Michel Friedman (Bild: shutterstock.com/Markus Wissmann)
Michel Friedman (Bild: shutterstock.com/Markus Wissmann)

Schnupfnase Friedmann findet: „Meinungskorridor“ in Deutschland zu groß

Vor dem Hintergrund, dass die HU in Berlin vor einem linksradikalen Juristenmob einknickte und einen Vortrag zur Zweigeschlechtlichkeit absagte, vertrat  Michel Friedman im FAZ-Podcast „Einspruch“ doch tatsächlich die Meinung, dass hierzulande „der Meinungskorridor größer geworden ist“. An diesem Punkt fragt man sich dann doch, ob und was Schnupfnase Friedman sich so reinpfeift.

Am vergangenen Samstag wollte die Biologin Marie-Luise Vollbrecht bei der – Achtung! „Langen Nacht der Wissenschaft“ – der Humboldt-Universität in Berlin einen Vortrag mit dem Thema „Geschlecht ist nicht gleich Geschlecht. Sex, Gender und warum es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt“ halten. Das jedoch geht im durchgegenderten, woken, links-grünen Deutschland nicht mehr. Der linken Juristen-Gruppe! passte das nicht in den Kram und drohte damit, man werde sich „auf der Straße“ sehen, sollte der Vortrag gehalten werden. Wenig später knickten die rückgratlosen Verantwortlichen der Humboldt-Uni vor dem linken Meinungsdiktatorenmob ein und sagte den Vortrag wegen Sicherheitsbedenken ab.

Das nahm das Systemblatt FAZ in seinem Podcast „Einspruch“ zum Anlass unter anderem mit Bundesverfassungsrichter Peter M. Huber über den „Vorfall“ zu diskutieren. Der Jurist fordert Universitäten auf, die Wissenschaftsfreiheit zu garantieren. „Der Vorfall ist problematisch, weil die Universität eine Verpflichtung trifft, die Wissenschaftsfreiheit zu sichern.“ Ohne den Austausch unterschiedlicher Positionen sei kein Fortschritt möglich, so Huber. Die Universitäten müssten sich so aufstellen, dass  Veranstaltungen künftig nicht mehr wegen Sicherheitsbedenken ausfallen.

Deutschlands Ober-Schnupfnase, der Rechtsanwalt und Publizist Michel Friedman, hat dazu ein ganz andere Meinung. Fast ist man geneigt zu glauben, dass  Friedmann, wie dereinst unter dem Einfluss von Drogen steht, wenn er im selben Podcast die wahnhafte Auffassung vertritt, dass „der Meinungskorridor größer geworden ist“. Der „Ins-Wortfallen“-König  behauptet, Rechtsradikale würden mittlerweile offen Ansichten äußern, die vor 20 Jahren allenfalls in Hinterzimmern Raum gehabt hätten. Des Weiteren fabuliert Friedmann: „Die Scham ist weg, es ist deutlich akzeptierter“, behauptete Friedman. So sei es angeblich „Alltag“ in Fußballstadien geworden, dass schwarze Fußballspieler mit Bananen beworfen werden. Gleiches gelte für die Bezeichnung von Unparteiischen als „Judenschiedsrichter“. Friedman forderte, man müsse damit „anfangen“, solche Spiele vorzeitig zu beenden.

Im FAZ-Kommentarbereich ist man offensichtlich nicht gewillt, die Welt durch die Friedman-Brille zu sehen:

„Wenn ausgerechnet der ehemalige Cocain-Junkie Friedman glaubt, dass der Meinungskorridor breiter geworden ist, ist man versucht zu fragen, ob und was er wieder raucht. Er verengt Meinungsfreiheit auf das Szenario, dass man Widerspruch zulassen müsse. Der eigentliche Punkt ist jedoch der, dass nicht nur Widerspruch zu erdulden ist, sondern wirtschaftliche Vernichtung zu fürchen ist. MfG“

(SB)

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