Kinder unter Masken; Foto: Kelly Sikkema Unsplash
Kinder unter Masken; Foto: Kelly Sikkema Unsplash

Wiederkehr der Maskenpflicht: Ein unheilbar krankes Land

Man hatte es zwar befürchtet, aber letztlich doch noch an den Sieg der Vernunft oder behelfsweise daran geglaubt, dass sich politisch und gesellschaftlich ein solcher Schritt nicht ernsthaft würde durchsetzen lassen (so wie am Ende auch die gesetzliche Impfpflicht) – aber weit gefehlt: die unerträgliche FDP, die sich „freiheitlich“ schimpft, knickte nun ernsthaft vor den Gesundheitsfaschisten ein und stimmt der Wiedereinführung der Maskenpflicht im Herbst zu. Bundesjustizminister Marco Buschmann blieb es vorbehalten, diese vor allem von Karl Lauterbach und seinen Zero-Covid-Sektenbrüdern mitangezettelte Wahnsinnsentscheidung zu verkünden. Seit Monaten wird in einer von interessierten Kreisen medial inszenierten Scheindebatte, hochmanipulativ, die Rückkehr dieser Zwangsschikane „diskutiert“, die uns als verschmerzbare Nebensache mit angeblich hohem Nutzen verklickert wurde und die nach dem Prinzip der Winterreifenpflicht („O bis O“, Oktober bis Ostern) fortan zur alljährlich wiederkehrenden Auflage, zur sozialen Dauerinstitution gemacht werden müsse.

Tatsächlich ist diese irrsinnige Übereinkunft – drei Jahre nach Corona-Start,  nach nunmehrigem Absinken der Krankheitsrelevanz dieses Virus in die Bedeutungslosigkeit und nach Entlarvung dieser „Pandemie“ als der mit Abstand monströseste und verhängnisvollste Fehlalarm der Medizingeschichte – ein gesellschaftlicher und historischer Wendepunkt und steht für eine zivilisatorische Katastrophe. Nicht einmal ein halbes Jahr hat die weitgehende Wiedererlangung der früheren, dahingehend verspotteten „Freiheit” seit Aufhebung der Maskenpflicht gehalten (die ohnehin nur halbherzig war, wie ein Blick ins gespenstische Innenleben von Bussen und Bahnen zeigt); die Wiederherstellung der Ungezwungenheit, eigentlich ein natürlicher Banalzustand, erfolgte dabei von Anfang an zum Verdruss und zunehmender Verbitterung und unter Protest der Hardliner. Sie sind es, die jetzt ihr Comeback wittern, ihre nächste große Stunde – und ihre Rache. Statt ihnen etwas zu husten und sie mit ihrem Maskenfimmel alleine zu lassen, müssen sich ohne nolens-volens alle bald wieder anschließen, die das Innere von Gebäuden betreten. Die Deutschen werden es voraussichtlich stoisch schlucken und befolgen: Perpetuierte Gehirnwäsche hat dazu geführt, dass die meisten von uns es für zumut- und vertretbar halten, eine in keinerlei rationalem vernünftigen Aufwand-Nutzen-Verhältnis stehende Maßnahme erneut zu befolgen, ohne deren Sinn – und vor allem die eigentliche Absicht dahinter – zu hinterfragen.

Wahnhafter Signalismus

Die Maskenpflicht basiert ausschließlich darauf, dass man eine – nicht mehr oder überhaupt nie vorhanden gewesene – infektiologische Realgefahr durch eine hypothetische, möglicherweise drohende Gefahr stillschweigend ausgetauscht hat. Jetzt soll nicht mehr das die dominante Omikronvariante, sondern etwaige künftige neue Varianten oder ganz neue Viren der Anlass dafür sein gravierende Eingriffe in den Alltag der Menschen zu rechtfertigen. Dass wir bereits den vierten Winter seit Coronabeginn zählen, dass hier eine Maßnahme, die wie keine sonst für die Sichtbarmachung eines Ausnahmezustands steht, zur Regel gemacht wird, und zwar für immer: Das ist krank. Das ist kriminell. Das ist pervers. Das macht die Menschen kaputt. Es macht sie zu Psychopathen, es macht die ganze Gesellschaft verrückt.

Die Maske ist nichts anderes als eine kranke Norm in einem planmäßig krankgemachten Land. Ein Land, das überall dort, wo Normierung Sinn machen würde, die Normierungen beseitigt hat und dem Konformismus den Kampf angesagt hat: Jede Gleichmacherei ist ansonsten pfui, die allgemeine Wehr- oder Dienstpflicht sind beseitigt, es gibt auch keine Schuluniformen mehr (obwohl sie heute segensreicher und sinnvoller denn je wären!); Etikette, Kleiderordnungen, Ornate, Talare, Militäruniformen, jede Form von Hoheitszeichen wurden verächtlich und lächerlich gemacht und selbst von Amtsträgern verhöhnt; auf dem Altar eines absolutistischen Individualismus und schrillster Exzesse wurde alles geopfert, was den Tanz ums Goldene Kalb namens „Ich, Ich, Ich!” stören könnte.

Das Individuelle verdecken

Und ausgerechnet da entdeckt dieser Staat den Konformismus, soziale Normen und den gesetzlichen Zwang zur Unterwerfung wieder, wo es um eine wissenschaftlich unsinnige, belastende und beschwerliche Gesichtsbedeckung geht. Ausgerechnet da, wo die Gleichmacherei schädlich und zerstörerisch ist, wo es um nichts a.s wahnhaften Gesundheits-Signalismus geht: Da soll plötzlich das Uniformierte in Form der Maske zurückkehren und zum Standard für die Ewigkeit werden – Gruppenzugehörigkeitsgefühl und -zwänge unter Ausgrenzung der sichtbaren Normverweigerer inklusive; sollen die  Solidar- und Rücksichtsdeutschen unter ihrem Gesichtslappen das bedecken, was uns als Individuen ausmacht: Gesichtszüge, subtiles Mienenspiel und Gemütsregungen, Reden, Sprache, nonverbale Gefühlsäußerungen.

Seelen- und wesenlos, verstörend und wie unter einem Maulkorb gehalten, triumphiert bald wieder das allgegenwärtige Kollektiv über unbotmäßige Abweichler und versichert sich unter seinesgleichen wechselseitig der erfüllenden Regelbefolgung. Die „Welle“ lässt grüßen! Das Maskentragen ist tatsächlich genau das, was im Dritten Reich der Fahnenappell mit der Familie war: Wer die Hakenkreuzflagge nicht wenigstens zu bestimmten Anlässen hisste oder aus dem Fenster hängte, machte sich verdächtig. Man nannte sowas soziologisch einmal Alltagsfaschismus.

Willkommen im Alltagsfaschismus

Und eben diesem Alltagsfaschismus wird jetzt durch eine anlasslose Maskenpflicht Tür und Tor geöffnet, für die es keinen Grund und keinen Anlass gibt, der rationalen Argumenten folgte (das, was uns dafür als „Anlass“ genannt wird, ist in Wahrheit keiner). Und das in einem Land, wo Schwarzfahren straffrei gestellt wird, wo die Grenzen jedermann offenstehen, wo Illegale und Subkulturen öffentlich Regeln brechen und anarchische Parallelmilieus die Städte dominieren. In diesem Deutschland frönen die Residualdeutschen demnächst wieder einem quasireligiösen und doch zutiefst nihilistischen Krisenkult, geben sich (ja „nur“ in Innenräumen, wie es beschwichtigend heißt) einem sinnbefreiten Ritual hin. Ausgerechnet hier, wo Innehalten, nachdenken und Neinsagen das Gebot der Stunde wären, verstehen die Deutschen, die sonst bei allem wegsehen und alles schlucken, dann auf einmal einen Spaß mehr. „Regeln” müssen befolgt werden, um ihrer selbst Willen! Und zwar von jedem! Und sei es nur deswegen, weil man ja auch selbst daran hält. Wenn, dann sollen alle leiden. Und auch der Staat versteht keinen Spaß mehr; hier wird dann umso entschlossener durchgegriffen.

Wir haben es hier mit dem wohl augenfälligsten Ergebnis eines schleichenden Putsches zu tun: Spätestens jetzt ist klar, dass Corona nur ein Vorwand gewesen ist, um unsere alte Normalität zu zerstören, uns weichzukochen für beliebige kommende Manipulationen und Notstandsmaßnahmen aller Art, die dann von der „Gemeinschaft“, vom „Volk“ – beziehungsweise in deren Namen –  definiert werden.

Die Spaltung vertiefen

Was in Wahrheit notwendig wäre, um dieses gespaltene Land zu heilen oder wenigstens nicht noch mehr gegeneinander aufzuwiegeln, um das Trauma eines von oben verordneten, globalen „allergischen Schocks” auf eine Pandemiesimulation zu kurieren (denn Corona war nie tödlicher als das, was wir immer schon an Grippen und Erkältungswellen hatten, im Gegenteil!), wäre nicht eine Maskenpflicht, sondern stattdessen ein striktes Verbot des Maskentragens unter konsequenter Anwendung bzw. Verschärfung des einstigen Vermummungsverbotes: Nicht wer von der Maskenpflicht befreit werden will, sollte ein Attest brauchen – sondern wer eine Maske tragen will oder muss, sollte dies begründen müssen.

Es müsste eine kritische, überfällige Aufarbeitung der Corona-Ära mit protofaschistischen Verhaltensregeln (zu denen neben Lockdowns, Hygiene-Hype,  Testroutine und später dann den Impfzertifikaten eben auch das Maskentragen gehört) einsetzen, die die Krankhaftigkeit und Unverhältnismäßigkeit der meisten politischen Entscheidungen auflöst und Distanz zum Erlebten schafft; vor allem in den jüngeren Altersstufen wäre dies unverzichtbar für die weitere Persönlichkeitsentwicklung. Nur so hätte man die Gesellschaft nach drei Jahren wieder zumindest ansatzweise renormalisieren und versöhnen können, hätte sie zu den Fundamentalkonstanten unseres Zusammenlebens zurückführen können: Zu einem Leben ohne politisch geschürte Angst vor Großelternmord oder tödlichen Speicheltropfen in der Atemluft; ohne staatliche Willkür, in freier Selbstbestimmung.

Comeback der Coronazis und Maskenkontrolleure

Dass nun jedoch das genau Gegenteil passiert; dass krankhaftes Misstrauen gegenüber sozialer Nähe und die Wahrnehmung Nichtmaskierter als potentielle Gefährder und rücksichtslose Keimschleudern als neuer Dauerzustand zementiert wird; dass überhaupt Menschen nun abermals gezwungen werden, ihr Gesicht, ihren Mund und ihre Nase in Lokalen, Büros, Innenräumen zu verhüllen, also just dort, wo sie miteinander sozial interagieren: Das ist das Schlimmste und Sklavischste, was sich nur ausdenken lässt.

Und: Es reißt die Fronten und Gräben neu auf. Denn all jene Verbitterten, Hasserfüllten und Frustrierten, die innerlich die Faust in der Tasche ballten und ohnmächtig seit drei Monaten mitansehen mussten, wie die Maskengegner im April überall – von wenigen Ausnahmen wie dem ÖPNV abgesehen – endlich ihre Freiheit bekamen und seither wieder ungestraft „oben ohne“ herumlaufen durften: Sie können ihr Glück kaum fassen, dass bald das, wovon sie freiwillig nie lassen mochten, endlich wieder für alle gelten soll. Sie, die selbst bei 30 Grad im Schatten noch trotzig und demonstrativ mit FFP-Maske aufmarschierten, die jenen Todesblicke zuwarfen, die sich trotz der ausgeschilderten „Bitten“ und „Empfehlungen“ in Supermärkten und Geschäften der Maske verweigerten, können es kaum abwarten, bis sie endlich wieder am Drücker sind, bis sie staatlicherseits die Bestätigung der Richtigkeit ihrer dogmatischen Unbeirrbarkeit erhalten und bis ihre Verhaltensstörung endlich wieder zum Maß aller Dinge wird. Und gewiss ist: Sie werden diesmal noch weitaus pedantischer, sadistischer und beckmesserischer mit missionarischem Eifer und Ingrimm Jagd auf Maskenverweigerer machen, werden ihre Mitmenschen noch hysterischer anfeinden, verpetzen, denunzieren und sie meiden. Weil sie sich endlich wieder nicht nur moralisch, sondern auch juristisch „im Recht” fühlen dürfen. Danke Ampel! Danke FDP! Danke für diese bleibende psychische Beschädigung der Bürgerschaft und Bevölkerung!

Absurdes Theater

Logik spielt bei allem überhaupt keine Rolle. Das absurde Theater, mit der Maske Lokale zu betreten, sie dann am Tisch (im Sitzen!) abzunehmen, beim Aufstehen wieder anziehen zu müssen, und sei es nur zum Toilettengang: All das haben wir nicht vergessen – die Konditionierung hat funktioniert. Wir sind abgerichtet. Deshalb werden sich die meisten ruckzuck wieder zurechtfinden im Land der Gesichtswindeln, diesem kafkaesken Irrenhaus,  – mit derselben Vertrautheit, mit der Gefangenenarbeiter der US-Amerikanischen Chain Gangs allmorgenlich an ihre Ketten geschmiedet wurden. Wenn Gewohnheitstiere das Denken einstellen, sofern sie dazu überhaupt befähigt sind, fügen sie sich in alles. Wer fragt da noch nach, welches Sinn es macht, dass ein Virus oder Aerosole im Sitzen scheinbar harmlos, im Stehen jedoch gefährlich ist. Die Einzelheiten dieser formalisierten Idiotie, die uns von einer übergriffigen und anmaßenden Politik aufgezwungen werden, sind es, die dem Vernunftbegabten und Intelligenten diese Maskenpflicht so gänzlich unerträglich machen. Denn sie haben verstanden: Wäre damals, in der Frühphase von Corona, den durch Panik empfänglich gemachten, windelweich gleichgeschalteten Deutschen anstelle der Maske das Tragen von Windeln, Amuletten oder die Anwendung irgendwelcher mittelalterlicher Abwehrzauber gegen das Virus empfohlen oder verordnet worden – sie würden bis heute ebenso strenggläubig und besessen an diesen Ritualen festhalten, oder sich selbst dann, wenn sie nicht daran glauben, nicht daran stören und sie dennoch befolgen. Man kann immer wieder nur Richard Wagner zitieren: Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen zu tun.

Je länger eine Regel gilt, umso weniger wird ihr eigentlicher Sinn in Frage gestellt. Irgendwann wird aus Automatismen dann eine „Tradition“ – und das ist es, regierende Psychopathen, „Resetter“ und geschworene Feinde der Freiheit vorhaben. Wäre es anders, dann würden sie sich Argumenten gegenüber aufgeschlossen zeigen und sie nicht als narzisstische Kränkung, als Infragestellung ihrer Unfehlbarkeit und Autorität auffassen. Und Argumente gibt es unzählige, wobei es an dieser Stelle den Rahmen sprengt und im Lichte zahlloser früherer Veröffentlichungen auch entbehrlich ist, sie hier nochmals aufzuzählen. Nur so viel: Dass die Maske – mit Ausnahme vulnerabler Gruppen, denen allerdings auch von tausenden sonstigen Krankheiten Gefahren drohen, an die jedoch niemand mehr denkt) – gegen ein Virus schützen würde, vor dem für den größten Teil der Bevölkerung überhaupt kein „Schutz” notwendig ist; ist das eine. Dass die Masken jedoch in Wahrheit sogar kontraproduktiv und absolut schädlich sind, das andere. Viren halten sie definitiv nicht ab, doch sehr wohl werden durch sie Keimexposition und Erregerkontakte in einem gewissen Maße verringert. Das allerdings ist kein Segen, sondern ein Fluch (auch wenn die Fernhaltung von Krankheitserregern den Masken-Fans als höchst erstrebenswert erscheint): Das natürliche Immunsystem wird nicht mehr gefordert und trainiert, Menschen werden dadurch erst recht krankgemacht werden (wozu dann noch die Covid-Experimentalimpfungen ihr Übriges tun). Auch wenn es manche nie begreifen werden: Es hat schon seinen Grund, warum die Natur die äußeren Atemwegsorgane und -zugänge freigehalten hat – und warum kein einziges Lebewesen mechanische Barrieren oder Gesichtsbedeckungen als Schutz vor der Nähe seiner Artgenossen braucht.

Entmündigung des Menschenverstandes

Auch wir haben diesen „Schutz“ nie gebraucht – und es hat ihn auch niemand je vermisst. Bis zum Frühjahr 2020. Es ist doch mehr als bezeichnend, dass die passiv-folgsamen oder inbrünstig-überzeugten Maskenfetischisten – die den Unmaskierten „asozialen” Egoismus vorwerfen oder die sich und anderen vormachen, die Maske dienen wahlweise ihrem eigenen bzw. dem Fremdschutz – in all den Jahren und Jahrzehnten vor Corona noch NIE zur Maske griffen – selbst bei schweren eigenen Erkältungen nicht und auch nicht im Beisein schnupfender und niesender Zeitgenossen. Niemand von denen, die plötzlich die gelebte 24/7-Gesundheitsfürsorge („ich schütze mich und andere!”) für sich als Lebensinhalt entdeckt haben, hatten je das innere Bedürfnis verspürt, sich zu maskieren oder von anderen das Tragen einer Maske zu verlangen. Erhältlich waren sie immer gewesen: Im Drogeriemarkt galten OP-Masken allerdings ebenso als Ladenhüter wie die FFP-Masken im Baumarkt. Es brauchte nur wenige Wochen Gehirnwäsche, politisches Gaslighting und das Angstframing, die Atemluft anderer sei voll von unsichtbaren Killern, die man mit etwas Vlies und Kunststoff vor der Visage fernhielte. So haben sie dieses Volk zu Vollopfern gemacht.

Die einstige bewährte Selbstbestimmung selbst am besten zu wissen, wann man sich krank oder gesund fühlt, was für einen selbst und für andere wirklich gut ist: Sie ist dahin, soll nicht mehr gelten. An ihre Stelle tritt der totale Bevormundungsstaat. Persönliche Intuition ist tot – es lebe das Infektionsschutzgesetz. Doch Niesetikette, Einhaltung natürlicher Distanzen, interaktive Rücksichtnahmen, die vor 2020 jedermann unbewusst vertraut waren, bedürfen keiner staatlichen Verhaltenskontrolle und Gängelung. Wir wussten auch schon vor Corona, dass man bei Husten, Schnupfen und Fieber nähere Kontakte meidet und sich rücksichtsvoll verhält! Dazu brauchte es keine Aerosol-Ausbreitungskurven und keine Wellenprognosen. Die Entmündigung des gesunden Menschenverstandes ist mindestens ebenso schlimm wie die Maskenpflicht selbst.

Der eigentliche Coup

Und wir haben bei alledem noch gar nicht von den externen Schäden gesprochen: Eine Umweltkatastrophe biblischen Ausmaßes durch den weltweiten Maskenhype ist bereits im vollen Gang; demnächst wird die Zahl von einer halbe Billion (!) Masken erreicht sein seit Beginn der „Pandemie”, die als Sondermüll den Planeten kontaminieren – giftige Fasern, herausinhalierte Chemikalien und Mikroplastik inklusive. Das alles spielt ausgerechnet für die dominierenden Ampelgrünen keine Rolle – ebenso wenig wie die Frage nach fehlenden Gesundheits- und Sicherheitsstandards bei der Massenproduktion dieser Gesichtslappen, die wir uns sorglos umbinden – auch wenn sie aus China, Indien oder Drittweltländern ohne westliche Produktionsvorgaben stammen. Wo sind hier eigentlich die Vorgaben des Lieferkettengesetzes… von der gigantischen Geschäftemacherei, die nur noch von der Test- und Impfindustrie getoppt wird, einmal ganz zu schweigen?

Apropos Testindustrie: Der Grund, warum die Politik uns überhaupt wieder mit der Neuauflage der Maskenpflicht beglücken kann, ist zugleich die schlimmste Lüge von allem – nämlich die, dass Infektionen gleichbedeutend seien mit realen Krankheitlasten, dass getestete „Fälle“ wirkliche „Kranke“ wären und eine Vielzahl positiv Getesteter einen „Ausbruch“ bedeuteten. Man hat hier Begriffe aus dem Seuchenpanoptikum der Geschichte mit völlig neuen Inhalten gefüllt – und selbst gebildete Menschen plappern sie nach ohne nachzudenken, welche nichtssagenden Phänomene sie hier bedeutungsschwanger und sorgenerfüllt benennen.

Triumph der Dystopisten

Denn hinter all den „Wellen“ und angeblich so verhinderungswürdigen Ausbreitungsdynamiken stehen nach wie vor aussagelose „Inzidenzen“, die fast nie mit echten Symptomen oder Gebrechen einhergehen, sondern stets nur durch Tests ermittelt werden. Das ist der eigentliche Coup, der wahre Triumph der Corona-Dystopisten: Dass sie uns so umprogrammiert haben, „gesund” und „krank” nicht mehr als vom persönlichen Befinden oder von objektiven medizinischen Patientenanamnesen abhängige Eigenschaften wahrzunehmen, sondern sie vom Testergebnis eines Wattestäbchens abhängig zu machen, das man in Rachen oder Nase kreisen lässt.

Wir haben es noch in der Hand, den Wahnsinn zu stoppen und einer Maskenpflicht politisch Einhalt zu gebieten. Zwei Monate ungefähr bleiben uns dafür noch. Wenn es jemals darauf ankam, zivilen Ungehorsam zu zeigen, dann jetzt.

 

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