Zäpfchen gefällt es, daß sein „heiliger Wolodymyr“ Waffenlieferungen bekommt und daß die grüne Außenministerin am heftigsten dafür wirbt, obwohl sich ihm diese Partei im Wahlkampf ’21 mit dem Versprechen angedient hatte, sie sei strikt gegen Waffenexporte in die Kriegs- und Krisengebiete dieser Welt. Es scheint dem Selenskyj-Zäpfchen keine Lüge, die ihm ins Gesicht geschmiert wird, dreist genug zu sein, als daß er sie sich nicht widerspruchslos gefallen lassen würde, solange sie im Resultat nur die aktuellen Präferenzen bedient, die er im Wahn seiner eigenen Urteilsfähigkeit gerade hegt und pflegt. Waffen für Selenskyj – egal, welche Lüge dem vorausgegangen ist, die genau das propagieren. Wenn es ihm gefällt, dann läßt sich das Selenskyj-Zäpfchen auch anlügen, ohne die nötigen Schlüsse daraus zu ziehen und die nächste Frage zu stellen: Machen „meine“ Politiker und ihre Medien eigentlich noch irgendetwas anderes, als die ganze Zeit nur zu lügen und zu täuschen, Sachverhalte zu verdrehen, zu „framen“ und zu „nudgen“, ihre Gegner zu diffamieren, den Verfassungsschutz in einen Inlandsgeheimdienst analog zum ukrainischen SBU oder der unseligen Stasi zu verwandeln – und mir letztlich nur noch eine lange Nase dafür zu drehen, daß ich sie in meinem Wahn von der prächtigen Demokratie mit ihren „westlichen Werten“ in ihre „Ämter“ gewählt habe?

Fragt sich das Selenskyj-Zäpfchen, ob es nicht in einem System der permanenten und bereits institutionalisierten Lüge lebt? Gott bewahre! Im Leben nicht! Da müsste sich das Selenskyj-Zäpfchen ja retrospektiv noch vorkommen wie der dümmste Zipfel, der jemals aus Abrahams Wurstkessel gezogen worden ist. Wenn es im Deutschland der selbstgerechten Meinerleins & Finderleins irgendetwas nicht gibt, dann, daß das Meinerlein nicht recht hätte. Und wenn es nichts Genaues weiß, dann hat es immer noch seine eingebildete Moral. Im Ukrainekrieg konkret: Da hat ein Starker einen Schwachen angegriffen! Das ist sooo gemein, daß es gar keine Frage mehr ist, auf welche Seite ich mich stelle. Als nächstes malt sich das Zäpfchen dann mit einem Fettstift einen blau-gelben Streifen auf die Stirn, auf daß ihn jedermann für einen ganz besonders anständigen Zeitgenossen halte, während fern seiner tollen Demokratie Ukrainer an den Waffenlieferungen verrecken, die er für so unglaublich geboten hält. Und dann läßt er sich ein Dekret seines Kanzlers in die Gehörgänge schmieren: „Mit einem aggressiven Russland kann es keine Zusammenarbeit geben“. Als ob Putin nicht schon längst entschieden hätte, daß es mit Politikern seiner Couleur keine Zusammenarbeit mehr geben kann.

Teurer Zeitgenosse

Das Selenskyj-Zäpfchen im Wahn seiner eigenen Urteilskraft zuckt nur mit den Schultern, wenn es heißt, der böse Putin sei schuld daran, daß er im kommenden Winter mangels Gas vielleicht wird frieren müssen, daß der Strom ausfällt, daß er sich das Betanken seines Autos nicht mehr wird leisten können, daß die deutsche Industrieproduktion heruntergefahren wird, daß im Herbst wieder eine „Welle“ kommt, derentwegen es dann wieder „Maßnahmen“ zu befolgen hat und so weiter und so fort. So ist das eben, wenn man mit der Schafsmoral eines Selenskyj-Zäpfchens geschlagen ist. Die Regierung des Selenskyj-Zäpfens meint es ja nur gut mit ihm und seiner hochmögenden Moral. Das Selenskyj-Zäpfchen ist ein extrem teurer Zeitgenosse.

Dem Inlandsgeheimdienst, der angeblich die Verfassung schützt, weshalb das Selenskyj-Zäpfchen selbstredend auch große Stücke auf den Verfassungsschutz hält, ist inzwischen aufgefallen, daß es eine verdächtige Überschneidung gibt zwischen Zweiflern an der Menschengemachtheit des Klimawandels, der Sinnhaftigkeit von „Maßnahmen“ gegen eine „Pandemie“, die lediglich so genannt wurde ohne jemals das gewesen zu sein, was das Wort „Pandemie“ bedeutet, den Impfskeptikern und den Zweiflern an der alleinigen russischen Urheberschaft des Ukrainekriegs. Wenn jemandem niemals der Verdacht kommt, dem Verfassungsschutz sei lediglich aufgefallen, daß es noch immer intelligente Leute gibt im Land, und daß die Ausrottung der Intelligenz nicht so erfolgreich verlaufen ist, wie man dort eigentlich angenommen hatte, dann ist es das Selenskyj-Zäpfchen. Es ist nämlich so, daß, wer sich nun seit über drei Monaten mit dem Ukrainekrieg, seinen Ursachen, der globalen Interessenlage sowie mit allem beschäftigt, was er vor acht Jahren nach dem Euro-Maidan schon einmal durchgekaut hatte, um es mit dem Wissen von heute abzugleichen, – dann kann der gar nicht anders, als Putin-Troll zu sein. Der russische Präsident hat bei allem, was man ihm ankreiden könnte, im kleinen Finger mehr Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit, als das gesamte verkorkste Politpersonal in den Regierungen Westeuropas und der USA. Im Westen sind derzeit der ungarische Präsident Viktor Orbàn und der serbische Präsident Aleksandar Vucic die einzigen Ausnahmen. Sie tun, was sie sollen: Nach bestem Wissen und Gewissen die Interessen derjenigen wahren, die sie gewählt haben, anstatt ihren Landsleuten pausenlos die Hucke vollzulügen.

Das Endspiel

Und so komme ich schließlich beim Endspiel der Moralweltmeisterschaften 2022 an. Im Finale standen sich die ehrenhaften Putin-Trolle und die verkorksten Selenskyj-Zäpfchen gegenüber. Die Putin-Trolle haben dermaßen haushoch gewonnen, daß der Weltmoral-Verband die Selenskyj-Zäpfchen wegen absoluter Chancenlosigkeit für die nächsten 20 Jahre von der Teilnahme an den Moralweltmeisterschaften ausgeschlossen hat. Daraufhin zogen die Selenskyj-Zäpfchen in stiller Aggression von dannen und zischelten sich untereinander zu, daß diese Putin-Trolle am besten in irgendwelche Lager eingesperrt werden sollten, wo man ihnen die richtige Weltsicht schon einbläuen würde. Ersatzweise könne man ihnen auch das Publizieren verbieten, ihre Bankkonten kündigen oder ihre Vermögen beschlagnahmen, ihre Kinder mobben und ihre Schaufensterscheiben einschlagen, so, wie man das mit Russen in Deutschland eben auch macht, wenn man ein Selenskyj-Zäpfchen ist, das die Moral mit der Baggerschaufel gefressen hat. Die Putin-Trolle standen derweil auf dem Siegerpodest, hielten ihren Pokal in die Höhe und wedelten mit der anderen Hand den Gestank weg, den die abziehenden Selenskyj-Zäpfchen hinterlassen hatten. Ihre Prognose: Es wird die Zeit kommen, in der die heutigen Selenskyj-Zäpfchen behaupten werden, sie seien nie welche gewesen. Mit herzlichem Dank an die Herren Broder und Sarrazin für ihre merkwürdigen Betrachtungen zum phänomenalen „Putin-Troll“. Das war’s für heute.

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