Björn Höcke bei PEGIDA, Foto: Paul Klemm

Björn Höcke: Jetzt wird bei der Bahn gestottert

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat entschieden: 

Die Deutsche Bahn muß ihren Kunden künftig beim Ticketkauf im Internet eine »geschlechtsneutrale« Ansprache anbieten. Die Anrede »Herr« oder »Frau« allein seien nach Auffassung des Gerichts »diskriminierend«.

Von Björn Höcke auf Telegram

Eine herbe Schlappe für Richard Lutz, unter dessen Leitung die Deutschen Bahn AG die »Corporate Responsibility« ganz besonders wichtig nimmt. »Responsibility« – also Verantwortung – übernimmt die Bahn aber nicht so sehr hinsichtlich ihrer fahrplanmäßigen Zuverlässigkeit und dem Kundenservice (Stichwort: Familienfreundlichkeit), sondern damit ist das »Haltung zeigen« bei jedem sich bietenden »woken« Meinungstrend gemeint. Insofern dürfte dieses Urteil die Unternehmensführung weitaus empfindlicher treffen, als alle Kundenklagen über Zugausfälle und überfüllte Abteile.

Mit der Gender-Sprache ist es so eine Sache. Seitdem es inzwischen vom Steuerzahler bezahlte Lehrstühle für dieses Luxusproblem gibt, ändern sich die Sprachregeln ständig. Man kann sich nicht darauf einigen, ob es künftig »Bahnkund*in«, »Bahnkund_in«, »Bahnkund:in« oder – nach Profx Lann Hornscheid – »Bahnkundx« heißen soll.

Ich möchte hier von meiner Seite einen konstruktiven Beitrag zur Einigung leisten: Unsere Zeit ist ja geprägt durch moderne Kommunikationsmittel und Piktogramme (sogenannte »Emojis«). Nutzen wir diese Möglichkeiten! Warum also nicht künftig einen Gender-Clown verwenden: »Sehr geehrt🤡 Bahnkund🤡«?. Beim Sprechen könnte man dieses Zeichen durch eine Grimasse ersetzen, das ist unterhaltsamer als das Gestotter und stört dann wenigstens nicht so beim Zuhören.

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