Schwarzafrikanische Drogendealer, oder Beamte aus dem Gesundheitsministerium? (Symbolfoto: Imago)

Lauterbach: Die Kiffer gehören unter unsere Kontrolle!

Ein kolumbianischer Drogenboss hätte es nicht besser formulieren können:

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat ist sich sicher, dass die Vorzüge einer Cannabis-Legalisierung unter der Voraussetzung der Kontrolle und Qualitätssicherung mittlerweile klar überwiegen. „Wenn wir die Kontrolle gewinnen und Sicherheit da hineinbringen wollen, dann ist die Legalisierung besser“, sagte er „RTL Direkt“. Zudem sagte der SPD-Politiker, dass er damit rechne, dass eine Legalisierung den Schwarzmarkt bekämpfen könne.

Dies sei „empirisch“ belegt: „Wenn Erwachsene sich den Konsum leisten können, indem sie das Haschisch legal kaufen, dann bricht der Schwarzmarkt ein.“ Auf die Frage, ab wann legales Cannabis zum Verkauf angeboten werde, antwortete Lauterbach: „Das wird frühestens im nächsten Jahr so weit sein, dass man dann tatsächlich diese legalisierte Droge kaufen kann.“

Ersetzt man den Begriff „Schwarzmarkt“ mit „Konkurrenten“, weiß man, wovon der „Gesundheitsminister“ träumt: Von einem staatlich organisiertem Drogenkartell. Warum aber ist man dann nicht so konsequent und steigt in den Markt der harten Drogen ein? Das lässt die Staatskassen doch viel schneller füllen. (Mit Material von dts)

Themen

Nicole Höchst MdB; Bild: Nicole Höchst
AfD
Brisant
Corona
Deutschland
Gender
Aktuelles
Islam
Erdingers Absacker; Bild: Collage
Deutschland
Klima
Linke Nummern
Medienkritik
Migration
Erdingers Absacker; Bild: Collage
Deutschland
Ukraine
Wahlkampf
Wirtschaft