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Blinde Alarmminister: Die Hitzewelle fällt wohl wieder mal ins Wasser

Um von den eigenen Fehlern abzulenken und die Macht zu zementieren, ist es notwendig, den Untertanen abzulenken. Und das macht man natürlich am besten, indem man ihn in permanenten Angstzustand versetzt. Das war bei Corona so, das ist jetzt beim angeblich menschengemachten Klimawandel ebenfalls so.

Die Menschen von heute haben Angst vor Kälte und Schnee, vor Sturm und Regen, vor Sonne und Hitze, vor Trockenheit und rauschenden Bächen. Wetterberichte sind die Kriegsberichte von heute. Alle Mann in Deckung, wir werden trotzdem alle sterben. Karl Lauterbach gehört zu diesen blinden Alarmministern, aber er ist nicht der einzige:

Vor dem Hintergrund von häufiger werdenden Hitzewellen in Deutschland fordert Claudia Moll, Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, die Länder auf, Geld für Klimaanpassungsmaßnahmen in Heimen zur Verfügung zu stellen. „In Zeiten des Klimawandels und längerer Hitzeperioden werden sich mittelfristig alle Pflegeeinrichtungen damit beschäftigen müssen, ihre Bewohner vor extremen Temperaturen besser zu schützen“ sagte Moll den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) vor dem Hintergrund einer für die kommenden Tage angekündigten Hitzewelle. Denn zur Fürsorgepflicht, die in den Landesheimgesetzen festgeschrieben sei, gehörten auch erträgliche und gesunde Raumtemperaturen.

„Langfristig sind bauliche Fragen zur Wärmedämmung und Isolierung oder auch von Außenrollos zu klären“, sagte Moll. Solche Investitionen gingen aber schnell ins Geld und müssten gut vorbereitet sein, so die Bevollmächtigte. „Für die Refinanzierung der Investitionskosten sind die Länder in der Pflicht.“

Doch nur wenige würden dieser Pflicht nachkommen. „Leidtragende sind die Bewohner und auch die dort arbeitenden Pflegekräfte. Ich wiederhole daher permanent meinen Appell an die Länder, die Investitionskosten in den Pflegeeinrichtungen endlich mal zu übernehmen.“

Kurzfristig könnten bei akuten Hitzephasen auch einfache Dinge die Situation in den Heimen verbessern, sagte Moll den Funke-Zeitungen, wie morgendliches Stoßlüften, die Verdunklung und die an heißen Tagen noch relevantere Kontrolle der Flüssigkeitszufuhr. „Ich kenne viele Einrichtungen, die so ihre eigenen Tipps und Tricks haben“, sagte Moll. „Aber letztendlich werden viele Einrichtungen in Baumaßnahmen investieren müssen.“

Es geht also wie immer ums Geld. Jeder will was vom „Klimakuchen“ abkriegen.

Aber was sagt der Deutsche Wetterdienst überhaupt zu neuen „Hitzewelle“? Die „Berliner Zeitung“ war mal wieder aufmerksam:

„Obwohl in den vergangenen Tagen immer wieder über eine drohende Hitzewelle berichtet wurde, droht diese gar nicht. Das ergab eine Anfrage der Berliner Zeitung beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Aktuell gibt es keine Hitzewarnung des DWD.

Dessen Sprecher Uwe Kirsche erklärte gegenüber der Berliner Zeitung, dass man von den Hiobsbotschaften überrascht worden sei: „Wir haben uns schon gewundert, warum so häufig die 40-Grad-Marke genannt worden ist.“ Fest steht aktuell nur: Es wird zwar wärmer, eine richtige Hitzewelle rollt wohl aber nicht auf die Hauptstadt zu. Stattdessen rechnet man beim DWD Mitte Juli mit Temperaturen zwischen 33 und 35 Grad.

Immer wieder war in den vergangenen Tagen vor einer Hitzewelle unbekannten Ausmaßes gewarnt worden. Unter anderem Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte von einer „Mega Hitzewelle“ gesprochen, die „viele Todesopfer“ bringen könnte.“

Ohne Todesopfer macht es aber Karl Lauterbach nun gar nicht mehr. Deshalb sollte er seine Arbeitsplatzbeschreibung auch unbedingt mal ändern: Friedhofsgärtner wäre viel passender. Die anderen werden hoffentlich den Sommer genießen, bevor es im September wieder in den Corona-Knast geht. (Mit Material von dts)

 

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