Roma (Symbolbild: shutterstock.com/Von Gonzalo Bell)
Roma (Symbolbild: shutterstock.com/Von Gonzalo Bell)

Thüringen meldet Land unter: Jetzt kommen die „Roma-Großfamilien aus der Ukraine“

Thüringens Kommunen melden Land unter. Nein, es geht nicht darum, dass demnächst die eigene Bevölkerung nicht mehr grundversorgt werden kann. Es geht um viel Wichtigeres. Denn: Es gebe kaum noch Kapazitäten, um „Flüchtlinge“ unterzubringen. Die ganze Lage werde noch dadurch erschwert, dass in Massen Roma-Großfamilien aus der Ukraine hereinströmen.

Die ostthüringische Landrätin Martina Schweinsburg ist mit den Nerven runter. Als Präsidentin des thüringischen Landkreistags legt sie sich nun so richtig ins Zeug und verfasst einen Brief an den Obersozialisten und Dauerlandesvater Bodo Ramelow. Man sehe einem Kollaps entgegen, da man dem Zustrom von sogenannten ukrainischen Flüchtlingen nicht mehr Herr werde und keine Möglichkeit mehr habe, diese angemessen unterzubringen. Die Kapazitäten seien erschöpft, so das Wehklagen der CDU-Politikerin. Die teilweise Unterbringung in Schulturnhallen könne keine dauerhafte Lösung sein und werde „von der Bevölkerung zunehmend kritisch gesehen bzw. auch nicht mehr akzeptiert“, heißt es in dem Schreiben  laut der FAZ weiter. „Unsere Kapazitäten sind aufgebraucht. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand!“

Was besonders die Lage verschärfe, so die sich sorgende Landrätin: Der massenhafte Zustrom von Roma-Großfamilien. Während die Thüringer sich laut Schweinsburg offensichtlich geradezu darum gerissen haben, die hereinflüchtenden Ukrainer rundumzuversorgen, sieht es bei den ziganischen Großfamilien, die seit einigen Wochen im thüringischen Landkreis verteilt werden, anders aus. Es sei ein flächendeckendes Problem, mit dem mittlerweile jeder der 17 thüringischen Landkreise und auch die fünf kreisfreien Städte konfrontiert seien. In einem Fall sei eine Familie mit sage und schreibe 84 Mitgliedern angekommen. Die Höchstzahl, mit der einer dieser Roma-Großclans ins deutsche Sozialsystem geströmt waren, lag bei 48 Mitgliedern, davon 37 Kinder und Jugendliche sowie ein 15 Jahre altes schwangeres Mädchen. Die meisten dieser Großfamilien sollen angeblich aus einigen wenigen Grenzorten der Ukraine zu Ungarn und Rumänien kommen und – wie das Heer von angeblichen ukrainischen Studenten, die sich später als Migranten aus Afrika und sonstigen Ecken der islamischen Welt herausstellen – kein Ukrainisch sprechen.

Die Thüringer wissen offensichtlich, wen sie da ans Bein gebunden bekommen. Während man im Freistaat willens war, ukrainischen Flüchtlinge privat aufzunehmen, sind diese Thüringer „Rassisten“ nicht mehr bereit, Zigeunergroßclans zu bewirten. Immer mehr private Vermieter würden ob der aktuellen Lage ihre Verträge kündigen, beklagt die Landrätin und fordert deshalb, dass das Geld des Steuerzahlers dafür ausgegeben werden muss, um „unverzüglich Landesgemeinschaftsunterkünfte insbesondere für Großfamilien“ bereitzustellen. Ganz im „Wir-geben-unser-letztes-Hemd“-Fieber ist sich die Frau Landrätin sicher, dass die durch den „Russlands Krieg in der Ukraine hervorgerufenen Folgen“ nur gemeinsam bewältigen werden können. Die Kosten hierfür, dass zum Beispiel sogenannte ukrainische Flüchtlinge seit Juni nicht mehr unter das Asylbewerberleistungsgesetz, sondern in die Grundsicherung fallen, diese Kosten hat – weitab vom solidarischen Gedanken – ausschließlich der deutsche Steuerzahler zu tragen. (SB)

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