Pfizer Impfstoff (Bild: shutterstock.com/Von Dmitrii Pridannikov)

Wird es jetzt eng für die Impfpanscher? Pfizer muss in Uruguay binnen 48 Std Wirksamkeit und Sicherheit belegen

In Urguay scheinen für Pfizer und Co. die Uhren anders zu ticken. Ein Verwaltungsgericht der Hauptstadt fordert von den Regierungsbehörden und Pfizer innerhalb von 48 Stunden ausführliche Unterlagen und auch die Verträge zum Impfstoff. Zeit dafür wurde bis Mittwoch eingeräumt.

Ein Verwaltungsgericht in der Hauptstadt Uruguays, in Montevideo, hat umfangreiche Informationen zu Pfizers „Corminaty“ Covid-Impfstoff von der Regierung, dem Gesundheitsministerium, der staatlichen Gesundheitsbehörde und Pfizer angefordert. Die Informationen müssen binnen 48 Stunden offengelegt werden. Ausgelöst wurde die Anordnung laut Medienberichten durch eine Beschwerde rund um die Kinder-Impfungen.

Report24“ hat das  entsprechende Dekret übersetzt und als erster im deutschsprachigen Raum berichtet:

  • die Impfstoff-Kaufverträge zwischen der uruguayischen Regierung und Pfizer sowie Angaben, ob Klauseln zur zivilrechtlichen Entschädigung oder Straffreiheit für die Lieferanten im Falle möglicher Nebenwirkungen enthalten sind
  • Informationen über die Verteilung der Impfstoffchargen sowie Qualitätskontrollen
  • ausführliche Angaben zur biochemischen Zusammensetzung des Impfstoffs – unter anderem auch, ob Graphenoxid und nanotechnologische Bestandteile enthalten sind
  • Angaben zur verwendeten mRNA sowie Nachweise für deren Harmlosigkeit
  • eine Erklärung, ob die Vakzine bzw. Teile ihrer Inhaltsstoffe experimentell sind
  • detaillierte Daten, die die Wirksamkeit und Sicherheit der Impfung, sprich: “die negativen oder positiven Auswirkungen der sogenannten Impfung auf die Zahl der mit Covid diagnostizierten Infektionen und Todesfälle seit Beginn der Kampagne bis heute”, belegen
  • detaillierte Angaben zum Durchschnittsalter derer, die mit Covid-19-Diagnose verstarben und Informationen, wie viele dieser Todesfälle ausschließlich durch die Krankheit verursacht wurden
  • Informationen dazu, ob Studien zum Anstieg der Sterbezahlen in Uruguay seit Beginn der Impfkampagne im März 2021 durchgeführt werden
  • Wissenschaftliche Nachweise, dass von Ungeimpften eine Gefahr ausgeht
  • Angaben zu den Verantwortlichen und Beteiligten der Impfkampagne und deren Verbindungen zu NGOs oder (Pharma-)Unternehmen
  • Angaben, inwieweit alternative Therapien gegen Covid-19 untersucht wurden

Man darf gespannt sein, welche Informationen als Folge dieses Dekrets an die Oberfläche gespült werden. Klar ist indes jetzt schon, dass einem südamerikanischen Richter das Wohl seiner Landsleute weitaus mehr am Herzen liegt, als den hiesigen Staatsbütteln in der schwarzen Robe. (SB)

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