Impf-Nebenwirkungen: Ein millionenfaches Riesenproblem (Bild: shutterstock)

Gefeuerter BKK-Chef lag richtig: 2,5 Millionen Deutsche mussten 2021 wegen Impfnebenwirkungen zum Arzt

Inzwischen kann man mit Fug und Recht sagen, dass Andreas Schöfbeck, der 21 Jahre lang als verdienstvoller Chef der Berufskrankenkasse ProVita wirkte, ehe er wohl auf politischen Druck hin im März willkürlich entlassen wurde, ein Opfer der Wahrheit wurde: Damals wurde ihm Nähe zu „Schwurblern“ und „Impfgegnern“ vorgeworfen; sein „Vergehen“: Er hatte, ausgehend von den durch alleine aus den Reihen der deutschlandweit 10,9 Millionen BKK-Versicherten geltend gemachten Impfschäden, eine Hochrechnung auf alle deutschen Versicherten bei den gesetzlichen Krankenkassen vorgenommen und diese dem Paul-Ehrlich-Institut mitgeteilt.

Rechnerisch müssten unter den Kassenpatienten, so hatte der BKK-Chef moniert, rund zweieinhalb Millionen Impfnebenwirkungen aufgetreten sein – obwohl das Paul-Ehrlich-Institut als eigentlich für Impfsicherheit zuständige Behörde im selben Vergleichszeitraum nicht einmal 50.000 Fälle von Impfnebenwirkungen erfasst hatte. Vergeblich hatte Schöfbeck das PEI um Stellungnahme gebeten, wie sich dieses Missverhältnis erkläre. Als er keine Antwort erhielt, ging er mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit („ich kann ethisch nicht anders„, so der Vorstandschef damals) – und wurde prompt gefeuert.

Unheimliche Präzision in der Voraussage

Jetzt geben die Daten Schöfbeck mit geradezu unheimlicher Präzision recht:  Eine Auswertung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zeigt, dass tatsächlich 2,5 Millionen Bürger im vergangenen Jahr bundesweit „wegen Nebenwirkungen der Corona-Impfung” einen Arzt aufsuchten, wie die „Welt“ berichtet – und damit nicht nur erheblich öfter als bei anderen Impfungen, sondern auch vielfach häufiger als wegen Corona-Beschwerden insgesamt.

Ein absurderes Armutszeugnis für die „Impfung“ könnte es kaum geben – abgesehen davon, dass deren einstweilige Zulassungen sofort zu widerrufen wären und die Impfstoffe augenblicklich wegen erwiesener Sicherheitsbedenken vom Markt verschwinden müssten. Doch das Gegenteil geschah: Die Regierung versuchte bekanntlich, im April – und damit wenige Wochen nach Schöfbecks Brandbrief – eine gesetzliche Impfpflicht durchs Parlament zu pauken. Dies misslang zwar – doch rückblickend erklärt sich so, weshalb Schöfbeck damals mit Top-Priorität kaltgestellt wurde. (DM)

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