Der verlogenste Krieg jemals - Foto: Von Corona Borealis Studio/Shutterstock

Selenskyj: Der „Diener des Volkes“ wird mißtrauisch

Wenn man westlichen Meldungen glauben darf, gibt es in der Ukraine derzeit 651 Strafverfahren gegen Mitarbeiter von Staatsanwaltschaft und anderen Strafverfolgungsbehörden. Die Vorwürfe: Hochverrat und Zusammenarbeit mit russischen Diensten. Nachprüfbar ist, daß der Leiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Iwan Bakanow und Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa als Verantwortliche für den epidemischen „Verrat“ benannt – und vorläufig von ihren Ämtern suspendiert wurden. Eine Betrachtung.

von Max Erdinger

Dara Hassanzadeh, ZDF-Reporter in der Ukraine:  „Verlören die USA das Vertrauen in die Ukraine, wäre das verheerend für Präsident Selenskyj„. Da liegt man einfach nur noch unter dem Tisch vor Lachen. Hassanzadeh lieferte mit seiner „Interpretation“ des Geschehens eine perfekte Verkehrung der Tatsachen. Es ist nämlich so: Verlören die Ukrainer – und viel deutet darauf hin, daß sie es tun – das Vertrauen in die USA, dann wäre das verheerend für Präsident Selenskyj. Weil er dann vom eigenen Volk endlich identifiziert werden würde als jener „Diener des Volkes“, der seine Landsleute in der Tradition seines Amtsvorgängers für Unsummen an die USA verhökert hatte, damit die es für ihren geostrategisch lange geplanten Proxykrieg gegen Russland verheizen dürfen. Und das, obwohl es nie ein Geheimnis gewesen ist, was Putin als die prägende Erfahrung seiner Kindheits- und Jugendjahre im damaligen Leningrad (St. Petersburg) bezeichnete: Wenn klar ist, daß sich eine gewaltsame Auseinandersetzung nicht mehr vermeiden läßt, dann schlage als Erster zu. Im Westen nannte man so etwas früher unumwunden Realitätssinn. Daß man es im pussifizierten Westen mit dem Realitätssinn nicht mehr so hat, ist nun wahrlich nicht Putins Schuld. Und daß sich die ukrainischen Präsidenten Poroschenko und Selenskyj in der trügerischen Sicherheit einer Rückendeckung durch den „großen und starken Bruder USA“ und unter den aufmunternden Rufen der dortigen „Falken“ wie ungezogene Rotzlöffel darin gefallen haben, Wladimir Putin immer und immer wieder vors Schienbein zu treten, um sich dann am wohlwollenden und ermunternden Lächeln (Daumen hoch!) jener US-Falken zu laben, läßt sich anhand der historischen Fakten nachweisen.

Man versetze sich einfach einmal in Selenskyjs Lage. Ein bei den Ukrainern beliebter Fernsehkomiker namens Wolodymyr Selenskyj produziert mit alten Kumpels eine beliebte TV-Serie mit dem Titel „Diener des Volkes“. Selenskyj selbst spielt jenen sympathischen Lehrer, der dann zum Präsidenten der Ukraine gewählt wird. In der Fernsehserie tönt er, daß er der ukrainischen Korruption an den Kragen wolle. Produktionsleiter und Mitinhaber der Produktionsfirma „Kwartal 95“ ist ein Jugendfreund des Hauptdarstellers: Iwan Bakanow. Wie Selenskyi auch, kommt er in Krywyj Rihn zur Welt. Bakanow ist gute drei Jahre älter als Selenskyi. Sie wohnen beide im selben Haus und besuchen dieselbe Schule. Später dann wird die Fernsehserie insofern zur Realität, als daß tatsächlich eine auf den Hauptdarsteller zugeschnittene Partei mit dem Namen „Diener des Volkes“ (Sluha Narodu) gegründet – und der Hauptdarsteller tatsächlich Präsident wird. Bei den Parlamentswahlen im Jahr 2019 erringt die Partei mit dem putzigen Namen „Diener des Volkes“ die absolute Mehrheit der Abgeordnetensitze in der Werochnwa Rada. Die Wahlbeteiligung liegt allerdings nur bei 49,8 Prozent, was ein Indiz dafür ist, daß die Mehrzahl der ukrainischen Wahlberechtigten bereits vor drei Jahren abgeschlossen hatte mit der Vorstellung, in ihrem Land gebe es noch irgendetwas auf demokratische Art und Weise zu regeln (vgl. Landtagswahl NRW 2022).

Des neuen Präsidenten alter Jugendfreund wird innerhalb kürzester Zeit über diverse Beförderungen und Titelverleihungen zum Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Dieser Tage nun wurde Iwan Bakanow vom Amt suspendiert – und zwar auf Geheiß des zum ukrainischen Albtraum gewordenen „Diener des Volkes“ höchstpersönlich. Selenskyj weiß selber, daß er nie „Diener des Volkes“ gewesen ist – und muß sich davor fürchten, daß dem ukrainischen Volk ebenfalls bewußt wird, daß er nie einer gewesen ist. Jede Wette, daß man Selenskyj extrem schocken könnte, wenn man ihm jenes historische Foto vor die Nase hielte, das es von Benito Mussolini und Clara Petacci aus dem April 1945 gibt, aufgenommen auf dem Domplatz von Mailand.

Interims-Nachfolger für Iwan Bakanow soll nun dessen bisheriger Stellvertreter werden, der 39-jährige Wassyl Maljuk. Es ist zum Schreien: So sehr man auch nach Medienberichten zu „Wassyl Maljuk“ googelt: Immer bekommt man ein Foto von Wolodymyr Selenskyj als Artikelbild geliefert. Es würde einen aber doch interessieren, wie dieser Wassyl Maljuk aussieht. Lediglich die Seite „ukrinfo.de“ zeigt eines – und selbst das ist lediglich ein Bildausschnitt. Das ganze Foto gibt es bei „dropbox.com“. Hier also eine fotografische Gegenüberstellung des suspendierten Iwan Bakanow und seines Interims-Nachfolgers Wassyl Maljuk. Bilder sprechen eine ganz eigene Sprache.

Suspendiert: Iwan Bakanow – Foto: Imago
Interims-Nachfolger Wassyl Maljuk – Foto: Dropbox.com

Der neue Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU sieht also aus wie Wassyl Maljuk (39) und heißt auch so. Wohlwollende Stimmen meinen, wenn der Mann sich nicht so sehr fürs geheimdienstliche Gewichtstemmen interessiert hätte, wäre er vermutlich Schachweltmeister geworden. Oder ein weltberühmter Pianist. Ein wahrer Feingeist vor dem Herrn, unbedingt Willens, die Grundrechte der Ukrainer zu beachten und zu wahren, auf daß es ihnen auch weiterhin möglich sei, in ihrem geschundenen Land an vorderster Front jene „westlichen Werte“ für unsereinen zu verteidigen, derentwegen uns in Deutschland die Demokratie, das rechtsstaatliche Gefaeser und die Freiheit niemals ausgehen mögen. Welche Fotos es künftig von Iwan Bakanow, dem Jugendfreund von Selenskyj geben könnte, kann man sich ausmalen, wenn man sich die von Viktor Medvechuk anschaut. Hier eines aus der Zeit, als er noch ukrainischer Oppositionsführer gewesen ist – und eines zum Vergleich aus dem Frühjahr 2022.

Viktor Medvedchuk mit Menschenwürde – Screenshot Youtube
Viktor Medvedchuk ohne Menschenwürde – Screenshot Facebook

Interessant wäre vielleicht auch ein Foto des vom SBU hingerichteten ukrainischen Unterhändlers bei den ersten Friedensverhandlungen zwei Wochen nach dem Einmarsch der Russen in die Ukraine, Herrn Denis Kireev. Er war vor seiner Erschießung beschuldigt worden, als Doppelagent für die Russen gearbeitet zu haben. Ein Foto vom toten Kireev ließ sich nicht finden.

Denis Kireev (+) – Screenshot Twitter

Selenskyj: Despot von Amerikas Gnaden

Christoph Brumme, ein Deutscher, der zu diesem Zeitpunkt seit drei Jahren in der ostukrainischen Stadt Poltawa lebte, verfasste am 18. März 2019 eine Reportage aus dem ukrainischen Wahlkampf. Wahltag war zwei Wochen später. Ein Auszug: „Nun soll am 31. März in der Ukraine ein neuer Prä­si­dent gewählt werden. Eigent­lich hatte man vor allem einen Zwei­kampf zwi­schen Tymo­schenko und Poro­schenko erwar­tet. Favorit in den Umfra­gen ist aber der Come­dian und Super­star Wolo­dymyr Selenskyj. Ein Clown als Prä­si­dent, diese Vor­stel­lung treibt viele Ukrai­ner zur Weiß­glut. Ein Kame­ra­mann schreibt gar auf Face­book, „dies wird das Ende der Ukraine sein, er ist der ukrai­ni­sche Trump“. Andere behaup­ten, er sei ein Ver­tre­ter der Mafia, es ginge ihm nur um die Macht und er ver­kör­pere die „Rus­si­sche Welt“. Er wird als „Watnik“, als Ver­rä­ter der Ukraine beschrie­ben, sogar nachdem sein Team einen Film ver­öf­fent­lichte, in man sieht, dass Wolo­dymyr Selen­skyj in den letzten Jahren ins Kriegs­ge­biet gefah­ren ist, dort kos­ten­lose Kon­zerte für ukrai­ni­sche Sol­da­ten gab und Autos und einen Bus für die Armee spendete. Selen­skyj will die Feind­se­lig­kei­ten in Donbas auch offi­zi­ell als Krieg zwi­schen der Ukraine und Russ­land bezeich­nen und nicht als anti­ter­ro­ris­ti­sche Ope­ra­tion. ‚Wir haben vom ersten Tag an einen Krieg, einen echten Krieg zwi­schen Russ­land und der Ukraine‘. “ – Selenskyj sprach lange vor dem 24.02.2022 von einem Krieg. Er selbst konnte also nicht annehmen, daß dieser Krieg erst mit der russischen Invasion am 24.02.2022 begonnen habe. Was am 24.02.2022 passierte, war kein russischer Angriff, sondern ein Eingriff. „Putins Angriffskrieg“ ist falsch. „Putins Eingriffskrieg“ ist richtig. Bis dahin nämlich führte die ukrainische Armee ganz alleine Krieg – und zwar gegen die russischstämmige Bevölkerung im Donbass mit schützungsweise 14.000 getöteten Zivilisten als Resultat. Im eigenen Land gegen die eigenen Landsleute also. Mit wohlwollender Billigung jener „Falken“ in den USA, die seit der getürkten US-Wahl 2020 unter Joe „Brandon“ Biden wieder Einfluß auf die amerikanische Außenpolitik bekommen haben.

Selenskyjs Amtsvorgänger Poroschenko in einer Rede vor der Werochnwa Rada wortwörtlich: „Unsere Kinder werden zur Schule gehen, deren Kinder werden in Bunkern und Kellern sitzen.“ Russisch wurde als zweite Amtssprache verboten, die Russen im Donbass bekamen ihre Renten nicht mehr ausbezahlt – und wenn ihre Personaldokumente abgelaufen waren, wurden ihnen vom ukrainischen Staat auch keine neuen mehr ausgestellt. Tatsächlich: Der Krieg gegen die Russen in der Ukraine lief schon lange, bevor die russische Armee im Februar dann endlich eingegriffen hat. Dennoch reisten die US-Senatoren Graham und McCain noch 2016 in die Ukraine, um dem dortigen Machthaber Poroschenko die Unterstützung der USA im Krieg gegen die Russen zuzusichern. Im Lauf der Jahre wurde die ukrainische Armee dermaßen aufgerüstet, daß man im Westen davon sprach, sie sei stärker und besser ausgerüstet als jede durchschnittliche NATO-Armee. Selenskyj hätte als Präsident zu keiner Zeit die Macht gehabt, die Ukraine im Inneren zu befrieden. Und wenn er sich dem Willen der Amerikaner und den, von den USA hochgezüchteten, russophoben ukrainischen Ultra-Nationalisten nicht gefügt hätte, wäre er auch nicht lange Präsident geblieben. Präsident wolte er aber sein und bleiben.

Das alles wusste man in Deutschland auch ganz genau. Derjenige deutsche Presse-Mainstream aber, der im Jahr 2021 noch zutreffend aus der Ukraine berichtet hatte, von einem Mangel an Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Transparenz schrieb – und von Selenskyi als einem korrupten Despoten, der die postsowjetische Ära in der Ukraine verlängert und nicht eines seiner Wahlversprechen umsetzt, war dann ab Februar 2022 wie ausgewechselt. Ein völliges Mysterium: Derselbe korrupte Despot war plötzlich zum „heiligen Wolodymyr“ geworden, „Pandora Papers“ hin oder her. Das beweist im Grunde nur eines, nämlich: Deutschland (und die EU) stehen nicht weniger unter US-amerikanischem Kuratel als die Ukraine selbst. Dementsprechend fiel dann ab Februar 2022 auch die Berichterstattung aus, nachdem Putin in der Ukraine eingegriffen hatte. Obwohl weder die EU noch die NATO mit diesem Krieg irgendetwas zu tun haben müsste. Dennoch wird seit Februar so getan, als sei das „unser Krieg“. Warum? Weil wir die Verbündeten der USA sind – und weil der Ukrainekrieg deren Krieg ist. So, wie Selenskyj „seine“ Ukrainer an die geopolitischen Interessen der Amerikaner verraten hat, verrät die deutsche Regierung „ihre“ Deutschen ebenfalls. Und die Medienbüttel ziehen wieder mit dabei. Das alles geschieht mit einem pseudomoralistischen Gezeter unter Heranziehung der „westlichen Werte“, der „Demokratie“ und der „Freiheit“, ganz so, als sei das alles auch in Westeuropa nicht schon längst nur noch eine zu durchsichtigen Zwecken aufrechterhaltene Fassade, deren einzige Funktion noch ist, den Bürgern Westeuropas Sand in die Augen zu streuen. In der Ukraine werden keine westlichen Werte, keine Demokratie und keine Freiheit verteidigt, „unsere“ schon gar nicht. Was verteidigt werden kann, müsste notwendigerweise erst einmal existieren.

Was war dieser letzte Absatz? -Richtig: Eine „verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“, wie Kritik an der völlig degenerierten Bundesrepublik und ihrer Regierung auf faeserdeutsch zu nennen ist. Der Euphemismus ist ein Meister aus Deutschland.  Künftige Lager in Deutschland werden vermutlich „Beruhigungsstätten“ genannt werden, wie Martin E. Renner von der AfD bei Facebook mutmaßte.

Für Selenskyj sieht es inzwischen so aus: Der große starke „Freund“ in den USA hat inzwischen bemerkt, daß ihn die ukrainische Russophobie, die er selbst seit 2014 tüchtig angeheizt hatte, viel zu teuer zu stehen kommt einerseits – und daß es auf dem ukrainischen Wege auch nichts zu gewinnen gibt gegen Russland. Selenskyjs größte Sorge ist, daß sich die USA abwenden und die Ukraine so ihrem Schicksal überlassen, wie sie das seit Jahrzehnten mit jedem Land machen, in das sie zu Beginn großmäulig einmarschiert sind. Wo amerikanische Militärberater einmal ihren Fuß hingesetzt haben, wächst in aller Regel hernach kein Gras mehr. Wenn sich die USA wegen Erfolglosigkeit und kalkulatorischer Ernüchterung aus ihrem Engagement in der Ukraine zurückziehen, werden das logischerweise auch die Westeuropäer tun, die ihren amerikanischen Herren hinterherdackeln müssen wie der drollige Waldi dem Förster. Selenskyjs Horrorvision: Dann wäre ich ja ganz allein mit den Ukrainern, die ich an die USA verkauft habe! Das überlebe ich doch nicht! Und genau dieser Gedanke ist die Ursache dafür, daß der neue Interims-Chef des ukrainischen Geheimdienstes aussieht wie Wassyl Maljuk. Sowohl Selenskys Jugendfreund und Korruptions-Spezi Balanow als auch die ukrainische Generalstaatsanwältin Wenediktowa haben sich offensichtlich eigene Gedanken über ihre Zukunft an der Seite eines Präsidenten gemacht, der allmählich zum Lynchkandidaten für die Ukrainer wird. Selenskyj weiß genau, daß er sich in nächster Zukunft nicht nur die Russen wird vom Leibe halten müssen, sondern auch noch „seine“ Ukrainer. April 1945: Domplatz in Mailand. Das ist das Bild, das ihn umtreibt.

Zum Anzünden: Der heilige Westwert-Wolodymyr als Kerze für 15 Dollar – Screenshot Facebook

Er, der entlarvte „Diener des Volkes“, nunmehr der „Schlächter des Volkes“, könnte aus dem Land flüchten, nach Italien oder nach Florida. Er hat Immobilien dort. Er weiß aber, daß er nirgendwo auf der Welt wirklich noch sicher wäre vor der Rache der verkauften Ukrainer. Er weiß auch, daß die USA selbst ein hohes Interesse daran haben, daß er nicht im Exil auf einmal zu plaudern anfängt und die wahre Geschichte seiner Präsidentschaft erzählt. Selenskyj teilt das Schicksal des ehemaligen georgischen Staatschefs Michail Saakaschwili, der sich 2004 von den Amerikanern in Tiflis als Machthaber am russischen Rand hat installieren lassen, 2013 aus Georgien verschwand, und 2015 in der Ukraine als Präsidentenberater wieder auftauchte. Saakaschwili stellte sich im Herbst 2021 freiwillig den georgischen Behörden, wohl wissend, daß er in Georgien in Abwesenheit zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Seither sitzt er in Georgien im Gefängnis, dem wahrscheinlich einzigen sicheren Platz auf der Welt, den es für ihn noch gegeben hat.

Die ukrainische Armee Wenck

Der ukrainische Präsident schart mangels Alternativen seine „letzte Hoffnung“ um sich. Das sind diejenigen, die deswegen noch weiterhin Krieg führen wollen, weil sie ohnehin nichts mehr zu verlieren haben außer ihr Leben. In solchen Situationen schreien untergehende Despoten gern „Verrat!“. Man kennt das. Wer nicht mit dem Despoten zusammen untergehen will, ist dann Verräter. Rommel (+ 14.10.44), Fegelein (+29.4.45), „Volksverräter“, die mit einem Schild um den Hals erhängt an Laternenmasten baumeln, während in der Phantasie des verzweifelten Despoten die Armee Wenck unterwegs ist, um ihn aus der letzten Misere „herauszuholen“.  Wolodymyr Selenskyj könnte heute ein Leben haben. Vielleicht nicht in der Ukraine, sondern in Italien oder in Florida. Er hätte sich halt nie auf das perfide Präsidentenspiel in der Ukraine einlassen dürfen. Schauspieler und Komödiant hätte er bleiben sollen. Im Juli 2022 ist er leider Kriegspräsident auf der Verlierseite. Der vormalige „Diener des Volkes“ wurde vor lauter Arroganz und Fehleinschätzung des „amerikanischen Freundes“ zum finalen Zerstörer der Ukraine. Er ist der Verantwortliche. Er wird dafür zahlen.

Der Rundumschlag gegen vermeintliche Kollaborateure in der Ukraine – in Wahrheit Realisten, die sich lieber abseilen wollen – legt nahe, daß Selenskyj genau weiß, was die Stunde für ihn bald schlagen wird. Hinauszögern will er es noch ein Weilchen, ganz egal, wieviele Ukrainer das einzig und allein deswegen noch das Leben kosten wird. Deren Leben wäre unter dem Einfluß Russlands aber kein Stück armseliger als bisher schon, eher im Gegenteil.

In Mariupol wurde am 17. Juli ein fröhliches Volksfest gefeiert, bei dem in einer Ausstellung auf Biertischen amerikanische Javelins und anderes Gerät gezeigt wurden, das die Russen bei ihrer Befreiung der Stadt eingesammelt hatten. Der Krieg ist für die Nation Ukraine verloren, für die Ukrainer jedoch gewonnen. Sie werden dem Terror der westlichen Kulturmarxisten nicht zum Opfer fallen. Jedenfalls die im Donbass und auf der Krim nicht. Daß der Krieg dennoch weitergeht, ist Tag für Tag nur noch eines: Die Lebensversicherung für den Präsidenten. Der „Diener des Volkes“ hat sein Volk in Geiselhaft genommen. Und um sie noch ein Weilchen in Geiselhaft halten zu können, wird er von Deutschland unterstützt, indem die Deutschen von ihrer Regierung in Geiselhaft genommen werden. Nach deren Ankündigung notfalls „auf Jahre hinaus“.  Das wiederum muß hierzulande drastische Konsequenzen haben. Baerbock, Strack-Zimmermann, Habeck, Merz, Kleinwächter, Braun et al … quer durch alle Parteien.

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